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Kirjailija

Dieter Lohmar

Kirjat ja teokset yhdessä paikassa: 9 kirjaa, julkaisuja vuosilta 1989–2016, suosituimpiin kuuluu Denken ohne Sprache. Vertaile teosten hintoja ja tarkista saatavuus suomalaisista kirjakaupoista.

9 kirjaa

Kirjojen julkaisuvuodet: 1989–2016.

Denken ohne Sprache

Denken ohne Sprache

Dieter Lohmar

Springer
2016
sidottu
Dieses Buch zeigt die konkrete Ausformung und die Arbeitsprozesse des nicht-sprachlichen Denkens. Es untersucht die Funktionen des szenisch-phantasmatischen Systems in seinen grundlegenden Arten und Komponenten sowie dessen konkretes Arbeiten anhand zentraler Themen. Methodische Grundlage ist die deskriptive Phänomenologie Husserls. Als normale und entwickelte Menschen denken wir zwar für gewöhnlich im Modus der Sprache, aber das ist nicht unsere einzige Weise zu denken. Es gibt nicht nur prinzipiell, sondern auch faktisch funktionierende Alternativen: Ein System der nicht-sprachlichen Repräsentation kognitiver Inhalte im menschlichen Bewusstsein. Dieses System kann zur Darstellung und Manipulation vorgestellter Sachverhalte eingesetzt werden, sodass Folgerungen, Handlungsalternativen und die Planung der Zukunft auf der Grundlage vorangegangener Erfahrung möglich werden. Für dieses nicht-sprachliche Denken ist das szenisch-phantasmatische System zentral, das auf der Grundlage von kurzfristigen Phantasmen arbeitet, die uns wie wirklich gesehene Tatsachen, Situationen und Szenen erscheinen, obwohl sie aus der Imagination stammen. Das nicht-sprachliche System lässt sich als ein noch funktionierendes Überbleibsel eines Systems interpretieren, das wir mit den Hominiden und vielen Tieren gemeinsam haben. Diese Hypothese, bestärkt durch viele eindrucksvolle Beispiele intelligenten Verhaltens bei Tieren, wird in einigen Aspekten bereits von der neurologischen Forschung bestätigt. Das Buch bietet eine systematische und umfassende Behandlung des Themas, indem es die eidetische Phänomenologie des Denkens mit der empirischen und vergleichenden Psychologie, mit Neurologie, Evolutionstheorie, Primatologie und auch einigen herausfordernden Einsichten angewandter Disziplinen in eine fruchtbare Diskussion bringt.
Phänomenologie der schwachen Phantasie
This book is an effort to bring genetic-phenomenological analyses in contact with empirical psychology, neurology, cognitive science and research in primate cognition. The conclusion reached is that most higher-order achievements of our mind might in fact be accomplished without language in the low-level system of phantasmatic imagination. This leads to an "inclusive theory of the subject" which allows us to understand how higher-organized animals like primates can think.
Erfahrung und Kategoriales Denken
Diese Untersuchung zeigt, daß es zwischen der singulären Wahrnehmung von Gegenständen und der objektiven und kommunizierbaren Erkenntnis ein `Mittleres' gibt, d.h. eine bereits beständige und spezifische Vorform von Erkenntnis, die weder nur Wahrnehmung ist noch schon Erkenntnis darstellt. Husserl war der erste, der explizit die Eigenständigkeit der vorprädikativen Erfahrung behauptet hat. Dennoch zeigt sich, daß die Sache und die erkenntnisermöglichende Funktion der vorprädikativen Erfahrung bereits von Hume und Kant untersucht wurden. Auf dem Grund des gleichen Sachinteresses ist es möglich, ihre Ergebnisse mit großem Gewinn in die phänomenologische Theorie der Erkenntnis einzugliedern. Ferner wird die transzendentale Funktion dieser erfahrungsgegründeten und bereits spezifischen Vorformen von Erkenntnis für die Ermöglichung eben dieser Erkenntnis aufgewiesen. Die Analysen der Formen vorprädikativer Erfahrung in Erfahrung und Urteil sind somit die entscheidenden Schlußstücke der genetisch-phänomenologischen Erkenntnistheorie, die sich hiermit zugleich als tragfähig und konsistent erweist.
Die Bernauer Manuskripte Über das Zeitbewusstsein (1917/18)

Die Bernauer Manuskripte Über das Zeitbewusstsein (1917/18)

