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Kirjailija

Arbogast Schmitt

Kirjat ja teokset yhdessä paikassa: 10 kirjaa, julkaisuja vuosilta 2008–2024, suosituimpiin kuuluu Wie Aufgeklart Ist Die Vernunft Der Aufklarung?: Eine Kritik Aus Aristotelischer Sicht. Vertaile teosten hintoja ja tarkista saatavuus suomalaisista kirjakaupoista.

10 kirjaa

Kirjojen julkaisuvuodet: 2008–2024.

Die Wege Der (Europäischen) Philosophie in Die Moderne: Über Eine Nötige Korrektur Des Wissenstransfers in Den Philosophiegeschichten
In den Philosophiegeschichten l sst man die Moderne entstehen aus einer von Kant vollendeten Wende von einer Ausrichtung auf die Dinge zu einer Reflexion des Denkens auf sich selbst. Die vermeintliche Einzigartigkeit dieser Wende verstellt den Blick darauf, dass es auch vor der von Kant kritisierten Metaphysik seiner Zeit analytische Untersuchungen des Denkens gab. Bereits in der Antike entwickelte man aus diesen Analysen gegens tzliche Begriffe von Denken. Das f hrte dazu, dass es Phasen gab, in denen es fast keinen weiteren Transfer der Vorg nger-Positionen gab oder dass deren Lehren nur in einer Umdeutung durch die neue Lehre weiter tradiert wurden. Geht man den Gr nden f r diese Antithesen nach, st t man auf Positionen, f r die die Arbeit des Denkens erst einsetzt, wenn ihm Gegenst nde 'gegeben' sind, w hrend andere jede F higkeit, etwas f r sich zu unterscheiden und dadurch erst Gegenst nde zu haben, als Denken begreifen. Platon und Aristoteles und ihre Traditionen sind Vertreter der einen, die hellenistischen Schulen Vertreter der anderen Position. Es ist deren Begriff von Denken, auf den die Moderne zur ckgreift. Das Buch versucht, die von beiden Seiten ausgeblendeten Bereiche aufzuhellen und eine nicht nur historische Anerkennung, sondern eine sachliche Auseinandersetzung m glich zu machen.
Erkenntnis Des Gottlichen Im Bild?: Perspektiven Hermeneutischer Theologie Und Antiker Philosophie

Erkenntnis Des Gottlichen Im Bild?: Perspektiven Hermeneutischer Theologie Und Antiker Philosophie

