Kirjojen hintavertailu – 12 903 724 kirjaa ja 27 kauppaa

Kirjailija

Frank Nestmann

Kirjat ja teokset yhdessä paikassa: 5 kirjaa, julkaisuja vuosilta 1980–2016, suosituimpiin kuuluu Schuler Mit Psychisch Kranken Eltern. Vertaile teosten hintoja ja tarkista saatavuus suomalaisista kirjakaupoista.

5 kirjaa

Kirjojen julkaisuvuodet: 1980–2016.

Schuler Mit Psychisch Kranken Eltern

Schuler Mit Psychisch Kranken Eltern

Albert Lenz; Eva Brockmann; Frank Nestmann

Vandenhoeck Ruprecht GmbH Co KG
2016
pokkari
In Deutschland erleben im Laufe eines Jahres circa zwei Millionen Schuler, dass ihr Elternteil von einer psychischen Storung betroffen ist. In jeder zweiten Klasse befindet sich ein Kind, dessen Elternteil ambulant psychiatrisch behandelt wird, und in circa jeder dritten Klasse ist ein Schuler mit dem stationaren psychiatrischen Aufenthalt seines Elternteils konfrontiert: ein Alltag, der fur die Kinder mit der Tabuisierung der elterlichen Erkrankung, Parentifizierungsprozessen und einer Entnormalisierung des familiaren Lebens verbunden ist. Hinzu kommen schulische Stressoren, die nur erschwert bewaltigen werden konnen. Wie sollen Lehrer damit umgehen? Wie gelingt es ihnen, eine vertrauensvolle Beziehung zu den Kindern herzustellen, sie und die erkrankten Eltern zu unterstutzen? Wie konnen Lehrer zu Bezugspersonen werden, an die sich die Kinder bei Belastungen und Hilfebedarfen wenden? Eva Brockmann und Albert Lenz zeigen Auswirkungen und Unterstutzungsmoglichkeiten im schulischen Kontext auf und geben wichtige Praxishinweise zur gelingenden Zusammenarbeit von Lehrern, Schulern und den psychisch erkrankten Eltern. Sie gehen den Fragen nach, wann und warum die erkrankten Eltern auf die Lehrer ihrer Kinder zuzugehen, welche Aspekte und welche Erwartungen damit verknupft sind und was den Umgang miteinander fordern oder hindern kann. Die Folgen dieses offenen Umgangs auf die Beziehung zwischen Schulern, Eltern und Lehrern werden ebenso dargestellt wie die gedanklichen Beschaftigung der Kinder wahrend des Unterrichts und die Einbindung weiterer Ansprechpartner.
Beratung

