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Kirjailija

Heinz-Elmar Tenorth

Kirjat ja teokset yhdessä paikassa: 6 kirjaa, julkaisuja vuosilta 2003–2022, suosituimpiin kuuluu Bildungsbericht für Deutschland. Vertaile teosten hintoja ja tarkista saatavuus suomalaisista kirjakaupoista.

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6 kirjaa

Kirjojen julkaisuvuodet: 2003–2022.

Bildungsbericht für Deutschland

Bildungsbericht für Deutschland

Hermann Avenarius; Hartmut Ditton; Hans Döbert; Klaus Klemm; Eckhard Klieme; Matthias Rürup; Heinz-Elmar Tenorth; Horst Weishaupt; Manfred Weiß

Vs Verlag Fur Sozialwissenschaften
2003
nidottu
Der Bildungsbericht für Deutschland: liefert einen systematischen Gesamtüberblick über die derzeitige Situation des deutschen allgemein bildenden Schulwesens.
Die Rede von Bildung

Die Rede von Bildung

Heinz-Elmar Tenorth

J.B. Metzler
2020
nidottu
Bildung gehört zu den zentralen Begriffen der öffentlichen Debatte über die wünschenswerten Zukünfte von Individuen und Gesellschaft, über die Praxis des Bildungswesens und über Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit. Gleichzeitig ist der Begriff mit Erwartungen überlastet und seine theoretische Qualität bestenfalls ungeklärt. Zur Prüfung von Status, Funktion und Geltung des Begriffs rekonstruiert der Band zunächst (I) die Tradition des Bildungsdenkens und die seither argumentativ verengte Praxis der Rede von Bildung. Gegen die Dominanz von Emphase, Skepsis und Kritik wird dann (II) demonstriert, dass und wie Bildung im Lebenslauf und im Bildungssystem möglich wird. Abschließend (III) wird kritisch geprüft, ob sich die Rede von Bildung auch als Bildungstheorie ausweisen kann. Redeform und Lebensform von Bildung haben, so das Fazit, zwar lebensweltliche, aber keine theoretische Geltung.
Wilhelm Von Humboldt: Bildungspolitik Und Universitätsreform

Wilhelm Von Humboldt: Bildungspolitik Und Universitätsreform

Heinz Elmar Tenorth; Heinz-Elmar Tenorth

Brill Schoningh
2018
nidottu
Wilhelm von Humboldt (1767-1835), Philosoph, Sprachforscher und Bildungspolitiker - seine wahre Bedeutung droht in der Rede vom "Mythos Humboldt" verloren zu gehen. Doch inwiefern pr gt seine historische Leistung f r die Idee der Universit t allgemein und die Gr ndung der Universit t Berlin im Speziellen das Verst ndnis f r universit re Bildung bis heute? Und welchen Einfluss haben seine Ideen auf die heutige Bildungspolitik? Wilhelm von Humboldt existiert aktuell in sehr kontrastreichen Gestalten: als Bildungspolitiker, der um 1800 die Grundz ge des deutschen Bildungssystems und die "Idee" der modernen Universit t begr ndet hat, als Bildungstheoretiker, dem wir ein Bild des selbstverantwortlichen Individuums verdanken, das aktiv die Herausforderungen der Welt bew ltigt, aber auch als "Mythos Humboldt", mit dem nur Wunschbilder wachgehalten werden, die noch nie Realit t hatten und heute nur als Gegenbilder zur schlechten Wirklichkeit leben. Diese widerspr chlichen Zuschreibungen werden in drei Schritten diskutiert und zu einem historisch beglaubigten und heute aktuellen Humboldt-Bild neu zusammengef gt: f r die deutsche und internationale Debatte ber die Idee der Universit t bis heute, f r die Rolle Humboldts in der Gr ndung der Universit t zu Berlin und ihrer Realit t bis zur Gegenwart, und f r die M glichkeiten von "Bildung durch Wissenschaft". Die Rede vom "Mythos Humboldt" wird dabei destruiert und die historische Leistung Humboldts sowie die offene Frage nach Gestalt und Praxis der Universit t und ihrer "Idee" neu beantwortet.
Geschichte der Erziehung

