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Kirjailija

Christoph Schwöbel

Kirjat ja teokset yhdessä paikassa: 7 kirjaa, julkaisuja vuosilta 2003–2025, suosituimpiin kuuluu Gott in Beziehung. Vertaile teosten hintoja ja tarkista saatavuus suomalaisista kirjakaupoista.

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7 kirjaa

Kirjojen julkaisuvuodet: 2003–2025.

Arbeit am Orientierungswissen

Arbeit am Orientierungswissen

Christoph Schwöbel

Mohr Siebeck
2025
nidottu
Ausgehend von der gesellschaftlichen "Orientierungskrise" zu Beginn des 21. Jahrhunderts entwickelt Christoph Schwöbel (1955-2021) ein Verständnis des christlichen Glaubens als Quelle für Orientierungswissen. Religiöses Orientierungswissen zeichnet sich durch seine Standortgebundenheit und seine Perspektivität aus. Es stellt eine dem Menschen gewährte, nicht vom Menschen selbst aktiv gewonnene Orientierung dar. In diesem Sinne versteht Schwöbel religiöses Orientierungswissen als Basis und Horizont aller aktiven menschlichen Orientierungsversuche. Theologie als Arbeit am Orientierungswissen vollzieht Schwöbel in seinen Studien exemplarisch: Er entfaltet die Orientierungskraft der dogmatischen Strukturen des christlichen Glaubens für das Leben in der religiös-weltanschaulich pluralistischen Gesellschaft der Gegenwart im interdisziplinären Gespräch, mit der Praxis der Kirche, mit biblischer Theologie, mit Religionsphilosophie und Religionswissenschaft, aber auch mit Naturwissenschaft, Politik, Musik und Literatur und im Gespräch mit anderen religiösen Traditionen. In ihrer Gesamtheit erhellen diese Einzelstudien, entstanden größtenteils während seiner Tätigkeiten als Professor in Heidelberg und Tübingen (1999-2018), die Strukturen von Schwöbels Theologie und ihre Gegenwartsbedeutung.
Gott in Beziehung

Gott in Beziehung

Christoph Schwöbel

Mohr Siebeck
2022
nidottu
Die Renaissance der trinitarischen Theologie ist eine der wichtigsten ökumenischen theologischen Strömungen der Gegenwart. Im Kontext des religiös-weltanschaulichen Pluralismus wird die Frage nach der Identität des dreieinigen Gottes zum Schlüssel, mit dem die Struktur des christlichen Glaubens und die Gestaltung des Lebens der Kirche erfaßt werden können. Christoph Schwöbel vertritt die These, daß die Trinitätslehre als Rahmentheorie und Integral des christlichen Glaubens und seiner Explikation in der Dogmatik fungiert. Ausgehend von dieser These behandelt er in den einzelnen Studien dieses Bandes, von denen ein großer Teil erstmals in deutscher Sprache publiziert wird, Grundprobleme der Dogmatik. Die trinitarische Perspektive nötigt dazu, den Gott des christlichen Glaubens grundsätzlich als Gott in Beziehung zu denken. Gottes Beziehung zur Welt ist in ihrer Entfaltung von der Schöpfungslehre bis zur Eschatologie in dem Beziehungsgeschehen begründet zu sehen, das das trinitarische Sein Gottes bestimmt. Die relationale Theologie der christlichen Trinitätslehre erweist sich so als Basis eines relationalen Wirklichkeitsverständnisses, das eine christologisch begründete relationale Anthropologie einschließt. Gemeinsames Ziel dieser Studien ist es, anhand der trinitarischen Explikation der Lebensbewegung des christlichen Glaubens in die Denkbewegung der christlichen Dogmatik einzuführen.
Gott im Gespräch

