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Kirjailija

Berndt Hamm

Kirjat ja teokset yhdessä paikassa: 10 kirjaa, julkaisuja vuosilta 1996–2024, suosituimpiin kuuluu Martin Bucer Briefwechsel/Correspondance: Band X (Juli 1533 – Dezember 1533). Vertaile teosten hintoja ja tarkista saatavuus suomalaisista kirjakaupoista.

10 kirjaa

Kirjojen julkaisuvuodet: 1996–2024.

Religiöse Dynamik zwischen 1380 und 1520

Religiöse Dynamik zwischen 1380 und 1520

Berndt Hamm

Mohr Siebeck
2024
sidottu

Halvin toimitettuna 140,50 €

Die Zeitspanne von 1380 bis 1520 war keine Herbstzeit des Mittelalters, sondern die Ära einer frappierenden religiösen Dynamik von großer Vielfalt. Höchsten Steigerungsgraden einer alle Körpersinne aktivierenden Frömmigkeitspraxis und eines sakralen Kunstschaffens entsprach die Dynamik einer spirituellen Verinnerlichung. Berndt Hamm zeigt, dass es zu einer Entgrenzung der Theologie in Laienbereiche hinein und zu einer explosiven Verbreitung von Frömmigkeitsbildern und -texten kam. Sie sprachen Menschen an, die von der angstvollen Mentalität einer gesteigerten Jenseitsvorsorge angetrieben wurden und nach kirchlichen Gnadenhilfen verlangten. Diese Heilssorge wurde vom verstärkten Bemühen um eine tiefgreifende Seelsorge-Reform aufgenommen. Ohne die Kenntnis der kraftvollen Religionsdynamik vor 1520 sind die Antriebskräfte der von Luther angestoßenen Reformation nicht zu verstehen.
The Early Luther

The Early Luther

Berndt Hamm

Fortress Press,U.S.
2017
pokkari
The development of Martin Luther's thought has commanded much scholarly attention because of the Reformation and its remarkable effects on the history of Christianity in the West. But much of that scholarship has been so enthralled by certain later debates that it has practically ignored and even distorted the context in and against which Luther's thought developed. In The Early Luther Berndt Hamm, armed with expertise both in late-medieval intellectual life and in Luther, presents new perspectives that leave old debates behind. A master Luther scholar, Hamm provides fresh insights into the development of Luther's theology from his entry into the monastery through his early lectures on the Bible to his writing of the 95 Theses in 1517 and The Freedom of a Christian in 1520. Rather than looking for a single breakthrough, Hamm carefully outlines a series of significant shifts in Luther's late-medieval theological worldview over the course of his early career. The result is a more accurate, nuanced portrait of Reformation giant Martin Luther.
Ablass und Reformation - Erstaunliche Kohärenzen
Berndt Hamm sucht einen neuen Zugang zum spätmittelalterlichen Ablasswesen, indem er das Verhältnis von Ablass und Reformation nicht nur in der gewohnten Weise als Konfrontationsgeschichte beschreibt, sondern es vor allem auch als einen erstaunlichen historischen Zusammenhang tiefgehender Gemeinsamkeiten versteht. Erstaunlich sind diese Kohärenzen deshalb, weil sie das übliche Bild von Ablass und Reformation grundlegend revidieren. Die Darstellung des Autors skizziert eine Reform- und Innovationsdynamik, die vom ausgehenden Mittelalter in die Reformation hinein weiterlief und doch zugleich den radikalen Bruch der Reformation mit der Kirche der Ablässe bewirkte. Der volle und prägnante Titel des Buches könnte daher lauten: Das Evangelium des Ablasses und das Evangelium der Reformation - die Geschichte eines erstaunlichen Zusammenhangs und eines fundamentalen Zerwürfnisses.
Martin Bucer Briefwechsel/Correspondance: Band X (Juli 1533 – Dezember 1533)

Martin Bucer Briefwechsel/Correspondance: Band X (Juli 1533 – Dezember 1533)

