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Kirjailija

Carlos Watzka

Kirjat ja teokset yhdessä paikassa: 4 kirjaa, julkaisuja vuosilta 2005–2024, suosituimpiin kuuluu Vom Hospital Zum Krankenhaus: Zum Umgang Mit Psychisch Und Somatisch Kranken Im Fruhneuzeitlichen Europa. Vertaile teosten hintoja ja tarkista saatavuus suomalaisista kirjakaupoista.

4 kirjaa

Kirjojen julkaisuvuodet: 2005–2024.

Suizide und ihre biopsychosozialen Bedingungsfaktoren
Carlos Watzka aktualisiert und vertieft die Forschung zu Risikofaktoren für Selbsttötungen auf individueller und kollektiver Ebene mittels multivariater quantitativer Analysen und schließt damit an seine Pilotstudie „Sozialstruktur und Suizid (2008)“ an. So kann ein neu erstelltes Erklärungsmodell auf Basis von Bezirksdaten der Jahre 2001-2009 mehr als 60 % der regionalen Schwankungen der Suizidraten in Österreich auf den Einfluss von 11 Parametern zurückführen, zu denen Alters-, Familien-, Wohn- und Erwerbsstruktur, Einkommens- und Bildungsniveau, aber auch der Grad der medizinischen, psychotherapeutischen und psychosozialen Versorgung sowie Topographie und Landschaftsstruktur zählen. Hochrisikopopulationen für Suizide werden damit präziser identifizierbar und so auch die Wissensbasis für gezieltere Präventionsaktivitäten bedeutend erweitert.
Sozialstruktur und Suizid in Österreich

Sozialstruktur und Suizid in Österreich

Carlos Watzka

Vs Verlag Fur Sozialwissenschaften
2008
nidottu
:Die Studie zeigt am Beispiel Österreichs, dass Tod durch Suizid keineswegs - wie von manchen Vertretern Individuum-zentrierter Forschungsrichtungen immer noch behauptet - ein schicht-unabhängiges Phänomen ist. Vielmehr wird anhand von Analysen fallbezogener sowie aggregierter quantitativer Daten aufgezeigt, dass soziale Faktoren wie Erwerbstätigkeit, Einkommen und Bildung, gemeinsam mit psychischen und somatischen Erkrankungen, einen wesentlichen Einfluss auf das Suizidrisiko haben - wobei dies sowohl für einzelne Personen, als auch für ganze Regionen innerhalb einer Gesellschaft gilt. Es wird aber auch belegt, dass Regionen, die hinsichtlich psychosozialer Angebote für Hilfesuchende (Psychiater, Psychotherapeuten, Psychosoziale Zentren) höhere Versorgungsdichten aufweisen, tendenziell geringere Suizidhäufigkeiten zu verzeichnen haben.
Vom Hospital Zum Krankenhaus: Zum Umgang Mit Psychisch Und Somatisch Kranken Im Fruhneuzeitlichen Europa
Im 16. und 17. Jahrhundert entwickelten in weiten Teilen Europas geistliche Ordensgemeinschaften - allen voran die Barmherzigen Bruder - das traditionelle Hospital-Konzept weiter zu einem weitverzweigten System von Krankenhausern im modernen Sinne. In diesen Anstalten wurden neben somatisch kranken Personen auch psychisch Kranke durchaus als Kranke behandelt und nicht bloss als Verbrecher, Asoziale oder unheilbare Narren. Am Beispiel von Krankenprotokollbuchern des Grazer Ordenshospitals belegt der Autor, dass der Anstaltsbetrieb schon im 17. Jahrhundert von kurzen Aufenthaltsdauern, relativ geringer Sterblichkeit und hohen Raten wahrgenommener Heilungen gepragt war. Diese Befunde widersprechen der vorherrschenden Auffassung, der Umgang mit Irren habe in jener Zeit bloss in Internierung und Repression bestanden.