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Kirjailija
Heinrich Epskamp
Kirjat ja teokset yhdessä paikassa: 5 kirjaa, julkaisuja vuosilta 1980–2001, suosituimpiin kuuluu Bildungsidentität. Vertaile teosten hintoja ja tarkista saatavuus suomalaisista kirjakaupoista.
Bundesweit werden derzeit die kommunalen Verwaltungen nach dem sogenannten Neuen Steuerungsmodell modernisiert. Das Buch untersucht, wie die Mitarbeiter eines Hamburger Bezirksamtes diesen Modernisierungsprozess im Spannungsfeld zwischen Partizipation und Steuerung erleben und zeigt einen Weg auf, wie eine substantielle Beteiligung an den Reformen aussehen könnte.
Das Buch erörtert die zentralen Fragestellungen: Wie sehen die "modernen" Muster der Bildungsbiographien in Schule, Berufsausbildung und Weiterbildung aus, wie werden sie im Rahmen von sozialer Herkunft, Geschlechtsrollenzuweisung, Marktradikalität und biographischer Eigenleitung der Betroffenen gestaltet, und wie bewältigen die BildungsbiographieträgerInnen dieses Auf und Ab von Chancen und Risiken? Das Buch beschreibt typische Muster der Bildungsbeteiligung einer Generation, die Ende der 70er Jahre als "Kinder" der Bildungsexpansion die allgemeinbildenden Schulen verließ und beim Übergang in die Berufsausbildung angesichts von Ausbildungsstellenknappheit und Massenarbeitslosigkeit eine gravierende Engführung ihrer Berufsbildungsperspektive erfuhr. Diese Generation der geburtenstarken Jahrgänge erlebte in einer in der Bundesrepublik Deutschland noch nicht dagewesenen Weise das Auf und Ab von Bildungsoptionen und Arbeitsmarktrestriktionen zugleich. Inzwischen ist diese schwierige Erfahrung, in den turbulenten gesellschaftlichen Verhältnissen eine eigene Bildungsidentität zu erwerben, zum Normalfall der Schulabgänger geworden.
Das dritte J ahrbuch fur Sozialokonomie und Gesellschaftstheorie, das von der Hochschule fur Wirtschaft und Politik herausgegeben wird, befa t sich mit einem Thema, das die Arbeit der Hochschule entscheidend pragt, der Studienreform. Der Anspruch dieses Jahrbuchs reicht uber den der Selbstreflexion der eigenen Arbeit weit hinaus. In der Bundesrepublik ist die zweite Phase der Hochschulre- form gerade erst angelaufen. War das Hochschulrahmengesetz Endpunkt einer wie auch immer zu wertenden Verwaltungs-und Selbstverwaltungsreform in der deut- schen Hochschullandschaft, so beginnt jetzt mit der Arbeit der regionalen und uber- regionalen Studienreformkommissionen die materielle Reform der Hochschulen, die Neuordnung der Studiengange. Die Hochschule fur Wirtschaft und Politik bringt als ihren Beitrag zu dieser Arbeit das Konzept eines wissenschaftlichen Studiengan- ges fur Berufserfahrene ein, den SozialOkonomischen Studiengang, der gleichbe- rechtigt neb en den wirtschafts-und sozialwissenschaftlichen Studiengangen der Uni- versitat stehen soli, deren Voraussetzung die allgemeine Hochschulreife ist. Dieser Studiengang soli aber nicht nur an der Hochschule fur Wirtschaft und Politik verwirklicht, sondern als ein mogliches Modell der wirtschafts-und sozial- wissenschaftlichen Berufsbildung an allen Hochschulen der Bundesrepublik ent- wickelt werden. Die Notwendigkeit, die Ausbildung in den wirtschafts- bzw. sozialwissenschaft- lichen Fachbereichen der Hochschulen zu reformieren, ist so gut wie unbestritten. Das ist zum einen bedingt durch die neuen Voraussetzungen, die der Reform von Studiengangen durch die Hochschulgesetzgebung in Bund und Landern gesetzt wor- den sind, andererseits durch die Veranderungen der okonomischen Rahmenbedin- gungen, unter den en die wirtschafts-und sozialwissenschaftliche Berufspraxis steht.