Kirjailija
Frank Engel
Kirjat ja teokset yhdessä paikassa: 10 kirjaa, julkaisuja vuosilta 1996–2025, suosituimpiin kuuluu Iberia Pontificia. Vol. VIII-IX: Dioeceses Secoviensis, Seguntina, Zamorensis. Vertaile teosten hintoja ja tarkista saatavuus suomalaisista kirjakaupoista.
10 kirjaa
Kirjojen julkaisuvuodet: 1996–2025.
Iberia Pontificia. Vol. IV: Provincia Compostellana: Dioeceses Abulensis, Salmanticensis, Cauriensis, Civitatensis, Placentina
Frank Engel; Jose Luis Martin Martin
Vandenhoeck Ruprecht
2024
sidottu
Der vierte Band der Iberia Pontificia erschlieat in rund 300 Regesten die Papstbeziehungen der Bistumer Avila, Salamanca, Coria, Ciudad Rodrigo und Plasencia bis zum Jahr 1198. Die behandelten Diozesen liegen jeweils im westlichen Teil der Konigreiche Kastilien und Leon. Trotz der politischen Grenzen verband die funf Bistumer nicht zuletzt ihre Zugehorigkeit zur Kirchenprovinz Compostela, die freilich auch zu Streitigkeiten fuhrte. Nach der Eroberung Toledos 1085 ging die Wiedererrichtung kirchlicher Strukturen zunachst einher mit der Neubesiedelung (repoblacion) des eroberten Landes. Unter der Leitung des Grafen Raimund von Burgund wurden die bereits in der Antike bezeugten Stadte Salamanca und Avila wiederbesiedelt. Erster Bischof beider Stadte wurde Hieronymus, ein Weggefahrte des Cid. Nach seinem Tod (1120) erhielten beide Diozesen einen eigenen Bischof. Im spateren 12. Jahrhundert folgte die Errichtung der weiteren Bistumer: im Falle Ciudad Rodrigos gegen den Widerstand Salamancas, im Falle Plasencias gegen den Avilas. Insbesondere im letzteren Fall haben die Auseinandersetzungen das Papsttum jahrelang beschaftigt. Wie schon in Band I-III werden auaer den Papstkontakten der Bischofe und Domkapitel auch die Papstbeziehungen der Kloster in Regestenform aufbereitet. Das Buch bietet neben dem Nachweis der archivalischen und historiographischen Uberlieferung bibliographische Angaben zu den Empfangerinstitutionen sowie historische Einfuhrungen.
Iberia Pontificia. Vol. VIII-IX: Dioeceses Secoviensis, Seguntina, Zamorensis
Daniel Berger; Frank Engel; Santiago Dominguez Sanchez
Vandenhoeck Ruprecht
2024
sidottu
Die Bande VIII und IX der Iberia Pontificia erschliessen fur die Zeit vor dem Jahr 1198 alle papstlichen Urkunden sowie die sonstigen nachweisbaren Kontakte zum Papsttum auf dem Gebiet der kastilisch-leonesischen Bistumer Segovia, Siguenza und Zamora. Die wechselseitigen Beziehungen werden in etwas mehr als 400 kommentierten Regesten unter Angabe der Quellenuberlieferung zusammengefasst. Inhaltliche Schwerpunkte bilden vor allem die Kurienkontakte der Bischofe, aber auch einiger Zisterzienserkloster wie Santa Maria de Moreruela (Dioz. Zamora). Obwohl in allen drei Bischofssitzen erst relativ spat, seit den 1120er Jahren, wieder eigene Bischofe amtierten, lasst sich schon bald eine ausgepragte Orientierung auf das Papsttum feststellen. Diese ergab sich aus kirchlichen Streit- und Rangfragen - etwa um die Metropolitanzugehorigkeit Zamoras -, war aber auch an die handelnden Personen gebunden, wie das Beispiel des Seguntiner Bischofs Cerebrun (amt. 1156-1166) zeigt, der wahrend der Zeit des Alexandrinischen Schismas Papst Alexander III. eng verbunden war. Wie in der Iberia Pontificia-Reihe ublich bietet der Band neben den Regesten historische Einfuhrungen zur Geschichte der Empfangerinstitutionen und ihrer Archivbestande.