Malte Dominik Kruger; Andreas Lindemann; Arbogast Schmitt

Evangelische Verlagsanstalt
2021
nidottu
Can, may, or must one, even, depict the divine visually? In considering global imageries of New Media and the authority of images in a religious context, both ancient and novel questions arise: Might a hermeneutics of the pictorial be a suitable model for biblical interpretation? And: Do hermeneutical theology and ancient philosophy know of a concept of image that critically crosses out its own objectification, thus becoming theologically and philosophically enticing? The authors approach these questions from perspectives of hermeneutical theology and ancient philosophy, thus documenting papers from the 2019 Bultmann-Lecture in Marburg, which aim to also contribute to the discourse on imagery within cultural sciences.
Denken Ist Unterscheiden: Eine Kritik an Der Gleichsetzung Von Denken Und Bewusstsein
Wenn in der Philosophie oder den Naturwissenschaften gefragt wird, ob Menschen oder Tiere denken konnen, fragt man, ob sie Bewusstsein haben. Die aktive, kontrollierbare Spontaneitat des Bewusstseins setzt ein, wenn ihm auf vorbewusste Weise die Gegenstande, die es denkend 'bestimmen' soll, gegeben sind. Daruber hatte man fast 2000 Jahre lang anders gedacht: Das Denken kann nur die Gegenstande haben, die es selbst aufgebaut hat. Zu wissen, wie dieser Aufbau geschieht, setzt eine Reflexion auf die Leistungen der verschiedenen Erkenntnisformen voraus, die als Unterscheidungsvermogen verstanden wurden. Als Bedingung eines selbstbestimmtem Wissens galt, dass man nicht nur Unterschiede bemerkt, sondern reflexiv die Kriterien des Unterscheidens ermittelt. Dieses Buch versucht, die beiden einander fremden Denkbegriffe gegeneinander abzugrenzen und ihr Verhaltnis zu bestimmen. Durch seine sorgfaltigere Beachtung konnte die Moderne eine positivere Stellung zu ihrer eigenen Vergangenheit gewinnen, aber auch zu 'nicht-modernen' Kulturen und zu Lebewesen ohne bewusste Intelligenz.
Gibt Es Ein Wissen Von Gott?: Pladoyer Fur Einen Rationalen Gottesbegriff
Bei dem fur seine rationale Begrundung des Wissens viel geruhmten Aristoteles findet man die Aussage, die Erkenntnis Gottes sei die sicherste Erkenntnis und die Grundlage aller Rationalitat. Mit dieser Einsicht hat er die besten Kopfe der griechisch-romischen Spatantike und des arabischlateinischen Mittelalters uberzeugt. Seit dem Nominalismus des spaten Mittelalters herrscht die Uberzeugung vor, dass es von Gott kein Wissen geben konne. Die 'Vernunft' des Glaubens findet man in unmittelbaren Erfahrungen der Unendlichkeit und Ganzheit des Seins. Da diese Vernunft die Grenzen des Wissens uberschreitet, gilt der Glaube an Gott vielen als irrational. Die vorliegende Untersuchung verfolgt die Geschichte dieser einander fremden Rationalitatskonzepte. Dabei zeigt sich: Sie sind in unterschiedlichen Phasen diskursfuhrend, bauen aber von der Sache her aufeinander auf und konnten trotz scheinbarer Gegensatze voneinander lernen (auch wir von Aristoteles).
Die Moderne Und Die Antike: Grunde Und Folgen Des Grossten Kulturbruchs in Der Geschichte Europas
Die europaische Geistesgeschichte ist durch viele 'Wenden' gepragt. Der Bruch der Renaissance mit dem 'finsteren' Mittelalter gibt aber bis heute die meisten Kriterien vor, durch die sich die Moderne von ihrer Vergangenheit und von allen nicht modernen Kulturen abgrenzt. Die 'neue' Zeit will Wissen nicht mehr aus den Buchern der Antike lernen oder sich durch die Theologie vorschreiben lassen, sondern sucht es durch die Erforschung der Dinge selbst. Der vorliegende Band versammelt eine Reihe von Studien, die sich mit dem Vorurteilscharakter dieses Neuheitsbewusstseins auseinandersetzen. Sie zeigen: Es gibt auch vor und ausserhalb der Moderne Vernunft und Empirie. Vor allem mit zwei Aspekten beschaftigen sich die Studien dieses Bandes: Welche Vernunft und mit ihr welches Wissen um die freie Selbstbestimmung des Menschen gibt es in der uberwundenen 'Antike'? und: Welche Art empirischer Forschung hat man damals betrieben? Mit mehr Verstandnis fureinander gewinnt man auch einen eigenen Erkenntnisfortschritt durch die Beschaftigung mit dem Fremden und noch 'Unterentwickelten'.
Denken Und Sein Bei Platon Und Descartes: Kritische Anmerkungen Zur 'uberwindung' Der Antiken Seinsphilosophie Durch Die Moderne Philosophie Des Subje
Durch den Aufweis, dass allein das 'Ich denke' durch keinen Zweifel in Frage gestellt werden kann, hat Descartes im Sinn einer langen philosophiegeschichtlichen Tradition eine epochale Wende des Denkens auf sich selbst bewirkt und eine unreflektiert naive Ausrichtung auf die ausseren Dinge uberwunden. Obwohl viele cartesianische Positionen heute als problematisch oder sogar als uberholt beurteilt werden, scheint diese ihm zugeschriebene Wende ein Standpunkt zu sein, hinter den kein modernes Denken mehr zuruckfallen darf. Die Tatsache, dass Descartes die Sicherheit des 'Ich denke' darauf grundet, dass es 'clare et distincte' erkennbar sei, wahrend die Anschauung nur zu dunklen und konfusen Erkenntnissen fuhre, wird in diesem Buch zum Anlass genommen, einen Blick zuruck auf Platon zu werfen, der zum ersten Mal an eben diesen Kriterien Anschauung und Verstand unterschieden hat. Das frappierende Ergebnis dieses Vergleichs ist, dass auch Platons 'Seinsphilosophie' auf einer Reflexion des Denkens auf seine sicheren Grundlagen beruht, dass er aber dabei zu einem grundlegend anderen Begriff des Denkens gekommen ist. Die Uberzeugung, die Antike sei durch ein seiner selbst bewusstes Denken in der Moderne uberwunden worden, erweist sich als ein Vorurteil, das den Eindruck erweckt, die von Platon uber Aristoteles bis ins hohe Mittelalter vertretene 'Seinsphilosophie' sei 'nur noch' historisch verstehbar, eine systematische Auseinandersetzung um die Sache sei nicht mehr sinnvoll. Am Beispiel der Erkenntniskritik durch Descartes und Platon zu zeigen, dass diese Auseinandersetzung dennoch lohnend ist, ist das Ziel dieses Buches.
Wie Aufgeklart Ist Die Vernunft Der Aufklarung?: Eine Kritik Aus Aristotelischer Sicht
English summary: In the conflict about the relationship of western modernity to other cultures, societies, and religions, the concept of the Enlightenment has played an important role, possibly even the most important role. The liberation of humans from the paternalism of religious and political-social authorities, through the discovery independence, and the ability of each to rely on their own reason, counts for many as a new level of cultural achievement that could longer be repressed. This distinction between a condition of Enlightenment and one of non-Enlightenment, however brought with it (and still brings ) many difficulties in how the two sides, divided in this manner, understand each other. The rationality of the Enlightenment, however, cannot be understood as a marker which distinguishes western modernity from all earlier epochs and all current outsiders. This rationality has its historical conditions and its boundaries. There have also been in other periods, and other regions, a reflection over the rationality of the "self" and its abilities. The purpose of this book is to show that although he maybe considered outdated, that in fact Aristotle remains a worthy partner in important, even necessary, discussions about rationality. Over nearly 1,500 years, the exceptionally durable and extraordinarily elastic accomplishments of mediation and comprehension, which was made possible across cultures (even between the "Orient" and the "Occident") through Aristotle, created a tense dialogue about rationality, which not only defined past societies, but also can be employed earnestly, as a contribution to the resolution of the problems of rationality, with which we must still deal with today. German description: In der Auseinandersetzung um das Verhaltnis der westlichen Moderne zu anderen Kulturen, Gesellschaften, Religionen spielt die Berufung auf die Aufklarung eine wichtige, vielleicht die wichtigste Rolle. Die Befreiung von der Bevormundung durch religiose und politisch-gesellschaftliche Autoritaten durch die Entdeckung der Selbststandigkeit der jedem zur Verfugung stehenden eigenen Vernunft gilt vielen als ein erreichtes kulturelles Niveau, das nicht mehr unterschritten werden durfe. Diese Unterscheidung zwischen einem Zustand der Aufgeklartheit und einem des Nicht-aufgeklart-Seins brachte und bringt allerdings viele Verstandnisschwierigkeiten zwischen den so getrennten Seiten mit sich. Die Vernunft der Aufklarung kann aber auch nicht einfach als die Vernunft uberhaupt verstanden werden, die die westliche Moderne von allen fruheren Epochen und allem gegenwartig Fremden unterscheidet. Auch diese Vernunft hat ihre historischen Bedingungen und ihre Grenzen. Es gab auch in anderen Zeiten und Regionen ein Nachdenken uber die Vernunft 'selbst' und ihr Konnen. Das Anliegen, dem sich dieses Buch stellt, ist, am Beispiel von Aristoteles zu belegen, dass es sich lohnt, auch scheinbar 'uberwundene' Konzepte als Partner einer verbindlichen Diskussion zu betrachten. Allein die (uber 1500 Jahre) aussergewohnlich lange und aussergewohnlich elastische Vermittlungs- und Verstandnisleistung, die zwischen den Kulturen (auch zwischen Orient und Okzident) durch Aristoteles moglich geworden war, macht eine Auseinandersetzung, die nicht nur Vergangenes beschreibt, sondern es in seinem Anspruch ernst nimmt, attraktiv - auch als Beitrag zur Losung von Verstandigungsproblemen, denen wir uns heute stellen mussen.
Modernity and Plato

