Kirjailija
Anton Tschechow
Kirjat ja teokset yhdessä paikassa: 127 kirjaa, julkaisuja vuosilta 1976–2026, suosituimpiin kuuluu Der Bär. Vertaile teosten hintoja ja tarkista saatavuus suomalaisista kirjakaupoista.
127 kirjaa
Kirjojen julkaisuvuodet: 1976–2026.
"... Aber mich wieder einmal zu verlieben, würde nichts schaden. Es ist langweilig, ohne eine starke Liebe." Cechov an A. S. Suvorin, 18. Oktober 1892. In einem Theaterstück, sagt Nina im 1. Akt der Möwe, müsse "unbedingt Liebe vorkommen." Das tut sie auch. Cechov, Autor der schönsten Liebesszenen auf dem Theater der Weltliteratur, schätzt sie, dem Gewicht nach, auf "fünf Pud". Doch ist diese Liebe nie eine erwiderte, geschweige denn erfüllte, sie ist, schon allein durch das Arrangement der Lebensumstände, vergeblich von Anfang an und zum Scheitern verurteilt; sie zerschellt am Leben - sei es an den unterschiedlich verteilten Prädispositionen, sei es schlicht am Moment der verstreichenden Zeit. So sind auch die Erzählungen Cechovs, die explizit von der Liebe handeln, nie Liebesgeschichten im sentimentalen Sinn. Kein Autor hat wie Cechov, dem Lüge und Kitsch verhaßt waren, das Aufwallen der Gefühle - und deren Entladung - mit solcher Diskretion beschrieben, kein Autor hat aber wie er zugleich auch die Skepsis gegenüber diesen Gefühlen und damit die Angst der Liebenden und Geliebten, wie die Angst vor dem Erkalten des Gefühls, vor dem Verlassenwerden, die Angst vor der Preisgabe des Eigensten, Innersten, mit solch diskreter Nüchternheit benannt. Eine ängstliche Besorgnis klingt noch in der Dame mit dem Hündchen, der vielleicht schönsten Liebesgeschichte der Weltliteratur, durch, da zwei verheiratete, sehr erwachsene, von der Ehe enttäuschte Menschen, die einander zu lieben meinen, erkennen: "Es schien, als bräuchte es nurmehr kurze Zeit - und die Lösung würde gefunden, und dann begönne ein neues, schönes Leben; und beiden war klar, daß es bis zum Ende noch sehr-sehr weit wäre und daß das Komplizierteste und Schwierigste eben erst begonnen hätte."
Der persische Orden und andere Grotesken
Alexander Eliasberg; Anton Tschechow; W N Massjutin
Hansebooks
2017
pokkari
Der persische Orden und andere Grotesken ist ein unver nderter, hochwertiger Nachdruck der Originalausgabe. Hansebooks ist Herausgeber von Literatur zu unterschiedlichen Themengebieten wie Forschung und Wissenschaft, Reisen und Expeditionen, Kochen und Ern hrung, Medizin und weiteren Genres. Der Schwerpunkt des Verlages liegt auf dem Erhalt historischer Literatur. Viele Werke historischer Schriftsteller und Wissenschaftler sind heute nur noch als Antiquit ten erh ltlich. Hansebooks verlegt diese B cher neu und tr gt damit zum Erhalt selten gewordener Literatur und historischem Wissen auch f r die Zukunft bei.
Die M we ist ein Drama von Anton Tschechow aus dem Jahre 1895. Tschechows St ck spielt auf dem Land im zaristischen Russland der Jahrhundertwende (19./20. Jahrhundert). In schrecklicher Langeweile den die G ste auf einem Landsitz einander an: Sie gehen sich mit kleinen Sticheleien auf die Nerven und machen sich so das Leben zur H lle. Der Sohn einer Schauspielerin, Konstantin Gavrilovic Treplev, m chte Schriftsteller werden und hat ein kleines Theaterst ck geschrieben, welches am Abend auf einer improvisierten B hne den G sten vorgespielt werden soll. Die Hauptrolle spielt dabei seine Geliebte und Muse Nina. Treplev leidet jedoch unter der st ndigen N rgelei seiner Mutter, die sein schriftstellerisches Talent und sein ganzes Leben in Frage stellt. Au erdem hat sie einen Freund, Boris Alekseevic Trigorin, der ebenfalls und bereits sehr erfolgreich Schriftsteller ist. Diesen Trigorin f hrt sie immer wieder an, wenn sie versucht, Treplevs Selbstvertrauen in sich und seine Arbeit zu schw chen. Bei der Auff hrung von Treplevs St ck kommt es schlie lich zum Eklat, Mutter und Sohn geraten in Streit. Mehr und mehr zeigt sich, dass Nina sich zu Trigorin hingezogen f hlt...
