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Kirjailija

Alexander Rüstow

Kirjat ja teokset yhdessä paikassa: 2 kirjaa, julkaisuja vuosilta 1968–2001, suosituimpiin kuuluu Die Religion der Marktwirtschaft. Vertaile teosten hintoja ja tarkista saatavuus suomalaisista kirjakaupoista.

2 kirjaa

Kirjojen julkaisuvuodet: 1968–2001.

Die Religion der Marktwirtschaft

Die Religion der Marktwirtschaft

Alexander Rüstow

LIT VERLAG
2001
sidottu
Alexander Rüstow analysierte schon in den vierziger Jahren die Gründe für das Versagen des Wirtschaftsliberalismus. Es ist nicht eine unausweichliche "Dialektik der Aufklärung", die zu den freiheitsfeindlichen Konsequenzen des Wirtschaftsliberalismus führt, sondern es sind die vormodernen Reste, die seit Adam Smith im ökonomischen Denken der Moderne mitgeschleppt werden. Der halbierten Aufklärung setzt Rüstow ein Weiterdenken der Aufklärung entgegen, das er in diesem Buch zu einem konkreten Konzept gegen Wirtschaftsmacht und soziale Ungleichheit entfaltet. Alexander Rüstow ist einer der bedeutendsten Soziologen des zwanzigsten Jahrhunderts in Deutschland. Der Mitbegründer des Ordoliberalismus, musste aus dem nationalsozialistischen Deutschland emigrieren. Seit 1948 wird er als einer der Vordenker der bundesrepublikanischen Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung in Anspruch genommen. Sein Werk war dagegen lange fast vergessen. Jetzt wird es in der Globalisierungsdebatte wiederentdeckt. Die Reihe Zweite Aufklärung des Walter Eucken Archivs veröffentlicht aktuelle Weiterentwicklungen und vergessene Schriften des konsequenten Liberalismus sowie Texte seiner Vorkämpfer seit dem Beginn der demokratischen Moderne.
Zwischen Politik und Ethik

Zwischen Politik und Ethik

Alexander Rüstow; Martin J. Hillenbrand; Ferdinand A. Hermens

Vs Verlag Fur Sozialwissenschaften
1968
nidottu
Diese Sammlung von Aufsätzen beginnt mit den kraftvollen Darlegungen von Alexander Rüstow. Rüstow hatte bei Begründung der Schriftenreihe die Einladung angenommen, einen systematischen Beitrag zu dem Pro­ blem von Politik und Ethik zu leisten; er wollte mehrere ältere Veröffent­ lichungen, insbesondere den Artikel ,. Politik und Moral« und seine Aus­ führungen über ,. Der Staat als moralische Anstalt« zu einer geschlossenen Einheit zusammenfassen. Der Tod ereilte ihn, ehe er diese Absicht durch­ führen konnte. Ein Blick auf die im folgenden abgedruckten Arbeiten genügt jedoch, um zu zeigen, daß sie es auch in ihrer jetzigen Form ver­ dienen, als integraler Bestandteil der Diskussion des Verhältnisses von Politik und Ethik gewertet zu werden. Rüstow war ein Gelehrter mit umfassender humanistischer und historismer Bildung; seine sozialwissen­ schaftliche Ausrichtung bewahrte ihn davor, je in historischen Einzelhei­ ten steckenzubleiben. So vereinigen sich in nicht zu überbietender Klarheit historische Kenntnisse und sozialwissenschaftliche Probleme besonders in dem Artikel ,. Politik und Moral«. Diese Eigenschaften enthält auch die von Rüstow selbst angefertigte kleine übersicht seines Vortrages ,. Der Staat als moralische Anstalt«, den er in dem von Professor Helmut Unkelbach gehaltenen Dozentenkolloquium der Universität Bonn gehalten hat. In diesem Falle wäre eine weitere Aus­ arbeitung von großem Nutzen gewesen, aber auch die vorliegende Form läßt an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig. Sie zeigt insbesondere, daß, wenn es einem Teil der nationalökonomischen Vertreter des Neo­ liberalismus auch heute noch schwerfällt, die spezifischen Probleme der politischen Form zu sehen, Alexander Rüstow nie zu ihnen gehörte.