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Erich Gutenberg

Kirjat ja teokset yhdessä paikassa: 19 kirjaa, julkaisuja vuosilta 1958–2013, suosituimpiin kuuluu Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre. Vertaile teosten hintoja ja tarkista saatavuus suomalaisista kirjakaupoista.

19 kirjaa

Kirjojen julkaisuvuodet: 1958–2013.

Einführung in die Betriebswirtschaftslehre

Einführung in die Betriebswirtschaftslehre

Erich Gutenberg

Gabler Verlag
2013
nidottu
In den letzten Jahrzehnten hat die wirtschafts- und sozialwissenschaftliche Forschung große Fortschritte gemacht. Die traditionellen Probleme wurden von neuen Ansatzpunkten her erörtert, Fragen bisher noch nicht diskutierter Art rückten in den Mittelpunkt des wissenschaftlichen Interesses und ent­ fesselten Diskussionen, die tief in die Grundlagen der wirtschafts- und sozial­ wissenschaftlichen Disziplinen hineinragen. Dabei kann kein Zweifel daran bestehen, daß die ausländischen Forschungen das deutsche wirtschaftswissen­ schaftliche Denken stark befruchtet haben. Zudem führten die Ergebnisse sozialwissenschaftlicher Untersuchungen zu neuen Einsichten sowohl im ein­ zelwirtschaftlichen wie im gesamtwirtschaftlichen Sektor der Wirtschafts­ wissenschaften. Damit ergibt sich die Aufgabe, die neuesten Entwicklungen und Strömungen in einem groß angelegten und straff gegliederten Sammelwerk zur Darstel­ lung zu bringen. Es soll über den neuesten Stand des wissenschaftlichen Bemühens auf allen Gebieten unterrichten, die von wirtschafts- und sozial­ wissenschaftlichem Interesse sind, also gewissermaßen einen Querschnitt durch den gegenwärtigen Stand der Forschung geben. Diese Aufgabe kann nur unter HeraJlZiehung namhafter Sachkenner der ein­ zelnen Wissenschaftsgebiete gelöst werden. Den Autoren muß dabei so viel Raum zur Verfügung gestellt werden, wie es eine wissenschaftlich befriedi­ gende Darstellung der erörterten Problembereiche verlangt. Stets wird Wert darauf gelegt, daß die Erörterung der Probleme auch denen verständlich wird, die keine Spezialkenntnisse besitzen, sich vielmehr erst in die Gedankengänge hineinarbeiten wollen. So sind denn also Die Wi'TtschafUwiBsenschajten als ein umfassendes, zugleich einführendes, aber über allewissenschaftlichen Fragen zuverlässig unterrichtendes Werk gedacht. Der Anlage des Gesamtwerkes entsprechend wird der betriebswirtschaft­ lichen, der volkswirtschaftlichen und der rechtswissenschaftlichen Beitrags­ reihe jeweils eine "Einführung" vorangestellt.
Die Unternehmung als Gegenstand betriebswirtschaftlicher Theorie
"Der Grundgedanke der vorliegenden Arbeit besteht darin, zu untersuchen, was es denn überhaupt mit einer betriebswirtschaftlichen Theorie auf sich haben könne, insbesondere, in welcher Weise die Unternehmung als Einzelwirtschaft Gegenstand einer solchen Theorie zu sein vermag. Im wesentlichen handelt es sich also um das Aufsuchen einer solchen Fragestellung, die auf das für eine betriebswirtschaftliche Theorie Relevante gerichtet ist und die es erlaubt, die Fülle der von der Betriebswirtschaftslehre bisher aufgeworfenen Probleme auf ihren theoretischen Gehalt hin zu überprüfen." Diese Fragestellung Erich Gutenbergs aus dem Vorwort seiner Habilitation von 1929 hat auch heute noch seine Berechtigung. Der Nachdruck ermöglicht es, dem heutigen Leser die jung gebliebene Aktualität eines Klassikers zu erfahren. Verzeichnis: "Der Grundgedanke der vorliegenden Arbeit besteht darin, zu untersuchen, was es denn überhaupt mit einer betriebswirtschaftlichen Theorie auf sich haben könne, insbesondere, in welcher Weise die Unternehmung als Einzelwirtschaft Gegenstand einer solchen Theorie zu sein vermag. Im wesentlichen handelt es sich also um das Aufsuchen einer solchen Fragestellung, die auf das für eine betriebswirtschaftliche Theorie Relevante gerichtet ist und die es erlaubt, die Fülle der von der Betriebswirtschaftslehre bisher aufgeworfenen Probleme auf ihren theoretischen Gehalt hin zu überprüfen." Erich Gutenberg Verzeichnis 2: "Der Grundgedanke der vorliegenden Arbeit besteht darin, zu untersuchen, was es denn überhaupt mit einer betriebswirtschaftlichen Theorie auf sich haben könne, insbesondere, in welcher Weise die Unternehmung als Einzelwirtschaft Gegenstand einer solchen Theorie zu sein vermag." Erich Gutenberg
Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre

Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre

Erich Gutenberg

Springer-Verlag Berlin and Heidelberg GmbH Co. K
2011
nidottu
1. Begriffliche Bestimmungen. 2. Das System der produktiven Faktoren. 3. Plan der Untersuchung. 1. Der Sinn aller betrieblichen Betatigung besteht darin, Giiter mate- rieller Art zu produzieren oder Giiter immaterieller Art bereitzustellen. Giiter materieller Art werden als Sachgiiter oder Sachleistungen, Giiter immaterieller Art als Dienste oder Dienstleistungen bezeichnet. Bei den Sachgiitern sind zu unterscheiden: Rohstoffe und Fabrikate. Rohstoffe sind Sachgiiter, die durch Urproduktion gewonnen, also nicht eigentlich hergestellt werden. Sie stehen nach ihrer Gewinnung entweder in ihrer urspriinglichen Art oder nach der Vornahme gewisser Veredelungen fiir produktive oder konsumtive Zwecke zur Verfiigung. Fabrikate (Produkte, Erzeugnisse) entstehen auf Grund von Form- und Substanzanderungen, denen jeweils bestimmte Grund- oder Aus- gangsstoffe unterworfen werden. Von Fabrikaten wird nur dann gesprochen, wenn die neuen Produkte Eigenschaften aufweisen, die sie von den zu ihrer Herstellung verwandten Grundstoffen wesentlich unter- scheiden. 1st die Abweichung der Produkteigenschaften nicht wesent- lich, so liegt lediglich eine Veredelung vor. Dienste oder Dienstleistungen sind immaterielle Giiter. Es gibt sie in vielerlei Art. So bestehen die Dienstleistungen der Handelsbetriebe in der Sammlung oder Verteilung von Sachgiitern, die Dienstleistungen der Bankbetriebe in der Aufnahme von Darlehen und ihrer Umwand- lung in Kredite, die nach Art, GroBe und "Oberlassungsdauer den Wiin- schen der Kreditnehmer gerecht werden (sofern die Banken nicht selbst Kredite schaffen). Die Dienstleistungen der Transportbetriebe bestehen dagegen in der Beforderung von Personen und Sachen, die Dienst- leistungen der Versicherungsgesellschaften in der Gewahrung von Ver- sicherungsschutz, die von Treuhandgesellschaften in der tTbernahme revisionstechnischer, organisatorischer und steuerrechtlicher Betreuung von Unternehmen.
Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre

Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre

Erich Gutenberg

Springer-Verlag Berlin and Heidelberg GmbH Co. K
2011
nidottu
1. Der Absatzbegriff. 2. Der systembezogene Charakter des Absatzbereichs. 1. In der modemen Wirtschaft arbeiten die Betriebe grundsatzlich fUr fremden Bedarf. Sie sind deshalb gezwungen, die SachgUter, die sie erzeu- gen, oder die Dienste, die sie bereitstellen, gegen Entgelt zu verwerten. Diese "Leistungsverwertung" bildet das Thema des vorIiegenden zweiten Bandes der "Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre". 1m ersten Bande wurden die Fragen der "Leistungserstellung", der "Produktion" erortert. Der dritte Band behandelt die "Finanzen" der Untemehmen. Der Begriff "Leistungsverwertung" ist umfassender als der Begriff des Absatzes, denn unter Absatz ist strenggenommen nur die VerauBerung von Sachgiitem zu verstehen und nicht auch die marktliche Verwertung von Dienstleistungen. Der Ausdruck "Leistungsverwertung" wiirde des- halb das Thema dieser Untersuchungen besser kennzeichnen a1s der Aus- druck Absatz. Nun ist aber nicht zu verkennen, daB der Ausdruck "Leistungsverwer- tung", ganz abgesehen von sprachlichen Mangeln, die er aufweist, zu farb- los und dem betrieblichen Sprachgebrauch zu fremd ist, a1s daB er flir eine hinreichend deutliche Charakterisierung des Inhaltes dieses zweiten Ban- des geeignet ware. Aus diesem Grunde wird hier der Ausdruck "Absatz" dem Ausdruck "Leistungsverwertung" vorgezogen, obwoh1 er seinem be- grifflichen Inhalt nach etwas zu eng ist. Aber es liegt in der Natur der Sa- che, daB hier die Fragen im Mitte1punkt des Interesses stehen, die mit dem Verkauf von SachgUtem zusammenhangen. Zwischen den beiden Begriffen "Absatz" und "Umsatz" kennt der Sprachgebrauch der kaufmannischen Praxis keine scharfe Trennung.
Die Unternehmung als Gegenstand betriebswirtschaftlicher Theorie
"Der Grundgedanke der vorliegenden Arbeit besteht darin, zu untersuchen, was es denn überhaupt mit einer betriebswirtschaftlichen Theorie auf sich haben könne, insbesondere, in welcher Weise die Unternehmung als Einzelwirtschaft Gegenstand einer solchen Theorie zu sein vermag. Im wesentlichen handelt es sich also um das Aufsuchen einer solchen Fragestellung, die auf das für eine betriebswirtschaftliche Theorie Relevante gerichtet ist und die es erlaubt, die Fülle der von der Betriebswirtschaftslehre bisher aufgeworfenen Probleme auf ihren theoretischen Gehalt hin zu überprüfen." Diese Fragestellung Erich Gutenbergs aus dem Vorwort seiner Habilitation von 1929 hat auch heute noch seine Berechtigung. Der Nachdruck ermöglicht es, dem heutigen Leser die jung gebliebene Aktualität eines Klassikers zu erfahren. Verzeichnis: "Der Grundgedanke der vorliegenden Arbeit besteht darin, zu untersuchen, was es denn überhaupt mit einer betriebswirtschaftlichen Theorie auf sich haben könne, insbesondere, in welcher Weise die Unternehmung als Einzelwirtschaft Gegenstand einer solchen Theorie zu sein vermag. Im wesentlichen handelt es sich also um das Aufsuchen einer solchen Fragestellung, die auf das für eine betriebswirtschaftliche Theorie Relevante gerichtet ist und die es erlaubt, die Fülle der von der Betriebswirtschaftslehre bisher aufgeworfenen Probleme auf ihren theoretischen Gehalt hin zu überprüfen." Erich Gutenberg Verzeichnis 2: "Der Grundgedanke der vorliegenden Arbeit besteht darin, zu untersuchen, was es denn überhaupt mit einer betriebswirtschaftlichen Theorie auf sich haben könne, insbesondere, in welcher Weise die Unternehmung als Einzelwirtschaft Gegenstand einer solchen Theorie zu sein vermag." Erich Gutenberg
Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre

Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre

Erich Gutenberg

Springer-Verlag Berlin and Heidelberg GmbH Co. K
1970
sidottu
1. Begriffliche Bestimmungen. 2. Das System der produktiven Faktoren. 3. Plan der Untersuchung. 1. Der Sinn aller betrieblichen Betatigung besteht darin, Giiter mate- rieller Art zu produzieren oder Giiter immaterieller Art bereitzustellen. Giiter materieller Art werden als Sachgiiter oder Sachleistungen, Giiter immaterieller Art als Dienste oder Dienstleistungen bezeichnet. Bei den Sachgiitern sind zu unterscheiden: Rohstoffe und Fabrikate. Rohstoffe sind Sachgiiter, die durch Urproduktion gewonnen, also nicht eigentlich hergestellt werden. Sie stehen nach ihrer Gewinnung entweder in ihrer urspriinglichen Art oder nach der Vornahme gewisser Veredelungen fiir produktive oder konsumtive Zwecke zur Verfiigung. Fabrikate (Produkte, Erzeugnisse) entstehen auf Grund von Form- und Substanzanderungen, denen jeweils bestimmte Grund- oder Aus- gangsstoffe unterworfen werden. Von Fabrikaten wird nur dann gesprochen, wenn die neuen Produkte Eigenschaften aufweisen, die sie von den zu ihrer Herstellung verwandten Grundstoffen wesentlich unter- scheiden. 1st die Abweichung der Produkteigenschaften nicht wesent- lich, so liegt lediglich eine Veredelung vor. Dienste oder Dienstleistungen sind immaterielle Giiter. Es gibt sie in vielerlei Art. So bestehen die Dienstleistungen der Handelsbetriebe in der Sammlung oder Verteilung von Sachgiitern, die Dienstleistungen der Bankbetriebe in der Aufnahme von Darlehen und ihrer Umwand- lung in Kredite, die nach Art, GroBe und "Oberlassungsdauer den Wiin- schen der Kreditnehmer gerecht werden (sofern die Banken nicht selbst Kredite schaffen). Die Dienstleistungen der Transportbetriebe bestehen dagegen in der Beforderung von Personen und Sachen, die Dienst- leistungen der Versicherungsgesellschaften in der Gewahrung von Ver- sicherungsschutz, die von Treuhandgesellschaften in der tTbernahme revisionstechnischer, organisatorischer und steuerrechtlicher Betreuung von Unternehmen.
Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre

Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre

Erich Gutenberg

Springer-Verlag Berlin and Heidelberg GmbH Co. K
1970
sidottu
1. Der Absatzbegriff. 2. Der systembezogene Charakter des Absatzbereichs. 1. In der modemen Wirtschaft arbeiten die Betriebe grundsatzlich fUr fremden Bedarf. Sie sind deshalb gezwungen, die SachgUter, die sie erzeu- gen, oder die Dienste, die sie bereitstellen, gegen Entgelt zu verwerten. Diese "Leistungsverwertung" bildet das Thema des vorIiegenden zweiten Bandes der "Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre". 1m ersten Bande wurden die Fragen der "Leistungserstellung", der "Produktion" erortert. Der dritte Band behandelt die "Finanzen" der Untemehmen. Der Begriff "Leistungsverwertung" ist umfassender als der Begriff des Absatzes, denn unter Absatz ist strenggenommen nur die VerauBerung von Sachgiitem zu verstehen und nicht auch die marktliche Verwertung von Dienstleistungen. Der Ausdruck "Leistungsverwertung" wiirde des- halb das Thema dieser Untersuchungen besser kennzeichnen a1s der Aus- druck Absatz. Nun ist aber nicht zu verkennen, daB der Ausdruck "Leistungsverwer- tung", ganz abgesehen von sprachlichen Mangeln, die er aufweist, zu farb- los und dem betrieblichen Sprachgebrauch zu fremd ist, a1s daB er flir eine hinreichend deutliche Charakterisierung des Inhaltes dieses zweiten Ban- des geeignet ware. Aus diesem Grunde wird hier der Ausdruck "Absatz" dem Ausdruck "Leistungsverwertung" vorgezogen, obwoh1 er seinem be- grifflichen Inhalt nach etwas zu eng ist. Aber es liegt in der Natur der Sa- che, daB hier die Fragen im Mitte1punkt des Interesses stehen, die mit dem Verkauf von SachgUtem zusammenhangen. Zwischen den beiden Begriffen "Absatz" und "Umsatz" kennt der Sprachgebrauch der kaufmannischen Praxis keine scharfe Trennung.
Unternehmensführung