Geschichte der Erziehung

Heinz-Elmar Tenorth

Juventa Verlag GmbH
2010
nidottu
Diese Geschichte der Erziehung stellt die neuzeitlichen, seit der Renaissance ausgebildeten Erziehungsverhältnisse, vor allem des deutschen Sprachgebietes, in den grundlegenden Aspekten ihrer Entwicklung vor. Dabei vermeidet sie eine Beschränkung auf pädagogische Ideen oder Schulverhältnisse, die in der Tradition der "Geschichte der Pädagogik" dominierten. Als "Geschichte der Erziehung" stellt sie vielmehr die Ideen über Erziehung, die prägenden Lebensformen und pädagogischen Institutionen in der Gestalt dar, wie sie sich von der Organisation der Familie über Schule, Volksbildung und Sozialpädagogik allmählich zum neuzeitlichen Erziehungssystem ausbilden. Diese Erziehungsverhältnisse werden als Ausdruck der gesellschaftlich-historischen Ordnung des Generationenverhältnisses interpretiert und zugleich in ihrer Wirkung auf die individuelle und kollektive Geschichte untersucht. Für die Neuauflage ist der gesamte Text im Hinblick auf die Ergebnisse der jüngeren Forschung geprüft, überarbeitet und ergänzt worden. Vor allem das Kapitel über die Zeit seit 1945 wurde vollständig neu gestaltet und um die Themen und Probleme erweitert, die seit der Jahrtausendwende die Debatte um Schule und Erziehungsfragen bestimmen. I. "Geschichte der Erziehung" - Begriff der Erziehung, Thema, Theorie und Aufbau der Darstellung 1. Erziehung - eine Funktion der Gesellschaft Begriff der Erziehung Erziehung, Sozialisation, Bildung 2. Erziehung im historischen Prozess Selbstbeschreibungen und ideologische Kontroversen Entwicklung und Strukturprinzipien okzidentaler Gesellschaften Erziehungsgeschichte als Gesellschaftsgeschichte 3. Neuzeitliche Grundlagen - Erziehung in der Moderne 4. Aufbau, Gliederung und Grundlagen der Darstellung Literaturhinweise zu Kapitel I und für den gesamten Themenbereich II. Das Erbe der vormodernen Welt 1. Antike: paideia - Lebensform und Bildungsideal paideia als Lebensform Bildungspraxis und Erziehungsphilosophie Zur Bedeutung von paideia Nachklassische Erziehung in der Antike 2. Erziehung und Bildung im Mittelalter - religiöse Welt und institutionelle Innovation Literalität und Alphabetisierung, Wissensproduktion und -kritik Religion als Lebensform 3. Renaissance und Reformation - universale Zivilisierung und nationale Formierung Bilder der Epoche Renaissance und Reformation, Italien und Deutschland Lebensverhältnisse und Reformation "Volks"-Schulen Bildung für Frauen Jugendleben und Vergesellschaftung 4. Erbe und Antizipation Literaturhinweise zu Kapitel II III. Das "pädagogische Jahrhundert" - der Aufbruch zur Moderne im Erziehungskonzept der Aufklärung 1. Selbstverständnis der Epoche Pädagogik der Aufklärung - Anspruch und Widersprüche Vorläufer und Vorbereitung Pädagogische und nationale Transformation 2. Erziehungspolitik und die gesellschaftliche Krise Die Neuordnung des Bildungswesens Neue Universitäten Schulen und Volksbildung Philanthropine Industrieschulen Pestalozzi - Symbol der Aufklärungspädagogik Bildung des Bürgers, fachliche und berufliche Bildung 3. Erziehungsverhältnisse Beharrungskraft der alten Welt Alltag und Öffentlichkeit als Bildungsmedien Verfachlichung der Erziehungsreflexion Themen der Erziehungsreflexion Leitlinien pädagogisch-professionellen Handelns 4. Die historische Bedeutung der Pädagogik der Aufklärung 