Das Kölner Domkapitel in der Zeit Erzbischof Dietrichs II. von Moers (1414-1463)
Frank Engel
de Gruyter Akademie Forschung
2022
sidottu
Die au ergew hnlich lange Regierungszeit des K lner Erzbischofs Dietrich von Moers umfasst nicht nur mehrere gro e kriegerische Auseinandersetzungen, allen voran die Soester Fehde, sondern auch den kirchenpolitischen Konflikt um die Suprematie von Papst oder Konzil, wie er insbesondere in den Jahren des Basler Konzils ausgefochten wurde. Diese Gro konflikte in Kirche und Welt und weitere kostenintensive Aktivit ten des kurk lnischen Landesherren hatten zwangsl ufig erheblichen Einfluss auf die Interaktion des K lner Domkapitels mit dem Erzbischof und Kurf rsten und auf die Position des Kapitels im Gef ge des Erzstifts. Die Studie konzentriert sich auf das Verh ltnis zwischen Kapitel und Erzbischof; um diese Wechselbeziehung angemessen analysieren zu k nnen, bezieht sie das Verh ltnis beider Gr en zu den wichtigsten weltlichen Nachbarterritorien des Erzstifts, zur Stadt K ln und ihrer Universit t sowie zu den bedeutendsten M nnerstiften der Erzdi zese in die Betrachtung ein und beh lt neben der Korporation Domkapitel stets die T tigkeit einzelner Domherren im Blick: im Dienst der Herrschaftstr ger oder auch im Konflikt mit ihnen. An die Darstellung schlie en sich Biogramme aller f r den Untersuchungszeitraum nachgewiesenen, in Pfr ndenbesitz gelangten Kanoniker des K lner Domstifts an. Die Eintr ge dieses Personenkatalogs sind nach Edel- und Priesterkanonikern und innerhalb dieser Abteilungen alphabetisch geordnet. Der Band bietet au erdem ein Itinerar Erzbischof Dietrichs f r f nf ausgew hlte Stichjahre.
Iberia Pontificia. Vol. VI
Frank Engel; Thomas Czerner; Daniel Berger
VANDENHOECK RUPRECHT GMBH CO KG
2022
sidottu
Der sechste Band der Iberia Pontificia erschließt in gut 400 kommentierten Regesten die Papstbeziehungen der nordöstlichen spanischen Bistümer Pamplona, Calahorra und Tarazona bis zum Jahr 1198. Die in den Königreichen von Navarra und Aragón gelegenen Bistümer waren allesamt Suffragane der Kirchprovinz Tarragona. Pamplona überstand die Umwälzungen während der Eroberung des Westgotenreiches weitgehend unbeschadet, während Calahorra 1045 und Tarazona 1119 im Zuge der Reconquista restituiert wurden. Gegliedert nach Empfängerinstitutionen, erfasst der Band alle Papstkontakte im Gebiet der drei Diözesen und schließt dabei auch Kontakte zu päpstlichen Legaten und delegierten Richtern mit ein. Neben den seit dem 11. Jahrhundert bestehenden regelmäßigen Beziehungen der Bischöfe nach Rom spielten noch eine Reihe bedeutender Klöster wie San Millán de la Cogolla, San Salvador de Leire, Santa María la Real de Fitero oder Santa María de Roncesvalles eine wichtige Rolle für die Kirchenpolitik der Region. Wie bei den anderen Bänden der Reihe bietet auch dieser Band Nachweise der archivalischen und historiographischen Überlieferung, bibliographische Angaben zu den Empfängerinstitutionen sowie historische Einführungen.