Beratung

Frank Engel; Frank Nestmann; Ursel Sickendiek

Juventa Verlag GmbH
2008
nidottu
Beratung ist eine vielfältige Hilfeform und eine zentrale professionelle Orientierung sozialer, sozialpädagogischer und psychosozialer Arbeit. Als ausgewiesenes Angebot in Beratungsstellen wird Beratung ebenso praktiziert wie in der Jugendhilfe und Altenarbeit, der Betreuung, Bildung und Erziehung etc. Dieser Band bietet eine sozialwissenschaftliche Einführung in Konzepte dieses diversifiziertesten Arbeitsfeldes psychosozialer und sozialpädagogischer Praxis. Studierende der Erziehungswissenschaften, der Psychologie und der Sozialpädagogik und Sozialarbeit sowie PraktikerInnen unterschiedlichster Versorgungsbereiche erhalten einen Einblick in theoretische Grundlagen und Anwendungsdimensionen von Beratung. In drei Themenblöcken werden zunächst Entwicklungslinien von Beratung in verschiedenen Disziplinen rekonstruiert. Im zweiten Block folgt eine Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Beratungskonstellationen, mit Methoden und mit der Beziehung zwischen BeraterInnen und KlientInnen. Schließlich werden sozialwissenschaftliche Beratungsansätze um die Begriffe Lebenswelt und Alltag, System und Sozialökologie beleuchtet. Den LeserInnen wird ein facettenreicher Überblick über die wichtigsten Aspekte von Beratungstheorie und Beratungspraxis geboten; die unterschiedlichen sozialwissenschaftlichen Zugänge erleichtern eine Orientierung in aktuellen Fachdiskussionen. Inhalt Zugänge zur Beratung - Disziplinen und Entwicklungslinien 1. Beratung in der sozialpädagogischen und psychosozialen Arbeit 1.1 Beratungsdefinitionen unterschiedlicher Disziplinen 1.2 Beratung unterschiedlicher Formalisierungsgrade: professionelles und alltägliches Handeln 2. Entwicklungslinien psychosozialer und sozialpädagogischer Beratung 2.1 Modernisierungsprozesse - moderne Beratung? 2.2 Allgemeine Tendenzen in institutionalisierten Beratungsfeldern 2.3 Risiken moderner Beratungsentwicklungen 2.4 Entwicklungen bis heute: Disziplinen und Professionalisierungen im Arbeitsfeld ,Beratung' 2.4.1 Pädagogisch beraten - Auffassungen in pädagogischen Beratungsdomänen 2.4.2 Sozial beraten - Auffassungen in sozialpädagogischen und sozialarbeiterischen Beratungsdomänen 2.4.3 Psychologisch beraten - Auffassungen in psychologischen und psychosozialen Beratungsdomänen 2.4.4 Beratungsauffassungen der US-amerikanischen counseling psychology 2.5 Kritische Bilanz aktueller Diskussionen in Beratungs- und Berufsfeldern 2.5.1 Forschungsstand 2.6 Gemeindepsychologische Orientierungen in der Beratung 2.6.1 Zentrale Charakteristika der gemeindepsychologischen Orientierung 2.6.2 Die präventive Orientierung 2.6.3 Empowerment und Teilhabestrategien 2.6.4 Präventiv beraten - Die Bedeutung der Prävention für die Beratungspraxis 2.7 Feministisch beraten - Die Frauenbewegung und die psychosoziale und sozialpädagogische Beratung 2.7.1 Die Beratungsbeziehung: Macht, Gleichheit und Diversity in der feministischen Diskussion 2.7.2 Von der Differenz zur Dekonstruktion: Gender in der Beratung 2.8 Lösungsorientiert beraten 2.8.1 Prinzipien lösungsorientierter Beratung 2.8.2 Die Idealtypik des lösungsorientierten Beratens 2.8.3 Die Bedeutung lösungsorientierter Beratung innerhalb sozialpädagogischer und psychosozialer Beratungsarbeit Dimensionen von Beratung - Soziale Konstellationen und Methoden 3. Soziale Konstellationen von Beratung 3.1 Einzelberatung 3.2 Familienberatung 3.3 Gruppenberatung 3.4 Selbsthilfegruppenberatung 3.5 Organisations- und Institutionsberatung 3.6 Supervision und Kollegiale Beratung 3.6.1 Supervision 3.6.2 Kollegiale Beratung 3.7 Beratung in Neuen Medien 4. Beratungsbeziehung und Beratungsmethode 4.1 Die Beratungsbeziehung 4.2 Die Beratungsmethoden 4.2.1 Grenzen des Einsatzes von ,Methoden' in der Beratung 4.2.2 Beratung als eklektisch-integratives Handeln 4.2.3 Kategorisierungen von Vorgehensweisen und Methoden im Beratungsprozess 4.3 Beziehung und Methode Sozialwissenschaftliche Konzepte von Beratung - Alltag und Lebenswelt, Systeme, Ökologie und Ressourcen 5. Lebenswelt und Alltag als zentrale Beratungskonzepte 5.1 Kurze Skizze zur Klärung der Begriffe ,Lebenswelt' und ,Alltag' 5.2 Der gegenwärtige Alltag als riskanter Alltag 5.3 Lebenswelt und Alltag als zentrale Konzepte für Beratung 5.3.1 Die Ausgrenzung des Alltags aus der professionellen Beratung 5.3.2 Alltag als Rahmenkonzept und Handlungsmuster in der sozialpädagogischen Beratung 5.3.3 Die Öffnung der Beratung als Versuch zur Überwindung der geheimen Moral von Beratung 5.3.4 Alltägliche Kontexte von Beratung 5.3.5 Netzwerke als "über-individuelle" Kontexte 5.3.6 Die Alltagsorientierung der Beratung als "offene Beratung" 5.4 Alltägliche Handlungsparadoxien in der Beratungsarbeit 6. Systemische und sozialökologische Konzepte in der Beratung 6.1 Systemtheorie und systemisch orientierte Therapie und Beratung 6.1.1 Systemtheorien 6.1.2 Systemische Familienberatung und -therapie 6.1.3 Systemische Organisationsberatung 6.1.4 Kritik der systemischen Perspektive in der Beratung 6.2 Sozialökologische Ansätze und sozialökologische Beratungskonzepte 6.2.1 Soziologische Konzepte 6.2.2 Psychologische Konzepte 6.2.3 Grundlagen sozialökologischer Beratung 6.2.4 Familienberatung im Rahmen von Gemeinwesenarbeit 6.2.5 Netzwerkbezogene Beratung 6.2.6 Sozialökologische Organisationsberatung 6.3 Ressourcen und ressourcenorientierte Beratungskonzepte 6.3.1 Das Ressourcenkonzept und die Theorie der Ressourcenerhaltung (COR) 6.3.2 Ressourcenorientierte Beratung Beratung - Qualitätskriterien für eine ,gute Praxis' 7. Zwölf Qualitätskriterien sozialpädagogischer und psychosozialer Beratung Literatur
Weiblich, ledig, kinderlos und alt

