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Kirjailija

Dieter Baacke

Kirjat ja teokset yhdessä paikassa: 7 kirjaa, julkaisuja vuosilta 1988–2018, suosituimpiin kuuluu Aspekte sozialökologischer Lebenswelterkundung. Vertaile teosten hintoja ja tarkista saatavuus suomalaisista kirjakaupoista.

7 kirjaa

Kirjojen julkaisuvuodet: 1988–2018.

Jugendliche im Sog der Medien

Jugendliche im Sog der Medien

Dieter Baacke; Günter Frank; Martin Radde; Manfred Schnittke

Vs Verlag Fur Sozialwissenschaften
2012
nidottu
Eigentlich ist es zum Verwundern: obwohl die sogenannten Massenme dien - Zeitungen, Zeitschriften, Radio und Fernsehen vor allem - uns immer mehr Angebote an Unterhaltung, Information, Kommentierung und sogar Bildung machen, werden wir ihrer nicht recht froh. Es gibt wohl kei nen Bundesburger, den nach einem langen Fernsehabend nicht manch mal der Zweifel anruhrt, was er denn nun eigentlich gewonnen habe. Hatte er nicht lieber spazierengehen, lesen oder mit Freunden und Nachbarn re den sollen? Hat sich ein langer Abend vor dem "Flimmerkasten" gelohnt? Wahrend Erwachsene sich in der Regel noch zubilligen, mit den Medien und ihren lockenden Angeboten fertig zu werden, haben sie doch Sorgen bei Kindern und Jugendlichen. Wenn schon Eltern oft nicht aufhoren kon nen, "wenn es am schonsten ist," wie sollen dann Kinder dies schaffen? Im ubrigen: wer gern viel fernsieht, findet schnell gute Grunde, dass dies auch fur seine Kinder nutzlich sei: konnen sie sich nicht politisch informie ren und durch gute Filme qualitatvoll unterhalten lassen? Sind die Medien insofern nicht haufig sogar hilfreiche Miterzieher? Der amerikanische So ziologe Urie Bronfenbrenner hat schon vor Jahren gesagt, Familien be standen heute aus Vater, Mutter, den Kindern und einem Fernsehapparat. Das Ensemble ist also um ein technisches Gerat erweitert worden, dem ein erheblicher Erziehungseinfluss zugesprochen wird. In Wirklichkeit ist inzwischen alles noch viel komplizierter geworden. Zwar wissen wir, dass gerade Jugendliche keineswegs die fleissigsten Fernsehzu schauer sind - jedenfalls in der Regel."
Medienpädagogik

Medienpädagogik

Dieter Baacke

de Gruyter
1997
sidottu
The progress towards an 'information society' confronts media teaching with new challenges and also puts this discipline more squarely in the centre of ongoing discourse on media ethics, practical aspects of the media and media policy. Proceeding from a consideration of the social factors determining communication processes taking place via the media, the book attempts to situate reflection on media teaching and the activities this involves in a broader intellectual context. After a discussion of recent culture-critical debates and the bearing they have on the educational sphere, the author gives an outline of media teaching as a pedagogical discipline and the concepts central to it. The attempt is made to describe the media worlds inhabited by children and young people and the transformations they undergo in the course of accelerating social change; further, the answers provided by media pedagogy are related to the main topics dominating present-day debates in this field. Finally, the field of media teaching is summarized with reference to the important concept of 'media competence' and prospects for further development in this area are outlined. The volume represents what is probably the first attempt of its kind to situate media-pedagogic thinking in a broader interdisciplinary context, the emphasis throughout being on the way in which a systematic approach can be developed for resolving the practical problems involved.
Aspekte sozialökologischer Lebenswelterkundung

Aspekte sozialökologischer Lebenswelterkundung

Dieter Baacke

VS Verlag fur Sozialwissenschaften
1995
nidottu
Die Diskussion urn "Bildungsbarrieren" hat eine lange Tradition; dies gilt ebenso fiir Uberlegungen, wie sie abzubauen seien, urn damit die Lemchancen von Erwachsenen zu verbessem. Insbesondere soziale SchiehtzugehOrigkeit und Bildungshintergrund galten lange Zeit als Faktoren, die das Lemverhalten entscheidend mitbestimmen. Hier ist ein Umdenken erforderlich, wie die im folgenden dargestellte Untersuchung zeigt. In der bisherigen Debatte wurden niimlieh Faktoren wie Wobngegend (infrastrukturelle Ausstattung, Zentralitiit oder Marginalitat), Milieu (als ZugehOrigkeitsgefiihl zu einer bestimmten Gruppe) und Lebensstil (als 'Design' fUr die eigene Person, als Medium des Identitiits-Ausdrucks) kaum beriicksiehtigt. Erst seitdem das Interesse fUr kulturorien- tierte Zugehensweisen angewachsen ist und in der oft so apostrophierten 'postmodemen' Gesellschaft die lebensweltlieh 'ererbten' Bindungen erodieren und neuen Strukturen sozialer Orientierung Platz machen, verbinden sieh mit diesen neuen sozialen Sach- verhalten auch neue Fragestellungen. Unsere Untersuchung zeigt exemplarisch anhand von Fallstudien, daB der 'Stil' einer Person und einer Gruppe, das 'Outfit' des Lebensraums potentieller Bildungsadressaten und seine symbolische Bedeutung nieht nur Lebensgefiihl, sondem auch Leminteressen und Lembereitschaft mitbestimmen. Nieht Einstellungen, Selbstkonzepte oder Bewu6tseinsmanifestationen, sondem deren Umsetzung in Raumerfahrung und -wahmehmung stehen im Zentrum der Untersuchung. Darauf hinzuweisen ist, daB diese Untersuchung vor mehreren Jahren abgeschlossen wurde; neuere Literatur (z. B. Schulze, Die Erlebnis-Gesellschaft 1992) sind daher nicht im Nachhinein aufgefiihrt. Die Untersuchung stellt insofem ein 'Dokument' fUr einen Zugang dar, der jetzt als Denkmodell gelaufiger geworden ist, aber (besonders in den Fallstudien) noch interessant genug zu sein scheint, urn ibn einer begrenzten 'scientific community' zur Kenntnis zu geben.
Jugend und Mode

Jugend und Mode

Dieter Baacke; Ingrid Volkmer; Rainer Dollase; Uschi Dresing

Vs Verlag Fur Sozialwissenschaften
1988
nidottu
Wann zuerst hätte ein Buch über ,Jugend und Mode' erscheinen können? Eine interessante, aber äußerst schwierige Frage, wenn man sie historisch-präzis und differenziert zu beantworten sucht. Im groben hingegen liegt die Antwort auf der Hand: den Zusammen­ hang von Jugend und Mode zu beobachten und zu bedenken lohnt sich, seitdem Jugendliche selbst Beiträger zum Mode-Diskurs sind und sich nicht mehr in das fügen, was Eltern ihnen als Kleidung vor­ schreiben. So lange Kinder und Jugendliche wie ihre Eltern in den alterszugeschriebenen Konventionen leben, ist Mode etwas, das die Erwachsenen angeht. Um die Wende zu diesem Jahrhundert späte­ stens hat sich dies, wennzwar allmählich, immer mehr verändert. Wenn die Wandervögel im Zitat der Landsknechtskluft oder in Phantasie-Kostümierungen sich auflehnten gegen den Gehrock ihrer Pauker, die Schuluniform und die Matrosenanzüge, so schufen sie damit erstmals ihre eigene Mode, als Herausforderung an die Über­ lieferung und das Standesdenken. Seitdem hat sich diese Bewegung erheblich beschleunigt, und jetzt ist es soweit, daß in diesem Buch die Behauptung aufgestellt werden kann: es sind heute junge Men­ schen, die die beachtenswertesten und ästhetisch aufregendsten Mo­ de-Innovationen anbieten, sei es aus Protest gegen gesellschaftliche Zwänge oder einfach aus Spiellust. Dies kennzeichnet ihre beson­ dere Stellung im Lebenszyklus: sollte es eine eigenständige Kinder­ mode geben (und es gibt sie wohl), so haben doch die Kinder wenig zu ihr beigetragen: sie bekommen sie verordnet. Ebenso geht es den Erwachsenen: die verschiedenen Berufe fordern verschiedene Klei­ dungsstile, und dies reicht bis in die Freizeit.