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Kirjailija

Georg Kneer

Kirjat ja teokset yhdessä paikassa: 2 kirjaa, julkaisuja vuosilta 1990–2001, suosituimpiin kuuluu Die Pathologien der Moderne. Vertaile teosten hintoja ja tarkista saatavuus suomalaisista kirjakaupoista.

2 kirjaa

Kirjojen julkaisuvuodet: 1990–2001.

Niklas Luhmanns Theorie sozialer Systeme

Niklas Luhmanns Theorie sozialer Systeme

Georg Kneer; Armin Nassehi

UTB GmbH
2001
pokkari
Trotz ihrer Breitenwirkung ist Niklas Luhmanns Theorie sozialer Systeme ohne Zweifel schwer zugänglich, weil sie erstens mit einer sehr komplizierten Terminologie arbeitet und zweitens auf theoretische Traditionen aufbaut, die dem geistes- und sozialwissenschaftlichen "Normalverbraucher" relativ fremd sind. Die vorliegende Einführung wendet sich gleichermaßen an interessierte Leser, die zum ersten Mal mit Luhmanns Werk in Berührung kommen als auch an solche, die schon mit dem systemtheoretischen Paradigma vertraut sind und sich intensiver damit beschäftigen wollen. Zusammenfassende Erläuterungen der wichtigsten Grundbegriffe jeweils am Kapitelende und eine klar strukturierte Gliederung des Bandes in 1. Allgemeine Systemtheorie, 2. Theorie sozialer Systeme, 3. Theorie der Gesellschaft und 4. Diagnose der Gesellschaft erleichtern den Gebrauch dieser Einführung in Seminaren und im Selbststudium.
Die Pathologien der Moderne

Die Pathologien der Moderne

Georg Kneer

Vs Verlag Fur Sozialwissenschaften
1990
nidottu
8 Kant machte keinen Hehl daraus, daß die Metaphysik den erhabenen wissenschaftlichen Vorbildern der Mathematik und der Physik folgen sollte. Beeindruckt von den ersten Erfolgen der aufstrebenden Naturwissenschaften und der logischen Stringenz der Mathematik glaubte Kant, mit einer Revolu­ tion der Denkart auch die Philosophie über bloßes Scheinwissen hinauszu­ führen und ihr einen festen Platz im angesehenen Wissenschaftsgebäude zu erkämpfen. Die Überlegungen von Kant erscheinen ebenso einfach wie genial. Kopernikus hatte gelehrt, daß sich die Himmelsbewegungen leichter erklären lassen, wenn man die alte, traditionelle Annahme aufgibt, daß "das ganze Stemheer ( ... ) sich um den Zuschauer',2 dreht und man es stattdessen ein­ mal umgekehrt versucht. Also ließ Kopernikus "den Zuschauer drehen und dagegen die Sterne in RUhe.3, und diese Umänderung der Denkart ermög­ lichte in der Tat die erklärungsstärkere Beschreibung der Himmelskörper. Kant schlug nun vor, es in der Metaphysik einmal auf ähnliche Weise zu versuchen. Statt weiter der Vorstellung zu folgen, daß die Erkenntnis sich nach den Gegenständen richtet, sollte man es laut Kant einmal mit der umgekehrten Annahme probieren, also mit der Überlegung, daß sich die 4 Dinge als Erscheinungen nach unserer VorsteIlungsart richten.