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Kirjailija
Franz Schmid
Kirjat ja teokset yhdessä paikassa: 10 kirjaa, julkaisuja vuosilta 1966–2016, suosituimpiin kuuluu Die Univariate und die Multivariate Zeitreihenanalyse. Theoretische Grundlagen und Anwendung auf den Datensatz Japan. Vertaile teosten hintoja ja tarkista saatavuus suomalaisista kirjakaupoista.
Die radiologische Handskeletdiagnostik ist seit etwa 60 Jahren ein Standardgebiet zum Studium von Entwicklungsstoerungen im weitesten Sinne; sie schloss sich an die "anatomische Ara" an, welche Varietaten der Handskeletentwicklung bis in subtile Einzel- heiten herausgearbeitet hatte, ohne die Norm exakt umreissen zu koennen. Die meisten der nachfolgend chronologisch aufgefuhrten anatomischen und radiologischen Abhandlungen beschranken sich auf die Erstellung von Normen und Variations breiten: GRUBER 1866; RnIB. \CD u. RDAuLT 1864; PFITZNER 1895; V. RANKE 1896, 1898; HEIMANN u. POTPESCHXlGcI907; ROTcH 1908; STETTNER 1921/22, 1931, 1935; HASSEL- WANDER 1921; GOETT 1924: C. \RTER 1926; MUNK 1927; BALDWIN 1928; HELLMANN 1928; SAWTELL 1929; CKITA u. HATAI 1929: RucKENSTEINER 1931; KAMERLING jr. 1932; PRYOR 1935; FLORY 1936; KORxFELn1936; SIEGERT 1937; TODD 1937; PYLE, DREIZEN U. MANN 1948; SCHMID, F. 1948; GI{El'L1CH-PYLE 1950. Nur wenige dieser Arbeiten greifen die klinische Bedeutung der Ossifikations studien oder klinische Teilfragen auf. In einer ersten Zusammenfassung (F. SCHMID: Die Hand- skeletossifikation als Indikator der Entwicklung, 1948) wurde versucht, die Handskelet- entwicklung systematisch auszuwerten. Dieser Darstellung lag ein Material von uber 1700 Fallen zugrunde. Der vorliegende Atlas kann nicht nur auf ein groesseres Material zuruckgreifen, sondern auch durch eine nunmehr 12jahrige Sammlung einen weiteren klinischen und entwicklungsbiologischen Rahmen umfassen. Die Studie gliedert sich in einen Atlasteil und einen klinisch-diagnostischen Teil. Der Atlasteil enthalt Angaben uber Xorm und Variation in bezug auf Alter, Geschlecht und Koerpergroesse. Entsprechende UEbersichtstabellen sind eingefugt.
In den einzelnen rontgendiagnostischen Lehrbuchern fur das Kindesalter spiegelt sich die wachsende Bedeutung dieser diagnostischen Methode im Verlaufe der letzten Jahr- zehnte wieder. Die Lucke, welche das Fehlen eines einschlagigen deutschsprachigen Werkes in der Nachkriegszeit bedeutete, war fur Klinik und Praxis gleichermaBen spurbar. Besonderheiten der padiatrischen Rontgendiagnostik sind nicht nur in der Andersartig- keit vieler pathologischer Vorgange im Kindesalter zu suchen, sondern fuBen auf den reicher differenzierten physiologischen und anatomischen Grundlagen des Wachstums- alters. Die Kenntnis dieser physiologischen, anatomischen und pathologischen Voraus- setzungen der Rontgendiagnostik ist nicht nur fUr den Kinderarzt, sondern fur jeden rontgendiagnostisch Tatigen Voraussetzung fur die Beurteilung kindlicher Rontgenbilder. Die Aufwartsentwicklung der rontgenologischen Diagnostik beim Kinde ist eng mit del' Entwicklung del' Padiatrie verknupft. 1m Rahmen del' dynamischen Entwicklung dieses Fachgebietes wahrend der letzten beiden Jahrzehnte hat die Padiatrie ein vielfach gewandeltes und scharfer gezeichnetes Profil erhalten. Diesel' Wandel ist einerseits auf die Bereicherung an konkreten Wissensgrundlagen zuruckzufUhren, andererseits Resultat einer Aufgliederung des Fachgebietes in verschiedene Arbeitsrichtungen, deren produk- tives Zusammenspiel das reichhaltige Mosaik der Gegenwartspadiatrie ergibt. Die Rontgen- diagnostik ist harmonisch mit der Kinderheilkunde gewachsen und die bedeutsamste Methode fiir die klinische Alltagsarbeit geworden, zugleich eine wertvoIle Grundlage fur viele Zweige der wissenschaftlichen Forschung geblieben. Sie umfaBt gerade in der Kinderheilkunde den "ganzen Menschen" und ist nicht auf einzelne Organe odeI' Systeme eingeengt. Die padiatrische Rontgendiagnostik verdankt ihren Aufschwung der engen Verbundenheit mit der Klinik, und sie ist nur dort fruchtbar, wo sie ihren Kontakt mit Klinik und Praxis bewahrt.
Die Rontgendiagnostik dient primar einer Vertiefung und Erweiterung der Er- kenntnisse physiologischer und pathologischer Vorgange im Karper. Dem Er- kennen mit menschlichen Sinnen wurden durch die Rantgenstrahlen zusatzliche Dimensionen erschlossen. Der enge Kontakt zwischen klinischer Problematik und radiologischer Methodik hat in der ersten Halfte dieses Jahrhunderts die Fortschritte auf dem Gebiet der R6ntgendiagnostik gepragt. In den letzten beiden Jahrzehnten dagegen hat die Entwicklung der Technik durch ihren Auf- wand einerseits und die Spezialisierung in der Medizin andererseits zu einer zunehmenden Trennung zwischen klinischer Medizin und radiologischer Dia- gnostik gefUhrt. Dementsprechend liegen die Fortschritte mehr auf dem Gebiet der teqhnischen Perfektion als in der Aussch6pfung der diagnostischen M6g- lichkeiten einer klinisch-radiologischen Synopsis. Das Bestreben, einen Gesamtiiberblick iiber die Rontgendiagnostik der Piid- iatrie zu geben, war die Grundkonzeption des hier vorliegenden Buches. Eine m6glichst umfassende und doch rationelle Stoffbehandlung war oberstes Ge- bot. In sachlicher Knappheit sind die synoptischen Ubersichtskapitel und die einzelnen Krankheitsbilder abgehande1t; dabei solI die systematische Unter- teilung der einzelnen Kapitel in Abschnitte, welche Begriff und Synonyma, die klinische Leitsymptomatik und die radiologische Symptomatologie behandeln, dem Leser die Orientierung erleichtern. Aus der Gegeniiberstellung der klinischen und radiologischen Symptomatik ergeben sich fUr den Radiologen klinische In- formationen und fUr den Kliniker radiologische Anhaltspunkte. Die Uber- sichtskapitel umfassen gr6Bere Stoffgebiete, sind klinisch oder genetisch orien- tiert und gehen in ihrer Problemstellung von den Fragen der klinischen oder praktischen Padiatrie aus.