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Kirjailija

H. Solcher

Kirjat ja teokset yhdessä paikassa: 2 kirjaa, julkaisuja vuosilta 1968–2011, suosituimpiin kuuluu Zur Neuroanatomie und Neuropathologie der Frühfetalzeit. Vertaile teosten hintoja ja tarkista saatavuus suomalaisista kirjakaupoista.

2 kirjaa

Kirjojen julkaisuvuodet: 1968–2011.

Pathologie des Nervensystems III

Pathologie des Nervensystems III

H.D. Mennel; H. Solcher

Springer-Verlag Berlin and Heidelberg GmbH Co. K
2011
nidottu
"Ambivalenzcharakter der Reaktionsweisen" - versucht man einerseits mit den begrenzten Reaktionsmoglichkeiten des Nervensystems, andererseits mit konsti- tutionellen Faktoren, mit der aktuellen Reaktionslage des Organismus, mit Quantitat und Virulenz des Erregers, mit seiner Eintrittspforte und nicht zuletzt auch mit den durchgefuhrten therapeutischen MaBnahmen zu erklaren. Nicht zu verges sen ist aber auch der Zeitfaktor, der das morphologische Geschehen wesentlich beeinfluBt. So konnen bei den meist langen Verlaufen der Entmarkungsenzephalitiden die entzundlichen Erscheinungen vollig zuruck- getreten sein, so daB das histologische Bild von der Demyelinisation beherrscht wird, wahrend in den akuten Stadien auch hierbei die Infiltrate im Vordergrund stehen. Entzundungszeichen konnen auch unter immunsuppressiver Therapie weitgehend fehlen. Naturlich sind fUr die Qualitat und Quantitat des morphologischen Ge- schehens die jeweiligen Noxen von Bedeutung. Aber bis heute wissen wir nicht, warum der gleiche Erreger so heterogene Prozesse wie die Meningitis luica, die progressive Paralyse, die Tabes dorsalis oder die luischen Affektionen der HirngefaBe hervorruft, wahrend andererseits das Zentralnervensystem auf die verschiedenen exanthematischen und nicht exanthematischen Allgemeininfektio- nen uberwiegend mit dem gleichartigen Bild der perivenosen Enzephalitis rea- giert und es hierbei nur selten zu diffus lymphozytaren, serosen und hamorrhagi- schen Enzephalitiden oder lymphozytaren Meningitiden kommt. Fur die Einteilung der intrakraniellen Entzundungen bieten sich verschiedene Moglichkeiten an. Nach der Lokalisation lassen sich die der Hirnhaute (mit Pachy-und Leptomeningitiden) von denen des Parenchyms (den Enzephalitiden und Myelitiden), unterscheiden.
Zur Neuroanatomie und Neuropathologie der Frühfetalzeit

Zur Neuroanatomie und Neuropathologie der Frühfetalzeit

H. Solcher; H. Jacob

Springer-Verlag Berlin and Heidelberg GmbH Co. K
1968
nidottu
Sicherlich ist unsere neuro anatomische und neuropathologische Kennerschaft im Umkreis der Hfruhfetalen Entwicklungsperiode" des Zentralnervensystems gegenuber derjenigen der ersten Embryonalmonate und der Perinatalzeiten noch reichlich be- grenzt. In der pathogenetischen Beurteilung und zeitlichen Bestimmung von intraute- rinen Schaden und Fehlentwicklungen des Nervensystems mussten die gewissermassen stummen, weil bisher weniger bekannten Vorgange zwischen dem 4. und 6. Schwan- gerschaftsmonat weitgehend offen bleiben. Zweifelsohne lag darin die Gefahr, dass man die Besonderheiten der Fruhfetalperiode gegenuber denjenigen der ersten drei Schwangerschaftsmonate und der perinatalen Zeiten in pathogenetischer Hinsicht uberwertete. Das aber erweisen die vom Verfasser an einem reprasentativen und unausgewahlten Untersuchungs gut von 65 in Stufenserien durchgearbeiteten Feten- gehirne aus diesem Entwicklungsstadium nunmehr sehr eindruddich. Die Vielfalt bemerkenswerter und in einem erheblichen Masse bisher nicht bekannter neuro- anatomischer und neuropathologischer Befunde lassen diesen Entwicklungsabschnitt besonders wichtig und auch stoerungsanfallig erscheinen. Das wird augenscheinlich, wenn man sich etwa die fruhen Furchungsbildungen im Gebiete des limbischen Systems und Occipitallappens, die migrationskomplizierten und bioreduktiven Vorgange bei der Bildung des Cavum septi pellucidi, die zeitlich differierenden Faltungen der Oliven- und Dentatumbander, die mehrphasischen Entwicklungsstadien wahrend der Plexusentfaltung oder gewisse Vorstadien der Markscheidenentwicklung nach Art von Praemyelinisierungen vor Augen halt. Erstaunlich haufige Mikroblutungen von kon- stanter, phasencharakteristischer Ausbreitung, gelegentliche hamorrhagische Infarkte mit zelligen Abwehrreaktionen und oedemnekrosen im Mark wurden innerhalb dieser fruhen Entwicklungsperiode erstmals beschrieben und mit gewissen klinischen Daten in Verbindung gebracht.