Kirjojen hintavertailu – 12 903 725 kirjaa ja 27 kauppaa

Kirjailija

Felix Maultzsch

Kirjat ja teokset yhdessä paikassa: 2 kirjaa, julkaisuja vuosilta 2010–2018, suosituimpiin kuuluu Vertragliche Schuldverhältnisse. Vertaile teosten hintoja ja tarkista saatavuus suomalaisista kirjakaupoista.

2 kirjaa

Kirjojen julkaisuvuodet: 2010–2018.

Vertragliche Schuldverhältnisse

Vertragliche Schuldverhältnisse

Hartmut Oetker; Felix Maultzsch

Springer-Verlag Berlin and Heidelberg GmbH Co. K
2018
nidottu
Die vertraglichen Schuldverhältnisse sind zentraler Bestandteil des zivilrechtlichen Pflichtfachstoffes. Dem trägt das Lehrbuch Rechnung, indem es die klassischen Vertragstypen vertieft erläutert und einen Überblick zu atypischen und gemischten Verträgen gibt. Neben dem notwendigen Wissen zu den jeweiligen Einzelregelungen werden vor allem die dogmatischen und methodischen Zusammenhänge aufgezeigt, um das argumentative Rüstzeug zu vermitteln, das für die Beantwortung neuer Fragestellungen unerlässlich ist. Besonderer Wert wurde zudem auf die Verzahnung mit dem Allgemeinen Schuldrecht, insbesondere dem Leistungsstörungsrecht gelegt. Die nunmehr vorliegende 5. Auflage des Lehrbuches verarbeitet neben der neueren Rechtsprechung und Literatur zahlreiche Gesetzesänderungen der jüngsten Zeit. Diese betreffen u.a. das kaufvertragliche Mängelrecht, das Verbraucherkreditrecht, die Neuregelung des Bauvertragsrechts und die Umgestaltung des Reisevertragsrechts.
Streitentscheidung und Normbildung durch den Zivilprozess
Die richterliche Normbildung verkörpert einen immer bedeutsamer werdenden Aspekt der höchstrichterlichen Tätigkeit. Hiermit stellt sich zugleich die Frage, in welchem Verhältnis diese Normbildung zu der Entscheidung des jeweils anhängigen Rechtsstreits steht. Bildet der konkrete Fall den wesentlichen Entscheidungs- und Erkenntnisgegenstand, aus dem zugleich allgemeinere Rückschlüsse gezogen werden, oder bildet er einen bloßen Anlass für eine abstrakt orientierte Normbildung? Felix Maultzsch geht dieser Frage in einer rechtsvergleichenden Untersuchung zum deutschen, englischen und US-amerikanischen Recht nach, die sich an dem prozessual-institutionellen Rahmen der richterlichen Tätigkeit orientiert. Er untersucht das Verhältnis zwischen Streitentscheidung und Normbildung aus entwicklungsgeschichtlicher und rechtstheoretischer Perspektive und behandelt zudem konkrete prozessuale Anwendungsbeispiele. Hierbei kann für die höchstrichterliche Ebene die Grundtendenz beobachtet werden, dass die Normbildung einen immer stärkeren Eigenwert erlangt und sich von der Streitentscheidung gleichsam loslöst. Der Autor plädiert demgegenüber für eine Rückbesinnung auf das klassische Modell, nach dem der jeweilige Fall das Zentrum der richterlichen Tätigkeit bildet und die Rechtsschöpfung leitet. Dieser Ansatz konzentriert sich auf die genuinen Stärken des Prozesses der richterlichen Entscheidungsfindung und ermöglicht somit auf lange Sicht auch eine nachhaltigere Normbildung.