Gott im Gespräch

Christoph Schwöbel

Mohr Siebeck
2011
nidottu
In der Situation des weltanschaulich-religiösen Pluralismus herrscht ein dialogischer Imperativ. Eine Kultur des Gesprächs ist nötig, um zu verhindern, daß der Konflikt der Zivilisationen zu einem Religionskrieg wird. Was kann christliche Theologie zur dialogischen Verständigung beitragen? Der Tübinger Systematiker Christoph Schwöbel beantwortet diese Frage im Rahmen einer christlichen Theologie des Gesprächs. Das christliche Gottesverständnis, so lautet die in allen Beiträgen entfaltete These, enthält die Grundlagen einer Kultur des Dialogs. Die Wahrheitsgewißheit des Glaubens erweist sich als Begründung von personaler und sozialer Identität, sowie von dialogischer Toleranz. Dem entspricht ein Verständnis der Vernunft als dialogischer Vernunft. Die Rückbesinnung auf die Grundlagen des christlichen Gottesverständnisses fungiert als Kritik gegenüber der Vertauschung der Fundamente im religiösen Fundamentalismus und als selbstkritische Auseinandersetzung mit den zeitgenössischen Formen des Götzendienstes, die sich aus der "Wiederverzauberung der Welt" in der Postmoderne entwickeln können. Die kritische Kraft des Gottesgedankens beruht auf der zentralen Stellung, die das Gespräch im Wirklichkeitsverständnis des christlichen Glaubens hat: als Medium der Beziehung zwischen Gott und Mensch, in der der Mensch sich als Sprachgeschöpf erfährt, und als Charakteristikum der Verfassung der Welt als Schöpfung. Dieses Wirklichkeitsverständnis ist im trinitarischen Gottesverständnis des christlichen Glaubens verankert. Unter Aufnahme von Anregungen aus der Theologie Martin Luthers wird Gottes Wesen, Wille und Werk als trinitarisches Gespräch charakterisiert. So spannt sich der Bogen der Überlegungen von der Rolle, die Gott im Gespräch der Gesellschaft hat, zum Verständnis Gottes als Gespräch.
Die Religion des Zauberers

Die Religion des Zauberers

Christoph Schwöbel

Mohr Siebeck
2008
nidottu
Die Diskussion zwischen Theologie und Literaturwissenschaft hat sich in den letzten Jahrzehnten immer stärker auf die Bedeutung des "great code" (Northrop Frye) der Zeichenwelt der biblischen Überlieferungen für die Literatur des Abendlandes konzentriert. In diesen im Gespräch mit Literaturwissenschaftlern und Germanisten entstandenen Studien untersucht Christoph Schwöbel die Bedeutung der religiösen Frage für die literarische Wirklichkeitsdeutung in den großen Romanen Thomas Manns: Den Buddenbrooks, dem Zauberberg, dem Joseph -Roman und Doktor Faustus. Seine Analyse deckt die Funktion religiöser Zeichen im Prozeß dichterischer Gestaltung auf und erweist sie als unverzichtbare Darstellungsdimension. In Thomas Manns Werk erhält die Religion zunehmend eine Schlüsselrolle für die Entfaltung der Weltsicht der Romanfiguren - ein Prozeß, der von Mann in seinen Romanen und in der Selbstkommentierung des Autors im Essay auch theologisch reflektiert wird. Aus der literarischen Verarbeitung der religiösen Frage ergeben sich Perspektiven auf Thomas Manns theologische Deutung des eigenen Schaffens, die sich schließlich angesichts der Unmöglichkeit der Rechtfertigung des Künstlers durch sein Werk im Thema der Gnade verdichtet. Der Thomas-Mann-Forscher Hans Wißkirchen, Direktor des Buddenbrookhauses in Lübeck, leitet den Band durch ein Vorwort ein.
Christlicher Glaube im Pluralismus

Christlicher Glaube im Pluralismus

Christoph Schwöbel

Mohr Siebeck
2003
nidottu
Der religiös-weltanschauliche Pluralismus ist zur Signatur unserer Lebenswelt geworden. Damit stellen sich für die christliche Theologie weitreichende Fragen: Wie kann das Wahrheitsbewußtsein des christlichen Glaubens in der Situation des Pluralismus angemessen vertreten werden? Welchen Beitrag kann die christliche Theologie zu einer Kultur dialogischer Differenz und Gemeinschaft leisten? Wie muß die Verantwortung christlicher Theologie im Gespräch der Religionen und Weltanschauungen, aber auch in den Feldern kultureller Verantwortung wahrgenommen werden? Christoph Schwöbel analysiert die religiöse Lage der Gegenwart als Situation des radikalen Pluralismus. Sie ist dadurch gekennzeichnet, daß unterschiedliche Basisorientierungen menschlichen Lebens und Handelns miteinander in Konkurrenz stehen. Vor diesem Hintergrund versucht er, die Situation des Pluralismus selbst theologisch zu verständlich zu machen und die Pluralismusfähigkeit des christlichen Glaubens und der christlichen Kirche aus ihrer eigenen Verfassung zu begründen. Christoph Schwöbel setzt bei der Frage nach der Wahrheit des christlichen Glaubens im pluralistischen Kontext an und erarbeitet Perspektiven zur ökumenischen Gestaltung der konfessionellen Vielfalt des Christentums. Diese Überlegungen bilden den Kontext einer theologischen Reflexion auf die Gestaltung des Verhältnisses der Religionen in Toleranz, Dialog und Kooperation. Die Studien zielen auf die Ausarbeitung einer christlichen Theologie der Kultur, deren Leistungsfähigkeit im Gespräch mit den Natur- und Kulturwissenschaften zu erproben ist.