Berndt Hamm; Reinhold Friedrich; Wolfgang Simon

BRILL
2016
sidottu
Anders als im Briefwechsel des ersten Halbjahres 1533 begegnen nun internationale Perspektiven: Der Konzilsinitiative Karls V. begegnet Bucer wegen der vom Papst gestellten Vorbedingungen skeptisch. Er verfasst aber eine Fürbereytung zum Concilio, die zusammen mit Desiderius Erasmus’ entsprechenden Schriften den Weg zur Einheit weisen soll. Im Blick auf die Schweiz hat Bucers Reise (April bis Mai 1533) die Beziehungen gefestigt, und die Korrespondenz aus den besuchten Orten wächst an. Auch an den Ereignissen im Reich nimmt Bucer regen Anteil: Sein Interesse gilt der Lage Konstanz’ im Zinsstreit mit dem Bischof. Ulm sucht einen Nachfolger fur den verstorbenen Prediger Konrad Sam; Bucer diskutiert mit Ambrosius Blarer mögliche Kandidaten und gibt Ratschläge zum Eherecht. Aus Münster erreicht Bucer die Bitte um eine Stellungnahme zu Bernhard Rothmanns Aktivitäten, aus Nürnberg die Klage Andreas Osianders über seine Ortskollegen. Dass der Esslinger Predigerstreit mit der Entlassung von Martin Fuchs eskalierte, bedrückt Bucer sehr. Die Berufung Gervasius Schulers nach Memmingen freut Bucer, ebenso die Beruhigung der Lage in Kempten nach der Entlassung der lutherischen Prediger. Zu Augsburg intensiviert sich der Kontakt, vor allem zu Gereon Sailer. In Straßburg gelten Bucers Aktivitäten neben der Vorbereitung der Herbstsynode dem Bildungswesen. Seltene Einblicke gewahrt die Korrespondenz in Bucers Familienleben.
Religiosität im späten Mittelalter
Thema des Buches sind die wechselseitigen Beziehungen zwischen unterschiedlichen Arten der frömmigkeitsnahen Theologie, der kirchlichen Seelsorge, der gelebten Religiosität, der frömmigkeitsbezogenen Bildwerke und kirchlicher Institutionen vom 14. bis frühen 16. Jahrhundert. Die spätmittelalterliche Religiosität wird als Kraftfeld polarer Tendenzen verstanden, die teils konkurrierend gegeneinander standen, teils nebeneinander herliefen, teils miteinander kombiniert wurden. Im Blick sind insbesondere die Spannungen zwischen eher extrovertierten und eher verinnerlichenden Frömmigkeitshaltungen, zwischen einer aktiven und einer eher kontemplativ-mystischen Religiosität, zwischen einer stark vergeltungs-, lohn- und straforientierten Frömmigkeitslogik und einer Religiosität des souveränen göttlichen Erbarmens, zwischen einer angst- und furchterregenden Seelsorge und einer Seelsorge, die entängstigen und trösten will, zwischen einer stark privatisierenden und individualisierenden Frömmigkeit und einer Frömmigkeit der stellvertretenden religiösen Solidargemeinschaft der Gläubigen, zwischen einer stark klerusbezogenen und sakramentsorientierten Haltung und einer Verselbständigung der Laienreligiosität, zwischen massiv kirchendevoten und scharf kirchenkritischen Einstellungen, zwischen einer Immediatisierung des Zugangs der Menschen zum Heil und einer Frömmigkeit der medialen Vermittlungstechniken von Gnade und Heil. Gezeigt wird, dass in der spätmittelalterlichen Theologie, Frömmigkeit und Kirchlichkeit meist mehr als nur zwei Typen eines Spannungsverhältnisses hervortreten. Das späte Mittelalter erweist sich so als die Phase einer erstaunlichen religiösen Vielfalt und kirchlichen Spannweite. Verglichen damit ist die Konfessionslandschaft des 16. Jahrhunderts von starken Kräften normierender Reduktion und Zentrierung bestimmt.
Der frühe Luther

