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Kirjailija

Arnulf von Scheliha

Kirjat ja teokset yhdessä paikassa: 4 kirjaa, julkaisuja vuosilta 2013–2024, suosituimpiin kuuluu Christentum von rechts. Vertaile teosten hintoja ja tarkista saatavuus suomalaisista kirjakaupoista.

4 kirjaa

Kirjojen julkaisuvuodet: 2013–2024.

Religionsunterricht 4.0

Religionsunterricht 4.0

Arnulf von Scheliha; Hinnerk Wißmann

Mohr Siebeck
2024
nidottu
Arnulf von Scheliha und Hinnerk Wißmann diskutieren die Möglichkeiten zur Weiterentwicklung des schulischen Religionsunterrichts nach Art. 7 Abs. 3 des Grundgesetzes. Sie sichten die vielen guten Gründe, Religion an den Schulen in der Binnenperspektive der Religionsgemeinschaften zu unterrichten. Die wachsende religiöse Pluralität und der demographische Wandel legen allerdings eine Überprüfung der bisher gewohnten Organisation dringlich nahe - gerade wenn man an den besonderen Zielen des Religionsunterrichts festhalten will. Die in diesem Essay vorgelegte Bestandsaufnahme in religionsrechtlicher und theologischer Perspektive zeigt, dass eine zukunftsfeste Veränderung des Religionsunterrichts möglich ist. Schon bisher hat sich der rechtliche Rahmen als hinreichend flexibel erwiesen, um die notwendigen religionspolitischen Aushandlungsprozesse zwischen Staat und Religionsgemeinschaften abzubilden. Für die gebotene Weiterentwicklung des Religionsunterrichts stehen geeignete Pfade bereit.
Christentum von rechts

Christentum von rechts

Johann Hinrich Claussen; Martin Fritz; Andreas Kubik; Arnulf von Scheliha; Rochus Leonhardt

Mohr Siebeck
2021
nidottu
Die politische Landschaft Deutschlands hat sich stark verändert. Am deutlichsten zeigt sich dies durch die Etablierung einer neuen Partei. Wenig beachtet wurde bisher, dass in der Politik von rechts auch religiöse Impulse wirksam sind. Zudem hat dieses "Christentum von rechts" auch Sprecher, die zu einer intellektuell gehaltvollen Auseinandersetzung Anlass bieten, nämlich die "Neuen Rechten". Es genügt nicht, sie nur historisch, politologisch, soziologisch oder sozialpsychologisch zu untersuchen. Vielmehr sollte man sie auch theologisch deuten und beurteilen. Wer sich theologisch mit der Neuen Rechten beschäftigt, hat nicht nur die Chance, eine zumeist unbeachtete Tiefendimension auszuleuchten. Es bietet sich ihm auch die Gelegenheit zu einer Selbstprüfung. Denn die Neuen Rechten und ihre Theologien sind nicht einfach etwas "Anderes". Bei genauerem Hinsehen zeigt sich, dass manches mehr mit "uns" zu tun hat, als "uns" lieb sein mag. Deshalb ist es so wichtig, ihre Texte präzise zu untersuchen. Wer dies tut, dem begegnen Motive, die man aus der Theologiegeschichte kannte, aber längst für überwunden hielt. Doch handelt es sich hier um virulente Gegenwartsimpulse, auf die es eine konstruktive theologische Antwort bräuchte. Diese soll hier mit den bewährten Methoden einer historisch, politologisch und soziologisch informierten Systematischen und Praktischen Theologie gesucht werden. Dabei gehen die Autoren exemplarisch vor und untersuchen einzelne Hauptakteure und Leitmotive - aus unterschiedlichen Perspektiven. In dieser Offenheit möchten sie zu einer breiten theologischen Debatte anregen.
Religionspolitik