Unternehmensführung

Erich Gutenberg

Gabler Verlag
1962
nidottu
Die Fragen der Unternehmensführung rücken auch in der deutschen Betriebs­ wirtschaftslehre immer mehr in den Vordergrund des wissenschaftlichen Interesses, nachdem sie vor allem in den Vereinigten Staaten mit größter Intensität bearbeitet wurden. Die Problembestände, um die es hier geht, sind äußerst vielschichtig und verzweigt. Es bedürfte deshalb ausführlicher Dar­ legungen, wenn sie auch nur mit einem gewissen Anspruch auf Vollständigkeit und Systematik behandelt werden sollten. Der begrenzte Raum dieses Buches erlaubt eine breit angelegte Untersuchung nicht. Aus diesem Grunde habe ich mich darauf beschränkt, einige ausgewählte Fragen zu erörtern, von denen ich annehme, daß sie für das Verständnis der Probleme wichtig sind, die die Unternehmensführung in so reichem Maße bietet. Die einzelnen Kapitel dieses Beitrags stehen deshalb auch nicht in einem eng gefügten Zusammenhang, wiewohl ich versucht habe, einige Grundlinien herauszuarbeiten, denen die Untersuchung folgt. Auch sei an dieser Stelle ausdrücklich gesagt, daß es nach meiner Auffassung keine wissenschaftliche Lehre von der Unternehmensführung geben kann. Von verantwortlicher Stelle aus weitgehende und richtige Entscheidungen für das Unternehmen zu treffen - diese Kunst ist im Grunde weder lehr- noch lernbar. Es gibt jedoch eine große Anzahl von Fragen der Unternehmens­ führung, die einer wissenschaftlichen Behandlung zugänglich sind. Diesen Fragen gehört hier unser Interesse. Einige von ihnen zu diskutieren, ist der Zweck dieser Arbeit. ERICH GUTENBERG Inhaltsverzeichnis Erstes Kapitel Seite Die Organisation der Führungsgruppe in der Unternehmung 1. Formen der betrieblichen Willensbildung 11 11. Management und Betriebsführung. . . 20 III. Vorstandsverfassung und Boardsystem .25 1.
Absatzplanung in der Praxis

Absatzplanung in der Praxis

Erich Gutenberg

Gabler Verlag
1962
nidottu
Während die Fragen der Marktforschung in der deutschen und aus­ ländischen Literatur bereits eine umfassende Behandlung erfahren haben, gibt es auf dem Gebiet der kurz- und langfristigen Absatzplanung nur wenig Untersuchungen von Rang. Es erscheint mir deshalb an der Zeit, diese Fragen mit größerer Intensität als bisher zu diskutieren, zumal die große Bedeutung der Absatzplanung für die Führung moderner Unternehmen außer Zweifel steht. Praktische Erfahrungen, die ich auf diesem Gebiete zu gewinnen in der Lage war, haben mir gezeigt, daß es kein Planungsgebiet gibt, das eine solche Fülle und Mannigfaltigkeit von Formen, Varianten und unge­ lösten Fragen aufweist, wie das der Absatzplanung. Diese Tatsache ist vor allem darauf zurückzuführen, daß die absatzpolitischen Gegebenheiten und Situationen von Unternehmen zu Unternehmen, von Geschäftszweig zu Geschäftszweig sehr stark wechseln. Die Unternehmen sind aber ge­ zwungen, sich an diese Gegebenheiten und wechselnden Lagen anzupas­ sen, wenn sie die absatzpolitischen Ziele erreichen wollen, die sie sich ge­ setzt haben. Überlegungen mannigfaltigster Art, verursacht durch die be­ trieblichen und marktlichen Umstände, die die absatzpolitische Lage eines Unternehmens zu einem bestimmten Zeitpunkt kennzeichnen, füh­ ren zu einem solchen Reichtum an betriebsindividuellen absatzpolitischen Maßnahmen, wie sie nur das Leben selbst, in diesem Falle die betrieb­ liche Praxis, hervorbringen kann. Angesichts dieser Umstände lag es nahe, diejenigen selbst über die Ab­ satzplanung sprechen zu lassen, die sich täglich mit ihr befassen.
Über japanische Unternehmungen