Edmund Husserl; Rudolf Bernet; Dieter Lohmar

Springer
2012
nidottu
In den Bernauer Forschungsmanuskripten nimmt Husserl seine frühere, in Husserliana Band X dokumentierte Phänomenologie der formalen Struktur des inneren Zeitbewusstseins neu auf. Dabei stehen die Fragen, welche die Anwendung des Schemas `Auffassung - Auffassungsinhalt' auf das Zeitbewusstein und die Gefahr des unendlichen Regresses betreffen, noch immer im Vordergrund. Es ergeben sich aber auch entscheidende neue Einsichten. Diese betreffen vor allem das auf die Zukunft gerichtete `protentionale' Zeitbewusstsein in seiner Verflechtung mit der `Retention' der Vergangenheit sowie eine spezifisch noematische Bestimmung der Zeitmodalitäten, die zu einer neuen Phänomenologie der Individuation führt. Auch dem Zusammenhang zwischen zeitlichem Urstrom und ichlicher Zeitigung widmet Husserl erstmals eingehende Untersuchungen. Insgesamt handelt es sich bei den vorliegenden Nachlasstexten um eine Phänomenologie des Zeitbewusstseins in einer neuen, `genetischen' Perspektive, die sich nicht nur am Paradigma der Wahrnehmung orientiert, sondern auch den Akten der Erinnerung und der Phantasie Aufmerksamkeit schenkt.
Phänomenologie der Mathematik

Phänomenologie der Mathematik

Dieter Lohmar

Springer
2011
nidottu
Dieses Buch ist in erster Linie als ein Beitrag zur phanomenologi- schen Aufklarung der mathematischen Erkenntnis gedacht. Pha- nomenologie als Methode kann nur im handanlegenden Bearbei- ten von Bewusstseinsleistungen ihre Angemessenheit und ihre Lei- stung erweisen. Weiterhin ist eine phanomenologische Klarung der Moeglichkeit der Erkenntnis in Mathematik und Logik nahelie- gend, weil es deren Erkenntnisprobleme waren, die Husserl zur Philosophie und schliesslich zur Phanomenologie gefuhrt haben. Will man sich bei diesem Vorhaben an der phanomenologischen Methode orientieren, so kann eine Sammlung und Darstellung der verstreuten Husserlschen Stellungnahmen zur Philosophie der Mathematik nicht ausreichen. Jede dieser Stellungnahmen muss daruberhinaus an der phanomenologischen Methode gemessen werden, die Husserl mit viel groesserer Muhe ausgearbeitet hat als seine Ansatze zu Einzelfragen, wie z. B. zur Klarung der Mathema- tik, die im Rahmen seines philosophischen Gesamtvorhabens schliesslich nur noch ein Problem neben anderen darstellten. In dem Vorhaben, Phanomenologie als Philosophie der Mathematik zu entfalten, mussten die wichtigsten, von Husserl vorgegebenen Loesungsansatze seinem eigenen Willen gemass kritisch gepruft werden. Wo es sich als unumganglich erwies, musste im Namen der Methode auch eine andere Loesung bevorzugt werden. Die vorlie- gende Schrift unterscheidet sich im wesentlichen von den bisheri- gen Darstellungen von "Husserls Philosophie der Mathematik" durch die weiterfuhrende Anwendung der phanomenologischen Methode auf Fragen der mathematischen Erkenntnisgewinnung. Husserls AEusserungen zu philosophischen Fragen der Mathema- tik finden sich in allen seinen veroeffentlichten phanomenologi- 2 EINLEITUNG sehen Schriften verstreut. Die Ausfuhrungen der 4. und 6.
Phänomenologie der schwachen Phantasie

Phänomenologie der schwachen Phantasie

Dieter Lohmar

Springer-Verlag New York Inc.
2008
sidottu
This book is an effort to bring genetic-phenomenological analyses in contact with empirical psychology, neurology, cognitive science and research in primate cognition. The conclusion reached is that most higher-order achievements of our mind might in fact be accomplished without language in the low-level system of phantasmatic imagination. This leads to an "inclusive theory of the subject" which allows us to understand how higher-organized animals like primates can think.
Die Bernauer Manuskripte Über das Zeitbewusstsein (1917/18)

Die Bernauer Manuskripte Über das Zeitbewusstsein (1917/18)

