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Kirjailija

Cornelia Muth

Kirjat ja teokset yhdessä paikassa: 11 kirjaa, julkaisuja vuosilta 2005–2026, suosituimpiin kuuluu Dialogphänomenologie in Aktion. Vertaile teosten hintoja ja tarkista saatavuus suomalaisista kirjakaupoista.

11 kirjaa

Kirjojen julkaisuvuodet: 2005–2026.

Das Zwischen!?

Das Zwischen!?

Cornelia Muth

Books on Demand
2015
pokkari
Das Zwischen ist sowohl existentielle Praxis als auch Begriff f r einen Wahrnehmungsmodus. Das Zwischen hat demnach zwei Seiten: Die eine zeigt sich im Dialog, die andere im Denken, Erfahren und Sprechen. Die erste steht f r die dialogische Seite, die andere betrachte ich als ph nomenologische. Dialogisch hei t, dass mein Sein immer ein Mit-Sein mit anderen Menschen ist; ph nomenologisch bedeutet, dass ich mir leibhaftig bewusst werde, in welchem Modus ich die Welt und meine Mitmenschen wahrnehme. In der lebenspraktischen Umsetzung deckt sich das Zwischen als unendliches ben und liebevolles Experimentieren auf. Das Zwischen, auf das der Dialogphilosoph Martin Buber hinweist, steht im Fokus des hier Geschriebenen. Buber hat es nicht als erster er- und gefunden. Er hat Vorg nger*innen und Nachfolger*innen. Aus der Einleitung
Von der interkulturellen Erfahrung zur transkulturellen Begegnung - und zur?ck.
Cornelia Muths Artikelsammlung ist ein Spiegel ihres eigenen intensiven dialogischen Denkprozesses. Die Kompilation beginnt mit berlegungen zur Mobilit t - einer neuen Herausforderung f r die p dagogische Anthropologie? und endet mit einer Praxisreflexion F r deutsch-j disch/israelische Dialoge "R ume" ge ffnet. Dazwischen spannt sich der Bogen zur interkulturellen Arbeit Muths als Leiterin des Auslandsamtes der Fachhochschule f r Wirtschaft in Berlin in den 90er-Jahren ber die am Gestalt-Ansatz orientierten Beitr ge Lernen von Akzeptanz und Toleranz in der deutschen Aufnahmegesellschaft am Beispiel interkultureller Hochschulbildung, Interkulturelle Hochschulbildung: Toleranz lernen, Zwischen dem Eigenen und dem Fremden - Ann herungsversuche an das Eigene und Geschlechtsspezifische Aspekte interkultureller Bildung in Theorie und Praxis. Noch vor der Entwicklung ihres transkulturellen Bildungsansatzes nach der Dialogphilosophie Martin Bubers wird Muth 1995 mit dem h chsten Preis der deutschen Sozialwissenschaften, dem Schader-Preis, f r ihr Theorie-Praxis-Transfer-Projekt Toleranz lernen in der deutschen Aufnahmegesellschaft ausgezeichnet. Im Verlauf ihrer weiteren erziehungswissenschaftlichen Forschungsarbeiten als Professorin fasst Cornelia Muth ihre transkulturelle Praxis unter dem Begriff der Dialogp dagogik zusammen: Transkulturelles Lernen als (wissenschaftlicher) Erkenntnisprozess der Andersheit und Dialogp dagogische Reflexion ber transkulturelle Erwachsenenbildung in Aktion. Schlie lich kommt sie in ihrer wissenschaftstheoretischen Positionierung wieder in der p dagogischen Anthropologie an, indem sie in Martin Bubers dialogischem Denken eine eigene erziehungswissenschaftliche Haltung aufzeigt, deren Bild vom Menschen im sozialen und offenen Wesen zwischen Natur und Kultur liegt und insofern dogmatisch uneinnehmbar ist.
Der Mensch zwischen Gut und B?se. Mit Texten von Martin Buber ?ber das B?se nachsinnen
Nicht nur Insider kennen Martin Bubers Erz hlungen der Chassidim. Viele haben sie mit Freude und manche sogar laut gelesen. Auch seine Ausf hrungen ber Chuang-tzu und Lao-tse haben Liebhaber gefunden. Ein treuer Kreis von Leserinnen und Lesern sch tzt sein tiefgr ndiges Denken und seine Sprachgewalt. Sie alle werden mit Freude jede neue Ver ffentlichung zu Buber in die Hand nehmen. Cornelia Muth macht Bubers Gedanken auch Lesern zug nglich, die mit seinem religionsphilosophischem, doch zugleich beraus welt- und menschenzugewandten Denken noch nicht vertraut sind. Cornelia Muth ist eine versierte Kennerin von Bubers Werk und hat bereits ber seine Dialogphilosophie promoviert. Ihre Wertsch tzung f r seinen liebevollen Blick auf 'Gott und die Welt' ist aus jeder Zeile dieses kleinen und doch sehr gewichtigen B ndchens zu sp ren. Sie ordnet darin Aussagen aus seinem gesamten Werk nach neun klassischen geistig-seelischen Konflikten, die auch Menschen von heute aufw hlen und das Leben schwer machen: Zorn, Stolz, T uschung, Neid, Habsucht, Frucht, Uners ttlichkeit, Lust und Tr gheit. Diese Einteilung stammt aus der Sufi-Tradition, aber alle Menschen kennen diese zentralen inneren Konflikte, aufw hlende Emotionen oder Einstellungen