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Kirjailija

Dieter Wyss

Kirjat ja teokset yhdessä paikassa: 2 kirjaa, julkaisuja vuosilta 1988–2011, suosituimpiin kuuluu Kategorien der Lebensgeschichte. Vertaile teosten hintoja ja tarkista saatavuus suomalaisista kirjakaupoista.

2 kirjaa

Kirjojen julkaisuvuodet: 1988–2011.

Kategorien der Lebensgeschichte

Kategorien der Lebensgeschichte

Albert Zacher; Dieter Wyss

Springer-Verlag Berlin and Heidelberg GmbH Co. K
2011
nidottu
Wenn sich anthropologische Medizin in der Forschung urn Vermittlung zwischen einer organismusgerechten Biologie, einer sinngebenden Psycho- logie und verstehenden Psychatrie bestimmt, in der Praxis urn Vertiefung einer stets symmetrisch erfahrenen Arzt-Patient-Beziehung, dann darf die U ntersuchung Albert Zachers - deren Inhaltsangabe schon die N eugier des Lesers erwecken sollte - als exemplarisch fur deren Bemiihungen angese- hen werden. Die Vorviiter und Vater der "anthropologischen Medizin", die hier mit Scheler, Plessner und Kunz fUr die mehr philosophische dieser um- fassend den Menschen in den Blick nehmende Richtung stehen, durften sich zu dem Werk dann gemeinsam mit Binswanger, von Gebsattel, von Weiz- sacker und Tellenbach und vielen anderen mehr zu Taufpaten berufen fiihlen. Denn im N etz seiner lebensgeschichtlichen Verstrickungen und auf dem Hintergrund der Frage "Was ist Geschichte?" uberhaupt erschlieBt der Autor gemeinsam im Dialog mit dem Patienten neue Kategorien lebensge- schichtlicher Zusammenhange, neue Kategorien psychischen Erleben- etwa der "Tiefe", oder eine Phanomenologie der "Verzweiflung" - und nicht zuletzt neue Kategorien der Psychopathologie. Die Ingeniositat der Emiprie liegt hier in ihrer Erweckung schopferischer, sinngebender Impulse selbst, die nicht "im Elfenbeinturm" ausgebriitet, dann die Wirklichkeit zu einer besseren verwandeln, da sich hier echte Theorie - im Sinne der urspriinglichen Wortbedeutung "Schau" - im Kairos mit dem gluckhaften arztlichen Handeln finden. So moge dieses Werk als eine Resultante kreativer Vektoren in der Fillle gleichgesinnter Bestrebungen - die weder Orthodoxie noch Materialismus zum Schweigen bringen konnen - auf seinem Weg zum aufgeschlossenen Leser Anregung, "DenkanstoBe" und Antwort auf offenes Fragen begleiten.
Zur Psychosomatik des Zwangskranken

Zur Psychosomatik des Zwangskranken

Herbert Csef; Dieter Wyss

Springer-Verlag Berlin and Heidelberg GmbH Co. K
1988
nidottu
Zwangssymptome gibt es nicht nur bei Neurosen, Personlichkeitsstorungen und Psychosen, sondern auch in engem Zusammenhang mit psychosomatischen Krankheitsbildern. Das Buch gibt einen ausfuhrlichen Literaturuberblick daruber, bei welchen psychosomatischen Krankheiten bisher Zwangssymptome beschrieben wurden und wie dieser Zusammenhang in der psychosomatischen Theoriebildung erklart wurde. Psychosomatische und psychodynamische Beitrage werden dabei ebenso berucksichtigt wie der aktuelle Stand englischsprachiger Arbeiten zum Thema Zwang und neuere neurobiologische Ergebnisse. In einer empirischen Untersuchung an 108 Patienten mit manifester Zwangssymptomatik werden deren psychosomatische Symptombildungen phanomenologisch-deskriptiv dargestellt. Lebensgeschichtliche und psychodynamische Zusammenhange, Therapieverlaufe und Katamnesen sind in Fallbeispielen mit einbezogen. Die Verlaufsgestalt und ein haufig beobachteter Syndromwandel von psychischer und somatischer Symptomatik werden diskutiert. Schliesslich werden therapeutische Aspekte und Behandlungsmoglichkeiten anhand von Therapieverlaufen und der grundlegenden Beziehungs- und Kommunikationsstorung der Zwangskranken erortert. Das Buch eroffnet eine ganzheitlich-integrative Sichtweise, die sowohl die psychosomatische Forschung als auch die wissenschaftliche Diskussion der Zwangs-Syndrome fordern durfte.