Der frühe Luther

Berndt Hamm

Mohr Siebeck
2010
nidottu
Berndt Hamm widmet sich der Frage, welche Impulse der spätmittelalterlichen Theologie und Frömmigkeit und welche eigenen religiösen Erfahrungen den jungen Luther in den Jahren 1505 bis 1520 dazu führten, eine neue biblische Theologie zu formen und mit dem traditionellen Kirchenwesen zu brechen. Das gängige Forschungskonstrukt der 'reformatorischen Wende' wird dabei einer grundlegenden Revision unterzogen. Thematische Hauptaspekte bilden Rechtfertigung und christliche Freiheit, Glaube und Liebe, Ferne und Nähe Gottes, Zorn und Gnade, Angst und Trost, Mystik und seliges Sterben. Luthers 95 Thesen und seine Schrift Von der Freiheit eines Christenmenschen erfahren überraschende Neuinterpretationen.
Die Reformation

Die Reformation

Berndt Hamm; Michael Welker

Mohr Siebeck
2008
nidottu
Das Buch entstand aus der Zusammenarbeit zwischen einem Kirchenhistoriker und einem Systematischen Theologen. Sie thematisieren die Fragen nach Ursprung, Charakter, Wirkung und gegenwärtiger Geltung der Reformation. Die Formulierung 'Potentiale der Freiheit' verweist als Plural auf die Vielfalt der Freiheitskonzeptionen der Reformation, die sowohl ihre Kohärenz als auch ihre Divergenzen erkennen lassen." Sie erstrecken sich im Namen des befreienden Evangeliums von der Glaubensfreiheit des Gewissens bis zur Freiheit von Leibeigenschaft. Sie sind einerseits im Spätmittelalter verankert und bedeuten andererseits einen tiefgehenden Bruch mit dem mittelalterlichen Sinngefüge von Kirche, Theologie, Frömmigkeit, Recht, Ökonomie und Gesellschaft. Der 'qualitative Sprung', mit dem die Reformationskirchen aus diesem Traditionsgefüge heraustraten, bestimmt den Protestantismus bis zum heutigen Tage." (Aus dem Vorwort)Das erste Kapitel handelt vom spannungsreichen Verhältnis der Reformation gegenüber der spätmittelalterlichen Kirchlichkeit und Religiosität. Im zweiten Kapitel geht es um die Einheit der Reformation in ihrer Vielfalt, wobei die 95 Thesen Luthers vom 31. Okt. 1517 besondere Beachtung finden. Das dritte Kapitel spannt den Bogen von der Historie zur Aktualität der reformatorischen Botschaft heute. Abschließend widmen sich die Autoren der Frage, wie der typisch reformatorische Bezug auf das alleinige Legitimationsprinzip der Bibel in gegenwärtige pluralistische Lebenszusammenhänge übersetzt werden kann.
Lazarus Spengler (1479-1534)

Lazarus Spengler (1479-1534)

Berndt Hamm

Mohr Siebeck
2004
sidottu
Am Beispiel des Nürnberger Ratsschreibers Lazarus Spengler (1479-1534) untersucht Berndt Hamm die Zusammenhänge von Humanismus und Reformation, bürgerlicher Religiosität und christlichem Glauben, Bekenntnis und Politik, biblischer Normierung und öffentlicher Rechtsbegründung. In zehn Studien beleuchtet er einerseits Spenglers soziales, kulturelles und reformationsgeschichtliches Umfeld, andererseits seine Person selbst: z. B. als Freund Dürers und Apologeten Luthers, als führenden Advokaten und Gestalter der Reformation auf Reichsebene, als theologisch versierten Repräsentanten des Laienelements in der Reformation, als Drahtzieher einer geheimen Religionspolitik der Stadtschreiber und als Pionier der reformatorischen Bekenntnisbildung. In einer Textbeilage wird erstmals das Spenglersche Familienbüchlein ediert, das von 1468 bis 1570 reicht.