Der Kirschgarten ist eine tragische, gesellschaftskritische Kom die in vier Akten von Anton Pawlowitsch Tschechow. Das St ck spielt um 1900 auf einem russischen Landgut mit einem Herrenhaus, das von einem wundersch nen Kirschgarten umgeben ist. Anja, die Tochter der Gutsbesitzerin Ranjewskaja, holt ihre Mutter aus Paris zur ck, weil das Anwesen hoch verschuldet ist und versteigert werden muss. Die Mutter war vor f nf Jahren mit ihrem Geliebten nach Frankreich geflohen, nachdem ihr kleiner Sohn damals im nahe gelegenem Fluss ertrunken war. Der Bruder von Ranjewskaja, Gajew, war unf hig, mit Geld umzugehen und genoss das Leben. Eine Rettung k nnte der ehemalige Leibeigene der Familie, der Kaufmann Lopachin, bedeuten, der zu einem Verm gen gekommen ist. Er schl gt vor, Datschen (Ferienh user) auf dem Grundst ck zu errichten und sie an Sommerg ste zu vermieten. Die Voraussetzung daf r w re das Abholzen des wundersch nen, aber nutzlos gewordenen Kirschgartens, der gerade in voller Bl te ist. Eine andere L sung w re, wenn Warja, die Pflegetochter der Gutbesitzerin, Lopachin heiraten w rde, aber ihr Traum geht nicht in Erf llung. Es entfaltet sich hingegen eine Liebe zwischen dem ehemaligen Erzieher des ertrunkenen Sohnes, dem ewigen Studenten Trofimov, und Anja, der Tochter der Gutsbesitzerin. Anton Pawlowitsch Tschechow (1860-1904) war ein russischer Schriftsteller, Novellist und Dramatiker. International ist Tschechow vor allem als Dramatiker durch seine Theaterst cke wie Drei Schwestern, Die M we oder Der Kirschgarten bekannt. Mit der f r ihn typischen, wertneutralen und zur ckhaltenden Art, Aspekte aus dem Leben und der Denkweise der Menschen in der russischen Provinz darzustellen, gilt Tschechow als einer der bedeutendsten Autoren der russischen Literatur.
Im Kassenschlager Der B r geht es um das Geld und die Liebe. Der b renhafte Playboy und Frauenheld Smirnoff trampelt in das Gutshaus der sch nen Witwe Elena. Das verursacht Chaos. Aus den Briefen von Tschechow ist bekannt, dass das B hnenst ck Der B r seit seiner Urauff hrung am 28. Oktober 1888 zu einem Riesenerfolg wurde und eine sichere Einnahmequelle f r den damals bed rftigen jungen Autor war. Tschechow schreibt, dass nicht lediglich das allgemeine Publikum dieses Theaterst ck berall in Russland begeistert angenommen hat, sondern dass sogar der zaristische Finanzminister I. A. Wyschnegradski und das Ausw rtige Amt Der B r mit professionellen Schauspielern exklusiv f r sich auff hren lie en. Nur ein Jahr nach der ersten Auff hrung schrieb Tschechow am 18. September 1889: "wegen Der B r streiten Privattheaterbesitzer] Herr Korsch mit Impresario] Frau Abramowa: Die Erste beweist vergeblich sein ausschlie liches Recht auf dieses St ck, aber der Schauspieler Solowtsow vom Abramova-Theater sagt, dass Der B r ihm geh rt, weil er ihn diese Rolle] bereits 1817-mal ] gespielt hat. Hier ist der Teufel los "B r ", "Monster ", "Grand Trampel " wurden in Russland zu den W rtern des Jahres gek rt. Tchekhoff und Tschechow ist ein B hnenst ck in 48 Originalbriefen von Anton Tschechow, die in Deutschland unbekannt sind. In den Briefen kommt Tschechow, ein Freigeist und scharfsinniger Beobachter seiner Zeit, direkt zu Wort, ohne die Helden seiner Theaterst cke und Erz hlungen f r sich sprechen zu lassen. Er u ert sich sehr lustig, bissig, manchmal auch traurig, aber immer spannend ber Der B r, ber Frauen, Theater, Schauspieler, Literaturkritiker, Journalisten, Schriftsteller (Tolstoi, Puschkin, Sienkiewicz u.a.), Maler, Philosophen (Nietzsche), Komponisten (Tschaikowsky), rzte, Kunst und Moral, Russland und die Russen, Deutschland und die Deutschen. Dass viele Gedanken und u erungen des Dramatikers von damals auch heute h chst aktuell sind, macht deren Faszination aus. Dank der Briefe gewinnen Leser und Zuschauer ein lebendiges Bild von dem Menschen Anton Tschechow.
Anton Tschechow: Von Frauen und Kindern. Erz hlungen Erstdruck dieser Zusammenstellung: M nchen, Musarion Verlag, 1920. Die Erz hlungen Die Kinder, Zinotschka, Ein Verh ngnis und Ein Ereignis sind bersetzt von Wladimir Czumikow, Die Hexe von Korfiz Holm und alle brigen vom Herausgeber Alexander Eliasberg. Inhaltsverzeichnis Von Frauen und Kindern Die Jungens Eine Bagatelle Die Kinder Zinotschka Die letzte Mohikanerin Zu Hause Die Hexe Ein Verh ngnis Ein Ereignis Die Leichtbeschwingte Wolodja der Gro e und Wolodja der Kleine Ein Fall aus der Praxis Neuausgabe mit einer Biographie des Autors. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2017. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Ilya Repin, Portr t der Nadezhda Repina, 1900. Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt.