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Kirjailija

Frederick de Moll

Kirjat ja teokset yhdessä paikassa: 2 kirjaa, julkaisuja vuosilta 2009–2024, suosituimpiin kuuluu Jugend 2024 - 19. Shell Jugendstudie. Vertaile teosten hintoja ja tarkista saatavuus suomalaisista kirjakaupoista.

2 kirjaa

Kirjojen julkaisuvuodet: 2009–2024.

Bildung als Medium der j?dischen Emanzipation. Eine Untersuchung des j?dischen Bildungsverst?ndnisses zwischen Aufkl?rung und Tradition
Im ausgehenden 18. Jahrhundert eigneten sich j dische Denker in Deutschland dieBildungs- und Erziehungsphilosophie der Aufkl rung an. In Auseinandersetzung mitder rabbinischen Lehre einerseits und der europ ischen Philosophie andererseitsformulierten sie ein j disches Bildungsverst ndnis, welches den Weg zur Integrationder Juden in die Mehrheitskultur bahnen sollte. Die theoretischen Bem hungen derj dischen Aufkl rer um die gesellschaftliche Anerkennung der j dischen Minderheitin Deutschland bilden das Kernthema von Frederick de Molls Studie. Aus ideengeschichtlicher Perspektive er rtert de Moll das philosophische EngagementMoses Mendelssohns, Hartwig Wesselys und David Friedl nders zur Reformder j dischen Erziehung im Zusammenhang mit dem j dischen Emanzipationsstreben. Davon ausgehend diskutiert er, wie es Samson Raphael Hirsch als Exponentder j dischen Orthodoxie im 19. Jahrhundert gelang, die Notwendigkeit weltlicherBildung mit einem erneuerten traditionellen Judentum zu verbinden. W hrend die Entwicklung des deutschen Bildungsbegriffs in der Aufkl rung gesellschaftlicheProbleme und Verwirklichungsm glichkeiten weitgehend ausblendete, entwickelte sich der Begriff innerhalb der j dischen Aufkl rung auch in Konfrontationmit der sozialen Situation der Juden. Leitend f r die Untersuchung des j dischenBildungsverst ndnisses zwischen den Spannungspolen Bildung und Traditionist daher die Vorstellung, dass sich dieses nicht losgel st von der angestrebtenb rgerlich-gesellschaftlichen Emanzipation denken l sst. Somit diente Bildung denJuden in Deutschland neben der pers nlichen Entwicklung stets auch der erhofftenAufnahme in die Mehrheitsgesellschaft.