Über japanische Unternehmungen

Erich Gutenberg

Gabler Verlag
1960
nidottu
Ein mehrwöchiger Aufenthalt in Japan gab mir die Mög­ lichkeit, einige mich besonders interessierende Fragen der japanischen Industrie zu studieren. Mit großer Bereitwilligkeit stellten sich die Leiter zahlreicher japa­ nischer Unternehmungen aller Größenordnungen zur Verfügung, um mir auf die vielen Fragen Antwort zu geben, die mich beschäftigten. Im gleichen Maße erhielt ich die Unterstützung meiner japanischen Kollegen. Ich benutze die Gelegenheit, allen denen, die mich bei meinen Untersuchungen in Japan unterstützten, für ihre Hilfe zu danken und für das Vertrauen, das sie mir ent­ gegengebracht haben. ERICH GUTENBERG I. Der modeme Großbetrieb a) Die Entstehung der modernen Industrie in Japan 1. Als in dem für Japan so bedeutungsvollen Jahre 1868 die kaiserlichen Behörden die Regierungsgewalt übernahmen und Japan sich im Zuge der Meiji-Reform der westlichen Welt öffnete, wurden die Grundlagen für den ungewöhnlichen Aufschwung gelegt, den die japa­ nische Industrie seitdem genommen hat. In der neuen politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Ord­ nung, zu der die Reform führte, sind jedoch wesentliche Teile der alten japanischen Sozialstruktur erhalten ge­ blieben. Nur langsam hat die agrar-feudale Gesell­ schaftsordnung aus der Zeit vor der Meiji-Restauration dem Druck westlichen Denkens nachgegeben. Lange Zeit hindurch erwies sich diese Sozialordnung gegenüber den individualistischen Tendenzen liberalistischer Herkunft als immun. So erklärt es sich, daß das Land den über­ gang zu den modernen Formen seiner politischen und ökonomischen Existenz ohne Klassenkampf und ohne soziale Revolutionen hat vollziehen können.
Einführung in die Betriebswirtschaftslehre

Einführung in die Betriebswirtschaftslehre

Erich Gutenberg

Gabler Verlag
1958
sidottu
In den letzten Jahrzehnten hat die wirtschafts- und sozialwissenschaftliche Forschung große Fortschritte gemacht. Die traditionellen Probleme wurden von neuen Ansatzpunkten her erörtert, Fragen bisher noch nicht diskutierter Art rückten in den Mittelpunkt des wissenschaftlichen Interesses und ent­ fesselten Diskussionen, die tief in die Grundlagen der wirtschafts- und sozial­ wissenschaftlichen Disziplinen hineinragen. Dabei kann kein Zweifel daran bestehen, daß die ausländischen Forschungen das deutsche wirtschaftswissen­ schaftliche Denken stark befruchtet haben. Zudem führten die Ergebnisse sozialwissenschaftlicher Untersuchungen zu neuen Einsichten sowohl im ein­ zelwirtschaftlichen wie im gesamtwirtschaftlichen Sektor der Wirtschafts­ wissenschaften. Damit ergibt sich die Aufgabe, die neuesten Entwicklungen und Strömungen in einem groß angelegten und straff gegliederten Sammelwerk zur Darstel­ lung zu bringen. Es soll über den neuesten Stand des wissenschaftlichen Bemühens auf allen Gebieten unterrichten, die von wirtschafts- und sozial­ wissenschaftlichem Interesse sind, also gewissermaßen einen Querschnitt durch den gegenwärtigen Stand der Forschung geben. Diese Aufgabe kann nur unter HeraJlZiehung namhafter Sachkenner der ein­ zelnen Wissenschaftsgebiete gelöst werden. Den Autoren muß dabei so viel Raum zur Verfügung gestellt werden, wie es eine wissenschaftlich befriedi­ gende Darstellung der erörterten Problembereiche verlangt. Stets wird Wert darauf gelegt, daß die Erörterung der Probleme auch denen verständlich wird, die keine Spezialkenntnisse besitzen, sich vielmehr erst in die Gedankengänge hineinarbeiten wollen. So sind denn also Die Wi'TtschafUwiBsenschajten als ein umfassendes, zugleich einführendes, aber über allewissenschaftlichen Fragen zuverlässig unterrichtendes Werk gedacht. Der Anlage des Gesamtwerkes entsprechend wird der betriebswirtschaft­ lichen, der volkswirtschaftlichen und der rechtswissenschaftlichen Beitrags­ reihe jeweils eine "Einführung" vorangestellt.