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Kirjailija

Cedric Butze

Kirjat ja teokset yhdessä paikassa: 6 kirjaa, julkaisuja vuosilta 2017–2018, suosituimpiin kuuluu Ein sektorübergreifendes Case-Management-Konzept für die Versorgung von Menschen mit dementiellen Erkrankungen. Vertaile teosten hintoja ja tarkista saatavuus suomalaisista kirjakaupoista.

6 kirjaa

Kirjojen julkaisuvuodet: 2017–2018.

Das Konzept der offenen Türen in der Akutpsychiatrie. Rechtliche Aspekte und Wirkungen auf Zwangsmaßnahmen und Zwangsbehandlungen von Patienten
Ein geschlossenes psychiatrisches Setting bedeutet Zwang: Besonders in der Akutversorgung werden Zwangsmanahmen durchgefuhrt. Trotz grundlegender Veranderungen durch Reformen der letzten Jahrzehnte in den entwickelten Landern bezuglich der Behandlung von Patienten ist Zwang in der deutschen Psychiatrie noch immer weit verbreitet. Nach aktueller Studienlage sind Patienten auf geschlossenen psychiatrischen Akutstationen besonders stark von Zwangsmanahmen und Zwangsmedikation betroffen, obwohl jede Zwangsbehandlung sowie jede Zwangsmanahme einen gravierenden Grundrechtseingriff darstellt. In der psychiatrischen Praxis scheint das Bewusstsein dafur nicht durchgangig vorhanden zu sein und so gibt es noch immer Mangel sowie einen groen Handlungsbedarf bezuglich dieses ethisch brisanten Themas. Vor diesem Hintergrund ist ein Umdenken entstanden, das sich dadurch auszeichnet, Zwang, Turschlieung, Restriktion und Isolation in der Behandlung psychiatrisch erkrankter Menschen zu reduzieren Eine konkrete Losung der Problemstellung konnte das Konzept der "offenen Tur" in der Psychiatrie sein, welches in den letzten Jahren oft diskutiert wurde und in bereits mindestens zwanzig (von insgesamt ca. 400) psychiatrischen Kliniken in Deutschland praktiziert wird. Daruber hinaus spielt eine fruhzeitige Wiedereingliederung in die Gemeinschaft eine tragende Rolle. Das bedeutet beispielsweise, dass die Betroffenen schon wahrend des Klinikaufenthaltes Zugang zu gemeindeintegrierten, ambulanten und komplementaren Angeboten erhalten oder versucht wird, akutpsychiatrische Patienten generell langer im ambulanten und hauslichen Setting zu behandeln und zu versorgen, anstatt die Betroffenen stationar zu isolieren. Die Psychiatrie steht deshalb auch in Zukunft vor groen Aufgaben und Herausforderungen, um sich als ein modernes medizinisches Fach zu positionieren, zu entstigmatisieren und um die Selbstbestimmungsrechte und Autonomie der Patienten zu wahren.
Das Konzept der "offenen Tür" in der akutpsychiatrischen Regelversorgung und dessen Wirkungen auf die Zwangsmaßnahmen und -behandlung von Patienten in Reflexion gemeindeintegrierter Versorgungsangebote
Um die Selbstbestimmungsrechte und Autonomie der Patienten uneingeschrankt zu wahren sowie um auf Manahmen, die sich gegen den freien Willen der Betroffenen richten, weitestgehend zu verzichten, begeben sich fortschrittliche psychiatrische Kliniken zunehmend auf den Weg, die Psychiatrie zu verandern und zu reformieren. Das Konzept der "offenen Turen" in der Akutpsychiatrie ist ein Thema, das aufgrund der ethischen Brisanz eine dringende Forderung verschiedener Reformansatze und Professionen ist. Der Paradigmenwechsel zu einer partnerschaftlichen und patientenorientierten Psychiatrie hat in den letzten Jahren zu einem Umdenken insbesondere in der akutpsychiatrischen Praxis gefuhrt. Das Ziel des Wegs ist eine offene Psychiatrie, ohne institutionelle Gewalt und ohne institutionelle Diskriminierung, eine Psychiatrie, die weitestgehend auf Zwang in der Versorgung psychiatrischer Patienten verzichtet. Bisweilen arbeiten zahlreiche Kliniken mit diesen Konzept, dennoch gilt es mancherorts noch als unrealistische Vision, die Eingangsturen auf geschlossenen Stationen in psychiatrischen Einrichtungen zu offnen. Die vorliegende Arbeit setzt sich zum Ziel, die Offnung von psychiatrischen Abteilung im Krankenhaus und einhergehende Konzepte auf institutioneller und organisatorischer Ebene in der akutpsychiatrischen Regelversorgung darzustellen und zu vergleichen. Auerdem soll in diesen Zusammenhang untersucht werden, inwieweit diese Ansatze dazu beitragen konnen, Zwangsmanahmen und -behandlungen von Patienten zu reduzieren.