aus eigener Erfahrung. Muth interpretiert sie als Pers nlichkeitsstrukturen, mit denen man konstruktiv umgehen kann. Dabei st tzt sie sich auf die von Buber beschriebenen sechs Entwicklungsschritte der chassidischen Lehre. Vielleicht macht die konkrete Fragestellung dieses B chlein so lesbar - wie sich jedes philosophische Werk leichter erschlie t, wenn wir es mit einer Frage im Herzen lesen. Die p dagogische Berufserfahrung Muths, die zurzeit an der Fachhochule Bielefeld im Bereich Sozialwesen lehrt, hat ihr dieses Herangehen wohl nahegelegt. Diesem kleinen und feinen B chlein ist eine weite Verbreitung zu w nschen, denn es macht Appetit auf mehr Buber-Lekt re. Sylvia Wetzel, Publizistin, Berlin
Ph?nomenologische Praxisentwicklungsforschung. Band I
Die Fokussierung auf die unmittelbaren Leibwahrnehmungen gibt ph nomenologischer Praxisentwicklungsforschung den Orientierungsraum f r ihre Erkenntnisse. Grundlegend wird davon ausgegangen, dass sowohl in der p dagogischen Praxis als auch in der erziehungswissenschaftlichen Forschung Problemwahrnehmung und Probleml sung kongruent verlaufen. Mit anderen Worten: In dem Augenblick, in dem ich mich dem jeweiligen Ph nomen berlasse - sei es Problemfall, Fragestellung oder ein Mensch -, verwandelt es sich und mich gleichzeitig, und eine neue Situation bzw. Erkenntnis enth llt sich. Der vorliegende Sammelband - mit drei Artikeln in englischer Sprache - rekonstruiert den Weg dieser Forschung. Er steht in der ph nomenologischen Tradition Husserls und ordnet die p dagogische Praxis wie auch Forschung nicht unter einen Begriff, sondern versucht, leibhaftige Vernunftprozesse transparent zu machen. Entsprechend nimmt ph nomenologische Forschung die jeweiligen Erfahrungen der konkret beteiligten Menschen ernst. Auf diese Weise kann in unserer Aufmerksamkeit - oder genauer: in unserem Gewahrsein - auftauchen, wie Menschen mit ihrem Leib zur Welt handeln und wie subjektiver Sinn erst dadurch auch objektiv f r die Forschung wahrnehmbar wird. Das hei t, Praxisentwicklungsforschung fragt die Handelnden, welche Bedeutung die Ph nomene f r sie selbst haben. Aus dieser Erkenntnis heraus w chst Praxis, und echte Zufriedenheit wird m glich. u ere Zw nge verlieren an Bedeutung. Vielmehr geschieht eine Transformation des Wie des eigenen Lebens in Hinblick auf die gesellschaftlich und kulturell gepr gten, aber biographisch gewordenen Wahrnehmungen. Ph nomenologische Forschung macht infolgedessen eine praktische Lebensform wahr, die idealistische Ziele verabschiedet und sich in der Begegnung "zu den Sachen selbst" hinwendet. Muths Sammelband wendet sich an BildungsexpertInnen, ErziehungswissenschaftlerInnen, PhilosophInnen und Studierende von Humanwissenschaften, insbesondere der P dagogik, die mit Hilfe einer ph nomenologischen Haltung die Struktur, gem der sie Welt und Mitmenschen wahrnehmen, kritisch reflektieren wollen.
Willst Du mit mir gehen, Licht und Schatten verstehen?. Eine Studie zu Martin Bubers Ich und Du
Cornelia Muth will mit ihrer Lese- und Verstehenshilfe zum Lesen von Martin Bubers bekanntestem Werk Ich und Du einladen. Entlang eines alten Schlagers von Daliah Lavi f hrt sie die Leserinnen und Leser in den Dialog mit dem j dischen Philosophen Martin Buber ein. Dieser Denker hat mit Ich und Du eine Realutopie zwischenmenschlicher Beziehungen entwickelt, die immer noch brandaktuell ist, obwohl das Werk vor gut 80 Jahre publiziert wurde. Warum? Martin Buber, tief betroffen von den Auswirkungen des ersten Weltkrieges, fragte sich, wie Frieden unter den V lkern m glich ist, wenn Frieden nicht nur die Abwesenheit von Krieg ist. In Ich und Du zeigt er auf, wie wertsch tzende Beziehungen nicht nur zwischen zwei Menschen m glich sind. Gleichzeitig ist f r ihn jedoch die Zweierbeziehung der Keim eines Weltfriedens: "Erst wenn der Mensch in sich selber den Frieden gefunden hat, kann er daran gehen, ihn in der ganzen Welt zu suchen." Das sich-selbst-Finden kann nach Buber aber nur in der Begegnung mit einem Gegen ber geschehen. Der Mensch braucht seinen Mitmenschen, um Frieden in sich zu finden. Dazu zeigt Ich und Du eine Haltung, die die Realutopie zwischenmenschlicher Beziehung erm glicht und in der Gegenwart eine der wichtigsten Herausforderungen zum berleben der Menschheit ist. Cornelia Muth hat exemplarische Texte ausgew hlt und deutet sie in einer f r den Leser anschaulichen Weise. Ein Glossar mit den wichtigsten Dialog-Begriffen runden das Buch als eine au ergew hnliche Leseanleitung zu Ich und Du ab.