Edmund Husserl; Rudolf Bernet; Dieter Lohmar

Kluwer Academic Publishers
2001
sidottu
In den Bernauer Forschungsmanuskripten nimmt Husserl seine frühere, in Husserliana Band X dokumentierte Phänomenologie der formalen Struktur des inneren Zeitbewusstseins neu auf. Dabei stehen die Fragen, welche die Anwendung des Schemas `Auffassung - Auffassungsinhalt' auf das Zeitbewusstein und die Gefahr des unendlichen Regresses betreffen, noch immer im Vordergrund. Es ergeben sich aber auch entscheidende neue Einsichten. Diese betreffen vor allem das auf die Zukunft gerichtete `protentionale' Zeitbewusstsein in seiner Verflechtung mit der `Retention' der Vergangenheit sowie eine spezifisch noematische Bestimmung der Zeitmodalitäten, die zu einer neuen Phänomenologie der Individuation führt. Auch dem Zusammenhang zwischen zeitlichem Urstrom und ichlicher Zeitigung widmet Husserl erstmals eingehende Untersuchungen. Insgesamt handelt es sich bei den vorliegenden Nachlasstexten um eine Phänomenologie des Zeitbewusstseins in einer neuen, `genetischen' Perspektive, die sich nicht nur am Paradigma der Wahrnehmung orientiert, sondern auch den Akten der Erinnerung und der Phantasie Aufmerksamkeit schenkt.
Erfahrung und Kategoriales Denken
Diese Untersuchung zeigt, daß es zwischen der singulären Wahrnehmung von Gegenständen und der objektiven und kommunizierbaren Erkenntnis ein `Mittleres' gibt, d.h. eine bereits beständige und spezifische Vorform von Erkenntnis, die weder nur Wahrnehmung ist noch schon Erkenntnis darstellt. Husserl war der erste, der explizit die Eigenständigkeit der vorprädikativen Erfahrung behauptet hat. Dennoch zeigt sich, daß die Sache und die erkenntnisermöglichende Funktion der vorprädikativen Erfahrung bereits von Hume und Kant untersucht wurden. Auf dem Grund des gleichen Sachinteresses ist es möglich, ihre Ergebnisse mit großem Gewinn in die phänomenologische Theorie der Erkenntnis einzugliedern. Ferner wird die transzendentale Funktion dieser erfahrungsgegründeten und bereits spezifischen Vorformen von Erkenntnis für die Ermöglichung eben dieser Erkenntnis aufgewiesen. Die Analysen der Formen vorprädikativer Erfahrung in Erfahrung und Urteil sind somit die entscheidenden Schlußstücke der genetisch-phänomenologischen Erkenntnistheorie, die sich hiermit zugleich als tragfähig und konsistent erweist.
Phänomenologie der Mathematik

Phänomenologie der Mathematik

Dieter Lohmar

Springer
1989
sidottu
Dieses Buch ist in erster Linie als ein Beitrag zur phänomenologi- schen Aufklärung der mathematischen Erkenntnis gedacht. Phä- nomenologie als Methode kann nur im handanlegenden Bearbei- ten von Bewußtseinsleistungen ihre Angemessenheit und ihre Lei- stung erweisen. Weiterhin ist eine phänomenologische Klärung der Möglichkeit der Erkenntnis in Mathematik und Logik nahelie- gend, weil es deren Erkenntnisprobleme waren, die Husserl zur Philosophie und schließlich zur Phänomenologie geführt haben. Will man sich bei diesem Vorhaben an der phänomenologischen Methode orientieren, so kann eine Sammlung und Darstellung der verstreuten Husserlschen Stellungnahmen zur Philosophie der Mathematik nicht ausreichen. Jede dieser Stellungnahmen muß darüberhinaus an der phänomenologischen Methode gemessen werden, die Husserl mit viel größerer Mühe ausgearbeitet hat als seine Ansätze zu Einzelfragen, wie z. B. zur Klärung der Mathema- tik, die im Rahmen seines philosophischen Gesamtvorhabens schließlich nur noch ein Problem neben anderen darstellten. In dem Vorhaben, Phänomenologie als Philosophie der Mathematik zu entfalten, mußten die wichtigsten, von Husserl vorgegebenen Lösungsansätze seinem eigenen Willen gemäß kritisch geprüft werden. Wo es sich als unumgänglich erwies, mußte im Namen der Methode auch eine andere Lösung bevorzugt werden. Die vorlie- gende Schrift unterscheidet sich im wesentlichen von den bisheri- gen Darstellungen von "Husserls Philosophie der Mathematik" durch die weiterführende Anwendung der phänomenologischen Methode auf Fragen der mathematischen Erkenntnisgewinnung. Husserls Äußerungen zu philosophischen Fragen der Mathema- tik finden sich in allen seinen veröffentlichten phänomenologi- 2 EINLEITUNG sehen Schriften verstreut. Die Ausführungen der 4. und 6.