Kirjojen hintavertailu – 12 903 724 kirjaa ja 27 kauppaa

Kirjailija

Andreas Kubik

Kirjat ja teokset yhdessä paikassa: 3 kirjaa, julkaisuja vuosilta 2006–2021, suosituimpiin kuuluu Christentum von rechts. Vertaile teosten hintoja ja tarkista saatavuus suomalaisista kirjakaupoista.

3 kirjaa

Kirjojen julkaisuvuodet: 2006–2021.

Christentum von rechts

Christentum von rechts

Johann Hinrich Claussen; Martin Fritz; Andreas Kubik; Arnulf von Scheliha; Rochus Leonhardt

Mohr Siebeck
2021
nidottu
Die politische Landschaft Deutschlands hat sich stark verändert. Am deutlichsten zeigt sich dies durch die Etablierung einer neuen Partei. Wenig beachtet wurde bisher, dass in der Politik von rechts auch religiöse Impulse wirksam sind. Zudem hat dieses "Christentum von rechts" auch Sprecher, die zu einer intellektuell gehaltvollen Auseinandersetzung Anlass bieten, nämlich die "Neuen Rechten". Es genügt nicht, sie nur historisch, politologisch, soziologisch oder sozialpsychologisch zu untersuchen. Vielmehr sollte man sie auch theologisch deuten und beurteilen. Wer sich theologisch mit der Neuen Rechten beschäftigt, hat nicht nur die Chance, eine zumeist unbeachtete Tiefendimension auszuleuchten. Es bietet sich ihm auch die Gelegenheit zu einer Selbstprüfung. Denn die Neuen Rechten und ihre Theologien sind nicht einfach etwas "Anderes". Bei genauerem Hinsehen zeigt sich, dass manches mehr mit "uns" zu tun hat, als "uns" lieb sein mag. Deshalb ist es so wichtig, ihre Texte präzise zu untersuchen. Wer dies tut, dem begegnen Motive, die man aus der Theologiegeschichte kannte, aber längst für überwunden hielt. Doch handelt es sich hier um virulente Gegenwartsimpulse, auf die es eine konstruktive theologische Antwort bräuchte. Diese soll hier mit den bewährten Methoden einer historisch, politologisch und soziologisch informierten Systematischen und Praktischen Theologie gesucht werden. Dabei gehen die Autoren exemplarisch vor und untersuchen einzelne Hauptakteure und Leitmotive - aus unterschiedlichen Perspektiven. In dieser Offenheit möchten sie zu einer breiten theologischen Debatte anregen.
Theologische Kulturhermeneutik impliziter Religion
Die christliche Theologie sieht sich verstärkt dem Phänomen der impliziten Religion gegenüber: nicht-religiöse Kulturerscheinungen, welche gleichwohl religiöse Funktionen erfüllen. Welche Relevanz hat die Beschäftigung mit solchen Phänomenen für die Theologie? Und was tut sie, wenn sie solche Kulturerscheinungen theologisch interpretiert? Andreas Kubik bietet in diesem Buch die erste umfassende Theorie der Theologischen Kulturhermeneutik. Er untersucht ihre Vorgeschichte (Drews) und ihre kulturtheologische Basis (Tillich). In enger Anlehnung an die philosophische Hermeneutik (Dilthey), Phänomenologie (Husserl) und Fremdheitstheorie (Simmel, Kristeva) werden Voraussetzungen und Implikationen dieses praktisch-theologischen Paradigmas der Spätmoderne erhoben. Dabei zeigt sich: Die Theologische Kulturhermeneutik setzt eine detaillierte Verhältnisbestimmung von Christentum und moderner Kultur voraus. Sie beschreibt einen Identitätskonflikt, in dem sich sowohl das Christentum hinsichtlich der implizit-religiösen Ersatzbildungen als auch die moderne Kultur hinsichtlich ihrer christlichen Wurzeln befinden. Der Autor plädiert dafür, weder Strategien der Profilschärfung zu verfolgen noch einem theologischen Dienstleistungsparadigma das Wort zu reden, sondern sich dem Identitätskonflikt zu stellen und ihn praktisch-theologisch fruchtbar zu machen.
Die Symboltheorie bei Novalis

Die Symboltheorie bei Novalis

Andreas Kubik

Mohr Siebeck
2006
sidottu
Andreas Kubik entwickelt einen tragfähigen theologischen Symbolbegriff, der zugleich anschlussfähig an ästhetische Debatten ist, um die Konjunktur des Themas Symbol in der Theologie zu fördern. Er findet ihn nicht in der Auseinandersetzung mit Ernst Cassirer, dessen Symbolbegriff in der Theologie vielfach rezipiert wird, aber gerade in religionstheoretischer Hinsicht unbefriedigend bleibt, sondern in der Philosophie Friedrich von Hardenbergs (Novalis). Novalis' Theorie ästhetisch-religiösen Symbolisierens ist in ständigem Gespräch mit der Philosophie Fichtes gewonnen. Der Autor stellt sowohl dessen frühe Position als auch die Fichte-Rezeption von Novalis ausführlich dar, beleuchtet sie vor dem Hintergrund der Symbolkonzepte der Aufklärungsphilosophie und ordnet sie in das Gesamtwerk von Novalis ein. Er zeigt, dass der Symbolbegriff den ästhetischen Epochenbruch, den die Romantik markiert, aufzuhellen vermag. Religionstheoretisch erlaubt Novalis' Symbolbegriff eine konsistente Religionstheorie, die im Begriff des religiösen 'Mittlers' ihr Zentrum hat. Sie ist ein Plädoyer für eine freie Aneignung des Besten aller christlichen Konfessionen und eine Theorie des Mythos, die für eine aufgeklärte ästhetische Re-Mythisierung des Christentums neben dessen ethischer Spielart plädiert. Die Ergebnisse zwingen auch zu einer neuen theologiegeschichtlichen Einordnung von Novalis: Man hat ihn weder einer katholischen Restauration noch dem Pietismus zuzuordnen. Seine Religionstheorie zeigt vielmehr größte Nähe zum aufgeklärten Protestantismus, besonders zu Schleiermacher.