Im Herbst 1665 werden im Hause des B rgermeisters Maggi in Colmar N sse geknackt. Bei der Gelegenheit stellt der Hofmeister den drei S hnen des B rgermeisters eine Aufgabe. Der Spruch Unica nux prodest, nocet altera, tertia mors est 4] ist ins Deutsche zu bersetzen. Ein Alchemist auf der Durchreise, der mit bei Tisch sitzt, erschrickt heftig ber das Latein und st rzt aus dem Zimmer. Maggi stellt den Alchemisten zur Rede. Der winselt um Gnade. Er sei ein Verbrecher, der unters Schwert geh re. Der Alchemist bittet Maggi, ihn nicht zu verraten, und zieht unbehelligt weiter nach Basel. Ein Jahr sp ter - wieder werden N sse geknackt - kommt Amelie d Pont ins Haus. Amelie will sich in Colmar als Apothekerin niederlassen. Diese Frau, die einmal sch n gewesen sein muss, erschrickt vor einem Bild, das der j ngste Sohn des B rgermeisters gemalt hat. Es zeigt die Szene, die der Alchemist gemacht hatte, und ist mit dem Spruch von den drei N ssen untertitelt. Amelie erz hlt Maggi ihre Geschichte. Sie war in Lyon mit einem Apotheker verheiratet gewesen. Dieser fr nte der Alchemie. Die Ehe blieb kinderlos. Amelie hatte einen Liebhaber - Ludwig. Den hielt sie f r ihren Bruder. Der Apotheker berraschte das Liebespaar neben einer Kapelle unter einem Nussbaum, gerade als die beiden zum Abschied N sse knackten und dazu den oben genannten Spruch hersagten. Der Ehegatte erschoss Ludwig und floh ins Ausland. Maggi will diese Geschichte eines Inzests nicht glauben. Amelie erz hlt weiter: Weil der Geliebte ihr Bruder gewesen w re, hatte sie den Apotheker geheiratet. Der Fl chtige lebte nach dem Mord jahrelang als Laborant an nordeurop ischen H fen, kehrte nach Lyon zur ck und stellte sich. Vor seiner Exekution bat er Amelie, bei Maggi Schutz zu suchen. Dicht neben jener Kapelle unter dem Nussbaum wurde der Apotheker enthauptet, nachdem er noch den lateinischen Spruch ausgesprochen hatte. B rgermeister Maggi, tief ger hrt, erblickt den Siegelring an Amelies Finger und forscht nach. Ergeb