Kirjailija
Eva Menasse
Kirjat ja teokset yhdessä paikassa: 27 kirjaa, julkaisuja vuosilta 2005–2025, suosituimpiin kuuluu Vienna. Vertaile teosten hintoja ja tarkista saatavuus suomalaisista kirjakaupoista.
27 kirjaa
Kirjojen julkaisuvuodet: 2005–2025.
Endlich im Taschenbuch: der Bestseller von einer jungen deutschsprachigen Autorin Ein großer Familienroman, der anekdotisch, lebendig und eindringlich vom Geschick eines jüdischen Familienclans in Wien erzählt. Sei es Königsbee, der noch jede Redewendung verballhornt hat, sei es die Mutter, die überm Kartenspiel beinahe die Geburt des Sohnes versäumt - die Lebensfäden der verschiedensten Menschen werden über räumliche Trennung hinweg, durch die Schrecken der Naziherrschaft und über die Familienstreitereien nach dem Krieg zusammengeführt im charmanten Wien der Kaffeehäuser. "Eva Menasse hat schon in ihrem ersten Roman eine Goschn von der feinsten, von der vergnüglichsten Art." FAZ "Als wäre es die natürlichste Sache der Welt, trifft sie die mittlere Idealtemperatur des lakonischen Tons. Als wäre dergleichen eine Selbstverständlichkeit, verbindet sie das Epische, das Politische, das Humoristische und das Essayistische zu einer Brücke, überwelche die halbe Wiener Gesellschaft bequem flanieren kann." Die Zeit "Ein souverän, fast altersweise komponierter Roman." Hamburger Abendblatt
So hat lange niemand mehr erzählt - Eva Menasses Familiensaga fängt von Wien aus ein ganzes Jahrhundert ein. Von der Vergangenheit bleibt nur, was erzählt wird. Eva Menasse macht das Erinnern zum Ausgangspunkt des Erzählens und entwirft mit den fulminanten Geschichten einer Wiener Familie mit jüdischen Wurzeln den Bilderreigen einer Epoche. ? Mein Vater war eine Sturzgeburt?: Kopfüber, wie die Hauptfigur, fällt der Leser in diesen Roman und erlebt, wie die Großmutter über ihrer Bridge-Partie beinahe die Geburt versäumt. So kommt der Vater der Erzählerin zu Hause zur Welt, ruiniert dabei den kostbaren Pelzmantel und verhilft der wortgewaltigen Familie zu einer ihrer beliebtesten Anekdoten. Hier, wo man permanent durcheinander redet und sich selten einig ist, gilt der am meisten, der am lustigsten erzählt. Fragen stellt man besser nicht, obwohl die ungewöhnliche Verbindung der Großeltern, eines Wiener Juden und einer mährischen Katholikin, im zwanzigsten Jahrhundert höchst schicksalsträchtig ist. So verschlägt es deren drei Kinder auf der Flucht vor den Nazis in die Welt. Während der eine in England Fußballer wird und der andere sich im Dschungel von Burma als Soldat durchschlägt, geht die schöne Schwester Katzi in Kanada verloren. Über sie wird später am Familientisch auffällig geschwiegen, lieber redet man vom legendären Onkel Königsbee, der mit Wortverdrehungen wie ? Das ist nicht meine Dämone? unsterblich geworden ist. Doch als die Enkel beginnen, Fragen zu stellen, zerrinnt ihnen das einzige Erbe, der tragikomische Geschichtenfundus, zwischen den Fingern. Eva Menasse beeindruckt mit einem Ensemble hinreißender Figuren und unerwarteten Begebenheiten und zeigt wie nebenbei das Entstehen und den Zerfall von Familiengeschichte und Identität.