Beratung ist eine vielfältige Hilfeform und eine zentrale professionelle Orientierung sozialer, sozialpädagogischer und psychosozialer Arbeit. Als ausgewiesenes Angebot in Beratungsstellen wird Beratung ebenso praktiziert wie in der Jugendhilfe und Altenarbeit, der Betreuung, Bildung und Erziehung etc. Dieser Band bietet eine sozialwissenschaftliche Einführung in Konzepte dieses diversifiziertesten Arbeitsfeldes psychosozialer und sozialpädagogischer Praxis. Studierende der Erziehungswissenschaften, der Psychologie und der Sozialpädagogik und Sozialarbeit sowie PraktikerInnen unterschiedlichster Versorgungsbereiche erhalten einen Einblick in theoretische Grundlagen und Anwendungsdimensionen von Beratung. In drei Themenblöcken werden zunächst Entwicklungslinien von Beratung in verschiedenen Disziplinen rekonstruiert. Im zweiten Block folgt eine Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Beratungskonstellationen, mit Methoden und mit der Beziehung zwischen BeraterInnen und KlientInnen. Schließlich werden sozialwissenschaftliche Beratungsansätze um die Begriffe Lebenswelt und Alltag, System und Sozialökologie beleuchtet. Den LeserInnen wird ein facettenreicher Überblick über die wichtigsten Aspekte von Beratungstheorie und Beratungspraxis geboten; die unterschiedlichen sozialwissenschaftlichen Zugänge erleichtern eine Orientierung in aktuellen Fachdiskussionen. Inhalt Zugänge zur Beratung - Disziplinen und Entwicklungslinien 1. Beratung in der sozialpädagogischen und psychosozialen Arbeit 1.1 Beratungsdefinitionen unterschiedlicher Disziplinen 1.2 Beratung unterschiedlicher Formalisierungsgrade: professionelles und alltägliches Handeln 2. Entwicklungslinien psychosozialer und sozialpädagogischer Beratung 2.1 Modernisierungsprozesse - moderne Beratung? 2.2 Allgemeine Tendenzen in institutionalisierten Beratungsfeldern 2.3 Risiken moderner Beratungsentwicklungen 2.4 Entwicklungen bis heute: Disziplinen und Professionalisierungen im Arbeitsfeld ,Beratung' 2.4.1 Pädagogisch beraten - Auffassungen in pädagogischen Beratungsdomänen 2.4.2 Sozial beraten - Auffassungen in sozialpädagogischen und sozialarbeiterischen Beratungsdomänen 2.4.3 Psychologisch beraten - Auffassungen in psychologischen und psychosozialen Beratungsdomänen 2.4.4 Beratungsauffassungen der US-amerikanischen counseling psychology 2.5 Kritische Bilanz aktueller Diskussionen in Beratungs- und Berufsfeldern 2.5.1 Forschungsstand 2.6 Gemeindepsychologische Orientierungen in der Beratung 2.6.1 Zentrale Charakteristika der gemeindepsychologischen Orientierung 2.6.2 Die präventive Orientierung 2.6.3 Empowerment und Teilhabestrategien 2.6.4 Präventiv beraten - Die Bedeutung der Prävention für die Beratungspraxis 2.7 Feministisch beraten - Die Frauenbewegung und die psychosoziale und sozialpädagogische Beratung 2.7.1 Die Beratungsbeziehung: Macht, Gleichheit und Diversity in der feministischen Diskussion 2.7.2 Von der Differenz zur Dekonstruktion: Gender in der Beratung 2.8 Lösungsorientiert beraten 2.8.1 Prinzipien lösungsorientierter Beratung 2.8.2 Die Idealtypik des lösungsorientierten Beratens 2.8.3 Die Bedeutung lösungsorientierter Beratung innerhalb sozialpädagogischer und psychosozialer Beratungsarbeit Dimensionen von Beratung - Soziale Konstellationen und Methoden 3. Soziale Konstellationen von Beratung 3.1 Einzelberatung 3.2 Familienberatung 3.3 Gruppenberatung 3.4 Selbsthilfegruppenberatung 3.5 Organisations- und Institutionsberatung 3.6 Supervision und Kollegiale Beratung 3.6.1 Supervision 3.6.2 Kollegiale Beratung 3.7 Beratung in Neuen Medien 4. Beratungsbeziehung und Beratungsmethode 4.1 Die Beratungsbeziehung 4.2 Die Beratungsmethoden 4.2.1 Grenzen des Einsatzes von ,Methoden' in der Beratung 4.2.2 Beratung als eklektisch-integratives