Kirjailija
Gunter Frank
Kirjat ja teokset yhdessä paikassa: 7 kirjaa, julkaisuja vuosilta 1991–2024, suosituimpiin kuuluu Asyl, Toleranz Und Religionsfreiheit: Historische Erfahrungen Und Aktuelle Herausforderungen. Vertaile teosten hintoja ja tarkista saatavuus suomalaisista kirjakaupoista.
Nimi esiintyy myös muodoissa: Günter Frank
7 kirjaa
Kirjojen julkaisuvuodet: 1991–2024.
Die Frage, welche Wissensform Aristoteles mit seiner Topik im Unterschied zur strengen Wissenschaftslehre der "Zweiten Analytik" im Blick hatte, ist im vergangenen halben Jahrhundert ins Zentrum der geisteswissenschaftlichen Forschung gerückt. An den intensiven Diskussionen zur Topikforschung hat sich die Theologie bislang nur sporadisch beteiligt. Dabei war die Theologie neben der Jurisprudenz der bevorzugte wissenschaftliche Ort, an dem die Topik ihre Bedeutung erweisen sollte. Die vorliegende Studie untersucht diese Bedeutung in den frühen theologischen Wissensformen und ihre Rolle als Epistemologie, d.h. einer wissenschaftlichen Theologie, wie sie seit dem 12. Jahrhundert von den Gelehrten diskutiert wurde. In diesen wurde immer das Eigentümliche von Theologie als einer Glaubenswissenschaft mit berücksichtigt, die also eine Wissensform darstellt, die sich der menschlichen Vernunft nicht aus sich erschließt, sondern die aus der Offenbarung gegeben ist und die deshalb dieser beglaubwürdigender Instanzen bedarf. In den Dogmatiken des konfessionellen Zeitalters wird die breite Semantik der Topik zwischen Analytik, Enzyklopädik und Argumentations-Heuristik für die Neuzeit entfaltet.
Jugendliche im Sog der Medien
Dieter Baacke; Günter Frank; Martin Radde; Manfred Schnittke
Vs Verlag Fur Sozialwissenschaften
2012
nidottu
Eigentlich ist es zum Verwundern: obwohl die sogenannten Massenme dien - Zeitungen, Zeitschriften, Radio und Fernsehen vor allem - uns immer mehr Angebote an Unterhaltung, Information, Kommentierung und sogar Bildung machen, werden wir ihrer nicht recht froh. Es gibt wohl kei nen Bundesburger, den nach einem langen Fernsehabend nicht manch mal der Zweifel anruhrt, was er denn nun eigentlich gewonnen habe. Hatte er nicht lieber spazierengehen, lesen oder mit Freunden und Nachbarn re den sollen? Hat sich ein langer Abend vor dem "Flimmerkasten" gelohnt? Wahrend Erwachsene sich in der Regel noch zubilligen, mit den Medien und ihren lockenden Angeboten fertig zu werden, haben sie doch Sorgen bei Kindern und Jugendlichen. Wenn schon Eltern oft nicht aufhoren kon nen, "wenn es am schonsten ist," wie sollen dann Kinder dies schaffen? Im ubrigen: wer gern viel fernsieht, findet schnell gute Grunde, dass dies auch fur seine Kinder nutzlich sei: konnen sie sich nicht politisch informie ren und durch gute Filme qualitatvoll unterhalten lassen? Sind die Medien insofern nicht haufig sogar hilfreiche Miterzieher? Der amerikanische So ziologe Urie Bronfenbrenner hat schon vor Jahren gesagt, Familien be standen heute aus Vater, Mutter, den Kindern und einem Fernsehapparat. Das Ensemble ist also um ein technisches Gerat erweitert worden, dem ein erheblicher Erziehungseinfluss zugesprochen wird. In Wirklichkeit ist inzwischen alles noch viel komplizierter geworden. Zwar wissen wir, dass gerade Jugendliche keineswegs die fleissigsten Fernsehzu schauer sind - jedenfalls in der Regel."
Asyl, Toleranz Und Religionsfreiheit: Historische Erfahrungen Und Aktuelle Herausforderungen
Gunter Frank
Vandenhoeck and Ruprecht
2000
nidottu
Medienwelten — Medienorte
Günter Frank; Martin Radde
VS Verlag fur Sozialwissenschaften
1991
nidottu
In seinem jetzt wieder entdeckten Buch "Die Antiquiertheit des Menschen" hat Günther Anders bereits 1956 aufgrund amerikanischer Erfahrungen von der Verwandlung der Wirklichkeit gesprochen, die die Massenmedien betreiben. Die Beschreibung des Menschen als "homo viator" (Gabriel Marcel), als Wesen, das durch die Welt fährt und sie dadurch erobert, wird inzwischen durch den im Sessel sitzenden "Rezipienten" zwar nicht konterkariert, aber doch in Frage gestellt, weil es sich nun nicht mehr um eine wirkliche, leibliche Bewegung handele, sondern die Medien dem Menschen Omnipräsenz auch dann verschaffen, wenn er sich gar nicht mehr bewegt. Für Anders ist diese neue Art des Daseins gekennzeichnet durch eine Beziehung "zur Welt von so abgrün diger Verkehrtheit", daß wir gar nicht erfassen können, was sich ver ändert hat. Denn, noch einmal Anders: "Obwohl wir in Wahrheit in einer entfremdeten Welt leben, wird uns die Welt so dargeboten, als ob sie für uns da wäre, als ob sie unsere wäre und unseresgleichen. Als solche 'nehmen' (= betrachten und akzeptieren) wir sie, obwohl wir zu Hause im Fauteuil sitzen; d. h. obwohl wir sie nicht effektiv, wie das 'einfach fressende Tier' oder der Eroberer nehmen und sie nicht effektiv zu unserer machen oder machen können; jedenfalls nicht wir, die durch schnittlichen Radio- und Fernseh-Konsumenten. Vielmehr 'nehmen' wir sie so, weil sie uns so in Form von Bildern serviert wird. Dadurch wer den wir zu voyeurhaften Herrschern über Weltphantome.