Kirjailija
Gustav Frenssen
Kirjat ja teokset yhdessä paikassa: 46 kirjaa, julkaisuja vuosilta 2007–2026, suosituimpiin kuuluu Klaus Hinrich Baas. Vertaile teosten hintoja ja tarkista saatavuus suomalaisista kirjakaupoista.
46 kirjaa
Kirjojen julkaisuvuodet: 2007–2026.
Aus dem Buch: "Etwas abseits vom Kirchspiel Altensiel - die Nordsee ist nur eine Stunde fern - liegt mitten im eignen Feld, von alten Pappeln umstanden, ein kleiner Bauernhof, wie hunderttausende in Deutschland. Auf diesem Hof - das Geb ude war etwa f nfzig Jahre alt und noch wohlerhalten - wohnte seit Menschengedenken eine Familie Ott, die immer einen guten Ruf gehabt hatte. Sie standen aber etwas abseits vom Leben und Treiben des brigen Kirchspiels und waren ein wenig verspakt und vereinsamt. Wenn es auch wohl eine Fabel war, da sie nur einen einzigen guten Rock hatten, den immer der anzog, der einen Gang ins Dorf oder in die nahe Hafenstadt zu machen hatte, und da sie, um Sohlen zu schonen, um die Telegraphenpf hle herumgingen, wo der Fu weg besonders weich war, so war doch Tatsache, da sie sich sehr selten zeigten und sich sehr ungern in Erscheinung setzten, und wenn sie einmal erscheinen mu ten, sich am liebsten in den hintersten Reihen und in der Ecke hielten." Gustav Frenssen (1863-1945) war ein deutscher Schriftsteller.
Aus dem Buch: " Da reiten sie aus der Allee des Strandigerhofs hervor, "die drei Getreuen." Sie reiten nach dem Seedeich und wollen da oben, auf der H he, ber die Nordsee Ausschau halten, ob auch feindliche Schiffe in Sicht sind. Denn das Vaterland hat Krieg. Es ist drei Tage nach der Schlacht bei Gravelotte. Das Land und der Strand ist von Mannschaften entbl t; sie sind alle nach Frankreich gezogen. Da mu Jungholstein auf dem Plan sein. Die drei Getreuen nennen sie sich. Sie sind alle gleich alt, zehn Jahre. Vorn nebeneinander reiten die beiden Vettern, zwei Strandiger." Gustav Frenssen (1863-1945) war ein deutscher Schriftsteller.
Aus dem Buch: "Wir wollen in diesem Buche von M he und Arbeit reden. Nicht von der M he, die der Bierbrauer Jan Tortsen sich machte, der versprochen hatte, seinen G sten einen besonders guten Eiderfisch vorzusetzen, und sein Wort nicht halten konnte und dar ber tiefsinnig wurde und nach Schleswig mu te. Wir wollen auch nicht von der M he reden, welche jener reiche Bauernjunge sich machte, dem es trotz seiner Dummheit gelang, seines Vaters Geld in vier Wochen durchzubringen, indem er tagelang die Thalerst cke ber den Fischteich schunkte. Sondern wir wollen von der M he reden, auf welche Mutter Wei haar zielte, wenn sie auf ihre acht Kinder zu sprechen kam, von denen drei auf dem Kirchhof lagen, einer in der tiefen Nordsee, und die brigen vier in Amerika wohnten, von welchen zwei seit Jahren nicht an sie geschrieben hatten. Und von jener Arbeit, ber welche Geert Doose klagte, als er am dritten Tage nach der Schlacht bei Gravelotte noch nicht sterben konnte, obgleich er die furchtbare Wunde im R cken hatte." Gustav Frenssen (1863-1945) war ein deutscher Schriftsteller. 1896 ver ffentlichte er sein erstes gr eres Werk, Die Sandgr fin, und 1901 den Entwicklungsroman J rn Uhl, der beim Publikum und bei der Kritik gro en Erfolg hatte, auch bei "Frenssen-Fan" Rainer Maria Rilke. Dieser Erfolg erlaubte es Frenssen, seine Pastorenstelle 1902 aufzugeben und als freier Schriftsteller zu leben.
