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Kirjailija

Felix Urban

Kirjat ja teokset yhdessä paikassa: 9 kirjaa, julkaisuja vuosilta 2009–2025, suosituimpiin kuuluu Gittersee. EinFach Deutsch Textausgaben. Vertaile teosten hintoja ja tarkista saatavuus suomalaisista kirjakaupoista.

9 kirjaa

Kirjojen julkaisuvuodet: 2009–2025.

Gleiches Zu Gleichem: Figurenähnlichkeit in Der Späthöfischen Epik: 'Flore Und Blanscheflur', 'Engelhard', 'Barlaam Und Josaphat', 'Wilhalm Von Wenden
Die Vorstellung, dass Gleiches sich gerne zu Gleichem geselle, ist so alt wie das menschliche Nachdenken ber Beziehungen selbst und pr gt auch die h fische Literatur des Mittelalters, in der insbesondere die Gleichheit des sozialen Status sowie u erer und innerer Idealit t beziehungskonstituierend wirkt. Im 13. Jahrhundert entstehen dann allerdings einige Romane, die dieses Prinzip problematisieren und hinterfragen: Weshalb ist hnlichkeit eine Bedingung f r ideale Beziehungen? Welche Merkmalsgleichheiten sind relevant, welche nicht? Und was geschieht mit denen, die bestimmten hnlichkeitsnormen nicht entsprechen? Die vorliegende Studie untersucht erstmals systematisch die narrativen Inszenierungen von hnlichkeit in vier sp th fischen Romanen, in denen dieses elementare Beziehungsprinzip der Gleichheit ins Zentrum des Erz hlens r ckt und sowohl die Handlungsstruktur als auch die Figurenkonstellation ma geblich bestimmt. Auf einen kulturhistorischen berblick ber die Grundlagen mittelalterlichen hnlichkeitswissens folgen vergleichende Detailanalysen von Konrad Flecks 'Flore und Blanscheflur', Rudolfs von Ems 'Barlaam und Josaphat', Konrads von W rzburg 'Engelhard' und Ulrichs von Etzenbach 'Wilhalm von Wenden'.
Gleiches zu Gleichem: Figurenähnlichkeit in der späthöfischen Epik
Die Vorstellung, dass Gleiches sich gerne zu Gleichem geselle, ist so alt wie das menschliche Nachdenken über Beziehungen selbst und prägt auch die höfische Literatur des Mittelalters, in der insbesondere die Gleichheit des sozialen Status sowie äußerer und innerer Idealität beziehungskonstituierend wirkt. Im 13. Jahrhundert entstehen dann allerdings einige Romane, die dieses Prinzip problematisieren und hinterfragen: Weshalb ist Ähnlichkeit eine Bedingung für ideale Beziehungen? Welche Merkmalsgleichheiten sind relevant, welche nicht? Und was geschieht mit denen, die bestimmten Ähnlichkeitsnormen nicht entsprechen? Die vorliegende Studie untersucht erstmals systematisch die narrativen Inszenierungen von Ähnlichkeit in vier späthöfischen Romanen, in denen dieses elementare Beziehungsprinzip der Gleichheit ins Zentrum des Erzählens rückt und sowohl die Handlungsstruktur als auch die Figurenkonstellation maßgeblich bestimmt. Auf einen kulturhistorischen Überblick über die Grundlagen mittelalterlichen Ähnlichkeitswissens folgen vergleichende Detailanalysen von Konrad Flecks ‚Flore und Blanscheflur‘, Rudolfs von Ems ‚Barlaam und Josaphat‘, Konrads von Würzburg ‚Engelhard‘ und Ulrichs von Etzenbach ‚Wilhalm von Wenden‘.