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Kirjailija

Bernd Dimmek

Kirjat ja teokset yhdessä paikassa: 1 kirja, julkaisuja vuodelta 2010, suosituimpiin kuuluu Bewahrungsverlauf Und Wiedereingliederung Suchtkranker Rechtsbrecher. Vertaile teosten hintoja ja tarkista saatavuus suomalaisista kirjakaupoista.

1 kirja

Bewahrungsverlauf Und Wiedereingliederung Suchtkranker Rechtsbrecher

Bewahrungsverlauf Und Wiedereingliederung Suchtkranker Rechtsbrecher

Dennis E. Brunn; Bernd Dimmek; Sabrina Meier

Pabst Science Publishers
2010
nidottu
Wie erfolgreich ist der Maaregelvollzug bei der Behandlung suchtkranker Rechtsbrecher? Erstmals legt eine Forschungsgruppe des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe dazu eine detaillierte Katamnesestudie vor: 160 Patienten wurden drei Jahre nach der Entlassung beurteilt. Die Erfolge der Maaregel erscheinen auf den ersten Blick zwar bescheiden, sie sind tendenziell jedoch haufig besser als die Therapeuten selbst prognostiziert hatten. Trotz einer oft problematischen Kindheit und Jugend mit fruhem Suchtmittelmissbrauch, Gewalt im Elternhaus und einer ausgepragt delinquenten Lebensgeschichte fand der groate Teil der Maaregelpatienten nach der Behandlung in ein straffreies Leben zuruck. Fur rund 60% der Alkoholkranken und etwas mehr als 50% der Drogenabhangigen ergab die Auswertung der Strafregisterauszuge, dass keinerlei erneute Straftaten zu verzeichnen waren. Kam es dennoch zu Ruckfalldelikten, dann handelte es sich in der Mehrzahl um vergleichsweise geringfugige Delikte: Eigentums- und Straaenverkehrsdelikte, Verstoae gegen das Betaubungsmittelgesetz, Beleidigung, uble Nachrede, Hausfriedensbruch, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Nur 22 Patienten wurden aufgrund spaterer Straftaten erneut zu einem Freiheitsentzug ohne Bewahrung verurteilt. 15 Patienten, rund 11% aller untersuchten Falle, begingen innerhalb des dreijahrigen Untersuchungszeitraumes ein Gewaltdelikt, sei es unmittelbar als Ruckfalldelikt oder im Laufe einer erneuten Reihe von Straftaten. Die Studie belegt einerseits die Richtigkeit einiger etablierter Annahmen - etwa der engen Korrelation zwischen ruckfalligem Suchtmittelkonsum, Arbeitsplatz-Verlust und Deliktruckfalligkeit. Anderseits deckt die Untersuchung etablierte Irrtumer auf: So zeigten Patienten mit negativer Legalprognose nur zu 28% einen Deliktruckfall; hatte die Klinik den Patienten jedoch mit einer positiven Legalprognose entlassen, betrug die Delikthaufigkeit 44%.