Modernity and Plato

Arbogast Schmitt

Camden House Inc
2012
sidottu
Sets itself the Herculean task of comparing and reconciling the modern and Platonic concepts of rationality. Modernity's break with the Middle Ages is distinguished by a comprehensive turn to a world of individual, empirical experience, a turn that was a repudiation of Plato's idea that there is a reality of rationality and intellect. Yet already in the Renaissance it was no longer thought necessary to seriously confront the "old" concept of rationality that emanates from Plato. Arbogast Schmitt's book sets itself this until-now-unfulfilled task, comparing the arguments for a life based on theory and one based on praxis in order to provide a balance sheet of profit and loss. Showing that the Enlightenment did not, as often assumed, discover rationality, but instead a different concept of rationality, the book opens one's view to other forms of rationality and new possibilities of reconciliation with one's own - that is, Western - history. Modernity and Plato was hailed upon its publication in Germany (2003, revised 2008) as "one of the most important philosophy books of the past few years," as "a book that belongs, without any doubt, in the great tradition of German philosophy," and as "a provocative thesis on the antiquity-modernity debate." It is a major contribution to synthetic philosophy and philosophical historiography, in English for the first time. Arbogast Schmitt is Honorary Professor at the Institute for Greek and Latin Philology at Free University, Berlin and Emeritus Professor of Classical Philology and Greek at the University of Marburg, Germany. Vishwa Adluri teaches in the Departments of Religion and Philosophy at Hunter College, City Universityof New York.
Die Moderne und Platon

Die Moderne und Platon

Arbogast Schmitt

Springer-Verlag Berlin and Heidelberg GmbH Co. KG
2008
nidottu
Positionsbestimmung. Erhebt die Aufklärung zu Recht den Anspruch, zum ersten Mal eine kritische Erkenntnisbegründung gegeben zu haben? Der Autor geht diesem modernen Vorurteil und seinen historischen Gründen nach und zeigt, dass es angesichts eines großen Textcorpus antiker Erkenntniskritik nicht haltbar ist. Die Moderne hat nicht "die" Vernunft "entdeckt", sondern einen anderen Vernunftbegriff. Der Anspruch, allein dieser neue Vernunftbegriff garantiere Selbstbestimmung und Freiheit, hatte einen bis heute nachwirkenden Kulturbruch zur Folge. Das Buch öffnet den Blick auf andere Formen der Rationalität und auf neue Möglichkeiten der Verständigung mit der eigenen Geschichte.