Religionspolitik

Arnulf von Scheliha

Mohr Siebeck
2018
nidottu
Der vorliegende Band versammelt zwanzig Beiträge zur politischen Ethik, in denen Arnulf von Scheliha das Verhältnis von Religion und Politik beleuchtet. Einerseits geht es um die Präsenz von religiös geprägten Akteuren im politischen Raum, andererseits wird die plurale Religionskultur der Gegenwart zunehmend zu einer politischen Gestaltungsaufgabe, der sich Parteien, Parlamente und staatliche Ebenen stellen. Beide Seiten von Religionspolitik werden in diesem Buch in der Perspektive einer Theorie des neuzeitlichen Protestantismus interpretiert. Am Anfang stehen Beiträge zur theologiegeschichtlichen und systematischen Grundlegung der protestantischen Ethik des Politischen. Dabei rücken neben der reformatorischen Lehre von den zwei Regierweisen Gottes und ihren Transformationsgestalten die Menschenwürde und die politische Rolle der evangelischen Kirchen in den Mittelpunkt. Es folgen Beiträge, die der Beschreibung der gegenwärtigen Lage gewidmet sind und in denen die christentumstheoretischen Grundlagen des religiösen Pluralismus der Gegenwart rekonstruiert werden. Hier zeigt der Autor, dass der säkulare Staat und der religiöse Pluralismus keine Phänomene sind, die gegen die Wirksamkeit protestantischer Impulse in der Politik sprechen. Es folgen ausgewählte Analysen aktueller religionspolitischer Konfliktherde. Am Ende steht die Präsentation von exemplarischen Politikfeldern, in denen sich die protestantische Ethik des Politischen zu bewähren hat, nämlich die Klimapolitik, die Migrations- und Flüchtlingspolitik, die Zukunft des schulischen Religionsunterrichtes und der Umgang mit dem politischen Rechtspopulismus.
Protestantische Ethik des Politischen

Protestantische Ethik des Politischen

Arnulf von Scheliha

Mohr Siebeck
2013
nidottu
Arnulf von Scheliha liefert eine Gesamtdarstellung der Politischen Ethik im deutschen Protestantismus. Auf der Basis eines handlungstheoretischen Politikbegriffs legt er im historischen Teil die Geschichte der Politischen Ethik von der Reformationszeit bis zur EKD-Demokratiedenkschrift dar. Ein wichtiger Schwerpunkt der Darstellung ist der Wandel des Staatsverständnisses und die dadurch erforderliche Umformung der reformatorischen Lehre von den zwei Regierweisen Gottes. Der Autor misst den Beiträgen des theologischen Liberalismus eine besondere Bedeutung zu (Aufklärung, Friedrich Schleiermacher, Richard Rothe, Ernst Troeltsch), weil sie maßgeblich zur Lösung der gedanklichen Aufgaben, die durch diesen Wandel gestellt waren, beigetragen haben. Die auf die Gegenwart bezogene Prinzipienlehre geht vom Begriff der christlichen Freiheit aus und entfaltet ihre normative Bedeutung für die politische Ethik als Pflichten-, Güter- und Tugendlehre. Die pflichtenethische Interpretation der Freiheit erfolgt in den Dimensionen Menschenwürde, Kultur, Verantwortung und Gerechtigkeit. Im Mittelpunkt der Güterlehre stehen die Grundrechte, die Zivilgesellschaft, die Demokratie und eine verfahrensethische Interpretation des Gerechtigkeitsbegriffs. Die Tugendlehre entfaltet die christliche Verantwortung und arbeitet ihre Bedeutung für das politische Handeln in der Zivilgesellschaft und im modernen Mehr-Ebenen-Staat heraus. Im abschließenden Teil knüpft Arnulf von Scheliha an die pflichten-, güter- und tugendethische Einteilung an, greift wichtige Themen des gegenwärtigen politischen Diskurses auf und konkretisiert die Reichweite des hier vertretenen Ansatzes an den Beispielen "Ächtung von Gewalt und Stiftung von gerechtem Frieden", "Europa" und "Good Governance".