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Kirjailija

Andreas Kirchner

Kirjat ja teokset yhdessä paikassa: 10 kirjaa, julkaisuja vuosilta 2008–2023, suosituimpiin kuuluu Praxishandbuch Kraft-Wärme-Kopplung. Vertaile teosten hintoja ja tarkista saatavuus suomalaisista kirjakaupoista.

10 kirjaa

Kirjojen julkaisuvuodet: 2008–2023.

Religion und Muße

Religion und Muße

Andreas Kirchner; Yannick van den Berg

Mohr Siebeck
2023
nidottu
Gewiss können nicht-religiöse Menschen Muße finden. Gleichwohl scheint es zwischen Religion und Muße eine eigentümliche Nähe zu geben, die sich auch in der Forderung einer arbeitsfreien Zeit am Sabbat oder Sonntag zeigt. Für viele ist diese Zeit ein Inbegriff mußeaffiner Freiheitsermöglichung. Lassen sich Religionen vielleicht als grundlegende Artikulationen eines Freiheitsstrebens der Menschen verstehen? Und wo findet die ruhelose Suche eines heimatlosen Menschen in der Welt ihr Ziel? Wo schließlich erreicht man Frieden, Ankunft, Vollendung, Sinn und Innerlichkeit? Der Essay widmet sich solchen Fragen und erkundet in unterschiedlichen Suchbewegungen das Verhältnis von Religion und Muße, ohne die Brüche in dieser Beziehung auszusparen. Vor dem Hintergrund einer schwierigen Beziehungsgeschichte geht es um Denkanstöße, die einen gewinnbringenden Blick auf Muße, Religion und das Verhältnis beider eröffnen sollen.
An den Grenzen der Muße

An den Grenzen der Muße

Jochen Gimmel; Thomas Jürgasch; Andreas Kirchner

Mohr Siebeck
2021
nidottu
Muße ist kein einfacher 'Gegenstand', sondern ein vielschichtiges und in sich selbst widersprüchliches 'Ding' unserer Gedanken und Kultur. Hier wird versucht, Muße von ihren Rändern und Grenzen her wie ein Negativ aufscheinen und im Überschreiten dieser Grenzen greifbar werden zu lassen. Gemeinsam ist den einzelnen Kapiteln eine essayistische Form, die der 'Muße' gerechter zu werden verspricht als ein wissenschaftlicher Definitionsversuch. Das einleitende Essay zur Methode konstellativer Begriffsnäherung macht einen Vorschlag, wie Spiel und Rausch, das Glück der Zeitvergeudung, Arbeit und Gebet oder (Selbst-)Herrschaft einander und somit auch Muße beleuchten können.
Dem Göttlichen ganz nah

Dem Göttlichen ganz nah

Andreas Kirchner

Mohr Siebeck
2018
sidottu
Was ist "Muße"? Was ist "Theorie"? Und wie hängen beide zusammen? Andreas Kirchner erläutert, dass sie nach den grundlegenden Bestimmungen der Konzepte der "theoría" und der "scholê" durch Aristoteles beide in der weiteren Geschichte charakteristische Entwicklungen durchlaufen und dass die spätantike Philosophie und Theologie in dieser Entwicklung einen entscheidenden Beitrag leisten. So erweitert der Neuplatonismus des Plotin beide Konzepte in ihren wesentlichen Bezügen entscheidend, und die aufkommende christliche Theologie, welche der Autor am Beispiel des Marius Victorinus, des Ambrosius und vor allem des Augustinus betrachtet, baut in ihrer Bestimmung von "Muße" und "Theorie" dann zwar einerseits wieder auf den philosophischen Grundlegungen auf, entwickelt aber andererseits doch eigene charakteristische Konzepte, die dem personalen Gottesbegriff und den christlichen Annahmen folgen. Andreas Kirchner zeigt, wie grundlegend sich die Denksysteme sowie der jeweilige Gottesbegriff auf die konzeptionellen Ausgestaltungen auswirken.
Dynamik der Geschlossenheit

Dynamik der Geschlossenheit

Andreas Kirchner

Springer vs
2012
nidottu
Dass sich jegliches Geschehen der operativ geschlossenen Verknüpfung von Ereignissen verdankt, ist sicherlich die theorieästhetische Provokation der Moderne. Die Dynamik der Geschlossenheit wird als eine Theoriefigur ins Spiel gebracht, welche die sich seit der Neuzeit entwickelnde Idee der Selbstbezüglichkeit radikalisiert und jegliche Beobachtung von einem Absoluten entlastet. Aus der theorieästhetischen Perspektive wird auch die kultur-phänomenologische Anthropologie Hans Blumenbergs unter dem Signum der operativen Geschlossenheit entfaltet. Indem mit Niklas Luhmann und Hans Blumenberg zwei Perspektiven ins Gespräch gebracht werden, die man sonst nicht in einem Atemzug nennt, kann letztlich Blumenberg in einer innovativen Lesart nicht nur als Denker der Neuzeit, sondern auch als Beobachter der späten Moderne verstanden werden.