Aus dem Buch: "Es gibt viele Menschen, welche schl frig und belgelaunt ins Leben hineinziehen. Sie sind ihren Mitmenschen eine Last und erleben nichts. Wer wollte solcher Leute Geschichte erz hlen? Es gibt viele Menschen, denen von Kind an ein Verwundern in den Augen steht, welche w hrend einer frischen Jugend das dunkle Empfinden haben, da sie etwas T chtiges erleben und erwirken wollen, und welche dann auch mit hellem Mut ins Leben hineingehen. Solcher Leute Geschichte zu erz hlen, m chte der M he wert sein. Nein, la es Es kommt nicht viel dabei heraus. Denn womit bringen diese Gesunden und Starken ihr Leben zu? Sie suchen und laufen nach Geld oder u erer Ehre oder dergleichen Irrt mern; sie laufen und stolpern, und finden es nicht, und stolpern ins Grab. Ihre Geschichte zu schreiben, ist eine rgerliche Sache; der Erz hler bekommt graues Haar w hrend seines Erz hlens." Gustav Frenssen (1863-1945) war ein deutscher Schriftsteller. 1905 erschien Hilligenlei und 1906 Peter Moors Fahrt nach S dwest ber den Aufstand der Herero und Nama in Deutsch-S dwestafrika, von denen jeweils zwei Monate nach Erscheinen ber 100 000 St ck verkauft waren.
The Herero campaign from the perspective of one of the invadersGermany's late development as a modern nation meant it missed the opportunity to colonise the most desirable parts of the world. In the 'scramble for Africa' Germany managed to secure a foothold in the east of the continent and also in the west, in the region that is present day Namibia. This inhospitable and difficult country was, of course, already in the possession of several indigenous tribes including the Herero and Namaqua among others. German settlers instituted a policy of land grabbing which ignored the claims and possessions of the indigenous tribes and armed resistance inevitably broke out. The Germans responded ruthlessly with a policy of virtual extermination. The natives fought an effective guerrilla war with, at one point, up to 19,000 German troops engaged until the conclusion of operations in 1908. This book contains a very unusual account of a young volunteer soldier's experience of this rarely described campaign of the early years of the twentieth century. Readers should note this is not an account from the Herero perspective. Appended to give historical context to this account is a short history of the campaign in South West Africa, 1915, during the First World War. Leonaur editions are newly typeset and are not facsimiles; each title is available in softcover and hardback with dustjacket; our hardbacks are cloth bound and feature gold foil lettering on their spines and fabric head and tail bands.
The Herero campaign from the perspective of one of the invadersGermany's late development as a modern nation meant it missed the opportunity to colonise the most desirable parts of the world. In the 'scramble for Africa' Germany managed to secure a foothold in the east of the continent and also in the west, in the region that is present day Namibia. This inhospitable and difficult country was, of course, already in the possession of several indigenous tribes including the Herero and Namaqua among others. German settlers instituted a policy of land grabbing which ignored the claims and possessions of the indigenous tribes and armed resistance inevitably broke out. The Germans responded ruthlessly with a policy of virtual extermination. The natives fought an effective guerrilla war with, at one point, up to 19,000 German troops engaged until the conclusion of operations in 1908. This book contains a very unusual account of a young volunteer soldier's experience of this rarely described campaign of the early years of the twentieth century. Readers should note this is not an account from the Herero perspective. Appended to give historical context to this account is a short history of the campaign in South West Africa, 1915, during the First World War. Leonaur editions are newly typeset and are not facsimiles; each title is available in softcover and hardback with dustjacket; our hardbacks are cloth bound and feature gold foil lettering on their spines and fabric head and tail bands.