Handeln 4.2.3 Kategorisierungen von Vorgehensweisen und Methoden im Beratungsprozess 4.3 Beziehung und Methode Sozialwissenschaftliche Konzepte von Beratung - Alltag und Lebenswelt, Systeme, Ökologie und Ressourcen 5. Lebenswelt und Alltag als zentrale Beratungskonzepte 5.1 Kurze Skizze zur Klärung der Begriffe ,Lebenswelt' und ,Alltag' 5.2 Der gegenwärtige Alltag als riskanter Alltag 5.3 Lebenswelt und Alltag als zentrale Konzepte für Beratung 5.3.1 Die Ausgrenzung des Alltags aus der professionellen Beratung 5.3.2 Alltag als Rahmenkonzept und Handlungsmuster in der sozialpädagogischen Beratung 5.3.3 Die Öffnung der Beratung als Versuch zur Überwindung der geheimen Moral von Beratung 5.3.4 Alltägliche Kontexte von Beratung 5.3.5 Netzwerke als "über-individuelle" Kontexte 5.3.6 Die Alltagsorientierung der Beratung als "offene Beratung" 5.4 Alltägliche Handlungsparadoxien in der Beratungsarbeit 6. Systemische und sozialökologische Konzepte in der Beratung 6.1 Systemtheorie und systemisch orientierte Therapie und Beratung 6.1.1 Systemtheorien 6.1.2 Systemische Familienberatung und -therapie 6.1.3 Systemische Organisationsberatung 6.1.4 Kritik der systemischen Perspektive in der Beratung 6.2 Sozialökologische Ansätze und sozialökologische Beratungskonzepte 6.2.1 Soziologische Konzepte 6.2.2 Psychologische Konzepte 6.2.3 Grundlagen sozialökologischer Beratung 6.2.4 Familienberatung im Rahmen von Gemeinwesenarbeit 6.2.5 Netzwerkbezogene Beratung 6.2.6 Sozialökologische Organisationsberatung 6.3 Ressourcen und ressourcenorientierte Beratungskonzepte 6.3.1 Das Ressourcenkonzept und die Theorie der Ressourcenerhaltung (COR) 6.3.2 Ressourcenorientierte Beratung Beratung - Qualitätskriterien für eine ,gute Praxis' 7. Zwölf Qualitätskriterien sozialpädagogischer und psychosozialer Beratung Literatur
Weiblich, ledig, kinderlos und alt
Frank Engel; Frank Nestmann; Gabriele Niepel; Ursel Sickendiek
Vs Verlag Fur Sozialwissenschaften
1996
nidottu
Wir beschäftigen uns in diesem Band mit einer öffentlich und wissenschaft lich gerne übersehenen Gruppe von Menschen -die nicht nur auf grund ihrer steigenden Zahl mehr Aufmerksamkeit und Achtung verdient. Ledige alleinlebende kinderlose alte Frauen - allein die Häufung der Adjektive, um sie zu beschreiben, das Fehlen eines prägnanten Begriffs in unserer Sprache signalisiert, daß man sich nicht oft mit ihnen befaßt. In der Öffentlichkeit changiert ihr Bild oft zwischen 'sitzengebliebener grauer Jungfer' und 'bemitleidenswerter Sklavin herrischer Eltern'. Das verbreitete Bild der 'selbständigen ungebundenen Karrierefrau' ist hingegen mit Frauen ihrer Altersgruppe kaum assoziiert. In der Forschung fuhren sie, wenn, dann ein 'Kontrollgruppendasein', genutzt als Vergleich zur 'Normalpopulation' verheirateter Mütter im Alter. Anscheinend müssen wir sie über Defizitcharakteristika gegen die he- schende Normalität abgrenzen: Sie haben keinen Partner (und nie oder lange keinen gehabt). Sie leben nicht mit anderen im Haushalt zusammen. Sie haben keine Kinder. Sie sind nicht jung. Und Männer sind sie auch nicht. Sind Frauen einer Alterskohorte über 60, deren Leben und Lebenslauf zen tral vom Zweiten Weltkrieg, der Vor- und Nachkriegszeit geprägt wurde, eine Avantgarde eines 'anderen' Lebensstils und einer 'anderen' sozialen Lebensform? Eine Diskussion det Moderne, die in Piuralisierungen von Lebensstilen und Lebensformen und Individualisierungen von Lebensläufen und Lebensgestaltungen schwelgt, die die wachsende Selbstgestaltung von Frauenleben gerade bei Berufstätigen hervorhebt und die insbesondere auch die vielfaltigen Variationen des jungen Single-Daseins entfaltet, blendet eine Gruppe weitgehend aus, die ihr Leben, gewollt oder ungewollt, ohne Ehepartner und ohne Kinder gelebt hat und lebt.