Weiblich, ledig, kinderlos und alt

Frank Engel; Frank Nestmann; Gabriele Niepel; Ursel Sickendiek

Vs Verlag Fur Sozialwissenschaften
1996
nidottu
Wir beschäftigen uns in diesem Band mit einer öffentlich und wissenschaft­ lich gerne übersehenen Gruppe von Menschen -die nicht nur auf grund ihrer steigenden Zahl mehr Aufmerksamkeit und Achtung verdient. Ledige alleinlebende kinderlose alte Frauen - allein die Häufung der Adjektive, um sie zu beschreiben, das Fehlen eines prägnanten Begriffs in unserer Sprache signalisiert, daß man sich nicht oft mit ihnen befaßt. In der Öffentlichkeit changiert ihr Bild oft zwischen 'sitzengebliebener grauer Jungfer' und 'bemitleidenswerter Sklavin herrischer Eltern'. Das verbreitete Bild der 'selbständigen ungebundenen Karrierefrau' ist hingegen mit Frauen ihrer Altersgruppe kaum assoziiert. In der Forschung fuhren sie, wenn, dann ein 'Kontrollgruppendasein', genutzt als Vergleich zur 'Normalpopulation' verheirateter Mütter im Alter. Anscheinend müssen wir sie über Defizitcharakteristika gegen die he- schende Normalität abgrenzen: Sie haben keinen Partner (und nie oder lange keinen gehabt). Sie leben nicht mit anderen im Haushalt zusammen. Sie haben keine Kinder. Sie sind nicht jung. Und Männer sind sie auch nicht. Sind Frauen einer Alterskohorte über 60, deren Leben und Lebenslauf zen­ tral vom Zweiten Weltkrieg, der Vor- und Nachkriegszeit geprägt wurde, eine Avantgarde eines 'anderen' Lebensstils und einer 'anderen' sozialen Lebensform? Eine Diskussion det Moderne, die in Piuralisierungen von Lebensstilen und Lebensformen und Individualisierungen von Lebensläufen und Lebensgestaltungen schwelgt, die die wachsende Selbstgestaltung von Frauenleben gerade bei Berufstätigen hervorhebt und die insbesondere auch die vielfaltigen Variationen des jungen Single-Daseins entfaltet, blendet eine Gruppe weitgehend aus, die ihr Leben, gewollt oder ungewollt, ohne Ehe­partner und ohne Kinder gelebt hat und lebt.