Kirjailija
Armin Nassehi
Kirjat ja teokset yhdessä paikassa: 19 kirjaa, julkaisuja vuosilta 1993–2026, suosituimpiin kuuluu Anmerkungen zum Antisemitismus. Vertaile teosten hintoja ja tarkista saatavuus suomalaisista kirjakaupoista.
19 kirjaa
Kirjojen julkaisuvuodet: 1993–2026.
We are inclined to assume that digital technologies have suddenly revolutionized everything – including our relationships, our forms of work and leisure, and even our democracies – in just a few years. Armin Nassehi puts forward a new theory of digital society that turns this assumption on its head. Rather than treating digital technologies as an independent causal force that is transforming social life, he asks: what problem does digitalization solve? When we pose the question in this way, we can see, argues Nassehi, that digitalization helps societies to deal with and reduce complexity by using coded numbers to process information. We can also see that modern societies had a digital structure long before computer technologies were developed – already in the nineteenth century, for example, statistical pattern recognition technologies were being used in functionally differentiated societies in order to recognize, monitor and control forms of human behaviour. Digital technologies were so successful in such a short period of time and were able to penetrate so many areas of society so quickly precisely because of a pre-existing sensitivity that prepared modern societies for digital development. This highly original book lays the foundations for a theory of the digital society that will be of value to everyone interested in the growing presence of digital technologies in our lives.
We are inclined to assume that digital technologies have suddenly revolutionized everything – including our relationships, our forms of work and leisure, and even our democracies – in just a few years. Armin Nassehi puts forward a new theory of digital society that turns this assumption on its head. Rather than treating digital technologies as an independent causal force that is transforming social life, he asks: what problem does digitalization solve? When we pose the question in this way, we can see, argues Nassehi, that digitalization helps societies to deal with and reduce complexity by using coded numbers to process information. We can also see that modern societies had a digital structure long before computer technologies were developed – already in the nineteenth century, for example, statistical pattern recognition technologies were being used in functionally differentiated societies in order to recognize, monitor and control forms of human behaviour. Digital technologies were so successful in such a short period of time and were able to penetrate so many areas of society so quickly precisely because of a pre-existing sensitivity that prepared modern societies for digital development. This highly original book lays the foundations for a theory of the digital society that will be of value to everyone interested in the growing presence of digital technologies in our lives.
Dieses Buch soll anders sein. Es führt in den soziologischen Blick und in die wichtigsten soziologischen Grundbegriffe ein, ohne aber in lexikalischer Genauigkeit, definitorischer Schärfe und simulierter Neutralität soziologische Sätze in Stein zu meißeln. Eher von leichter Hand wird versucht, der Soziologie und der Erarbeitung ihres spezifischen Blicks über die Schulter zu schauen. Das Buch erzählt eine Geschichte, die Geschichte von Herrn A, einem Banker, der in Liebesdingen und in seinem Beruf Einiges erlebt. An dieser Geschichte wird der soziologische Blick praktisch, gewissermaßen empirisch, eher kurzweilig eingeübt.
Wie funktioniert eigentlich die Soziologie? Vor welchem Publikum bewährt sie sich? Wie konstruiert sie ihren Gegenstand? Und welche Probleme löst sie, die wir ohne sie nicht hätten? Nassehis Antworten ergeben weder eine Geschichte noch eine systematische Darstellung der Soziologie. Es geht ihm vielmehr um eine Kritik der soziologischen Vernunft. Das zentrale Verfahren ist daher das der klassischen (Erkenntnis-)Kritik - einer Kritik, die die Bedingungen auslotet, durch die soziologisches Denken möglich wird. Neben einer Kritik der reinen Soziologie geht es auch um eine Kritik der handelnden, der authentischen, der operativen und der gesellschaftlichen Vernunft. Diese Rekonstruktion führt zu einem Konzept einer Gesellschaft der Gegenwarten, das den veränderten Bedingungen einer Gesellschaft Rechnung tragen soll, die selbst nicht mehr an die Konstruktionen ihrer soziologischen Vernunft glaubt.
Man kann die moderne Gesellschaft unter sachlichen Gesichtspunkten beobachten – und stößt auf die Differenzierung von Funktionen. Man kann sie unter sozialen Gesichtspunkten in den Blick nehmen – und stößt auf Schichtung, auf Kollektivitäten und Distributionsstrukturen. Man kann sie auch auf räumliche Dimensionen hin untersuchen – und stößt dann auf wechselseitige Beobachtungsverhältnisse von Orten und Perspektiven. In diesem „modernen Klassiker“ der Systemtheorie wird die moderne Gesellschaft im Hinblick auf ihre zeitliche Ordnung und Dynamik hin abgeklopft. Man stößt dann auf die Gleichzeitigkeit all der zuvor genannten Dimensionen: auf die Gleichzeitigkeit der Funktionen, Schichten, Kollektivitäten und Räume und auf das Problem ihrer Synchronisation. Neben einer sozialtheoretischen Aufarbeitung einer soziologischen Theorie der Zeit wird in dieser Untersuchung auch ein Entwurf einer Gesellschaftstheorie der Zeit vorgelegt. Diese Neuauflage wird um einen aktuellen Beitrag des Autors ergänzt, in dem Ertrag und aktuelle Bedeutung der Untersuchung fokussierend auf den Begriff gebracht werden.
Trotz ihrer Breitenwirkung ist Niklas Luhmanns Theorie sozialer Systeme ohne Zweifel schwer zugänglich, weil sie erstens mit einer sehr komplizierten Terminologie arbeitet und zweitens auf theoretische Traditionen aufbaut, die dem geistes- und sozialwissenschaftlichen "Normalverbraucher" relativ fremd sind. Die vorliegende Einführung wendet sich gleichermaßen an interessierte Leser, die zum ersten Mal mit Luhmanns Werk in Berührung kommen als auch an solche, die schon mit dem systemtheoretischen Paradigma vertraut sind und sich intensiver damit beschäftigen wollen. Zusammenfassende Erläuterungen der wichtigsten Grundbegriffe jeweils am Kapitelende und eine klar strukturierte Gliederung des Bandes in 1. Allgemeine Systemtheorie, 2. Theorie sozialer Systeme, 3. Theorie der Gesellschaft und 4. Diagnose der Gesellschaft erleichtern den Gebrauch dieser Einführung in Seminaren und im Selbststudium.
Es gibt einen weitgehenden common sense in der soziologischen Gesellschaftstheorie, den Prozeß der gesellschaftlichen Modernisierung als Differenzierungsprozeß zu beschreiben. Bereits der klassische Theoriebestand der Soziologie sieht in der funktionalen Differenzierung spezialisierter Handlungsbereiche der Gesellschaft den entscheidenden Grundzug des gesellschaftlichen Modernisierungsprozesses. Keine Einigkeit freilich herrscht darüber, wie man die Einheit der Gesellschaft als differenzierte Einheit sowohl im theoretischen Sinne zu deuten als auch im praktischen Sinne zu vollziehen habe. Die Beiträge dieses Bandes verstehen sich als Teil einer soziologischen Suchbewegung, die gesellschaftlichen Folgen des modernen Differenzierungsprozesses zu verstehen.
Altersbilder in der professionellen Altenpflege
Georg Weber; Norbert Erlemeier; Armin Nassehi; Irmhild Saake; Lars Oliver Watermann
Vs Verlag Fur Sozialwissenschaften
1997
nidottu
Ob es stimmt, daß das Werk die Totenmaske der Konzeption sei, wie Walter Ben jamin sagt, weiß ich nicht. Jedenfalls enthält ein fertiger Text die Konzeption nur noch in geronnener Gestalt, in einem festen Aggregatzustand, der der Dynamik ihrer Entstehung nicht gerecht werden kann. Nach Fertigstellung des Textes läßt sich nichts mehr durch Neukonzeption und Korrektur, durch Gestaltung des Textes, durch Reversibelhalten der Thesen und durch genaueres Hinsehen beeinflussen. Be ein Eigenleben - und muß doch dem Autor zu stenfalls entwickelt der Textkorpus gerechnet werden. Ich hoffe, daß Manches hier oder da anschlußfähig ist und An schlußfahiges auslöst. Die Arbeit lag 1991 der Philosophischen Fakultät der Westfälischen-Wilhelms Universität Münster als Dissertationsschrift vor. Ich danke den Betreuern der Dis sertation, den Professoren Georg Weber und Rolf Eickelpasch, für ihre kritischen und wohlwollenden Anmerkungen und für die Förderung, die sie mir angedeihen ließen. Besonders gilt dies für Georg Webers freundschaftlichen Vertrauensvor schuß, den man für selbständiges Arbeiten braucht. Er hat mir in meiner Zeit als "sein" wissenschaftlicher Mitarbeiter genug Raum und Zeit eingeräumt, um diese Arbeit abschließen zu können.