5. Elend der Aufklärung? Literaturhinweise zu Kapitel III IV. Erziehung und Bildung im Entstehungsprozess der bürgerlichen Gesellschaft in Deutschland, 1800-1860. Nationale Formierung und klassenspezifische Gestaltung Zur Charakteristik der Epoche 1. Bildungsphilosophie: Der pädagogische Anspruch der Epoche Die Antinomien des Bildungsprozesses: Humboldt und Schiller Pädagogische Arbeit und die öffentliche Konstruktion des Subjekts Fichte und Hegel Schleiermacher und Herbart Romantische Gesellschaftskritik und Pädagogik, Fröbel 2. Die Gründung des neuzeitlichen Bildungswesens Die Metaorganisation des Bildungswesens Profession und Organisation Institutionen: Struktur, Ziele, Dynamik Bildung der Eliten Das niedere Schulwesen: Restauration und Bildungsminimum Schulleben, Schulpublikum, Pädagogische Reflexion Zusammenfassung 3. Wandel der Erziehungsverhältnisse Effekte des Bildungssystems: Bildungsbürgertum Volksbildung und Alphabetisierung Gesellschaftliche Interventionen in die Erziehungsordnung Weiterbildung Sozialpädagogik und soziale Kontrolle Kinderarbeit und Erziehungskontrolle Außerfamiliäre Erziehung in der Kindheit 4. Revolution und Reaktion, Niederlagen und Lernprozesse Literaturhinweise zu Kapitel IV V. Krise der Moderne, Formierungsprozesse und Destruktion der Erziehung, 1890-1945 Zur Charakteristik der Epoche Pädagogische Selbstdeutung - "Reformpädagogik" 1. Strukturwandel der Erziehungsverhältnisse seit 1890 Industrialisierung, Arbeit und Beruf Demografische Veränderungen Lebenswelten Pädagogisierung als Reaktion auf Modernisierung 2. Epochentypische Zäsuren 3. Pädagogische Schule - Autonomie der Jugend? Reformpädagogische Programme und Versuche Grenzen sozialer Bewegungen Historische Bedeutung der Reformpädagogik "Entdeckung der Jugend" - die Eigendynamik des Generationenverhältnisses 4. Die Konstitution neuzeitlicher Erziehungswissenschaft Der szientifische Flügel der Reformpädagogik - empirische Erziehungswissenschaft Geisteswissenschaftliche Pädagogik - hermeneutisch-pragmatische Reflexion der Erziehung Erziehungsphilosophie im Geiste des Neukantianismus Außenseiter erziehungstheoretischer Arbeit Erziehungsideologie und pädagogische Reflexion seit 1933 5. Bildungspolitik 1890-1945 - Versuche einer Bewältigung der Modernisierungskrise Bildungspolitik bis 1914 - Modernisierung in traditionalen Strukturen Gesellschaftliche Kontroversen Ergebnisse und Bewertung der Erziehungspolitik Brüche zwischen Erziehungspolitik und Erziehungsalltag Bildungspolitik 1918-1933: Anspruch und Scheitern demokratischer Erziehung Erwachsenenbildung und soziale Kontrolle Sozialpädagogik Nationalsozialistische Erziehungspolitik Maßnahmen: Veränderungen im Schul- und Bildungswesen Ergebnisse der Bildungspolitik Der pädagogische Ausgriff auf die Lebenswelt Formierung des Bewusstseins - Wirkung und Folgen der NS-Erziehungspolitik Rückblick Literaturhinweise zu Kapitel V VI. Bildung und Erziehung in zwei deutschen Staaten, 1945-1990 1. Bildungspolitik und Schulverhältnisse: Restauration und Reform, Expansion und Stagnation Radikale Umgestaltung - Verhinderte Neuordnung: Bildungspolitik 1945-1950 Bildungspolitik in den Westzonen Bildungspolitik in SBZ und früher DDR Das Bildungssystem der Bundesrepublik vor der Expansion, 1950-1965 Bildungspolitik angesichts von Krisen und Widerständen, Schule in der DDR bis zum Gesetz von 1965 Expansion und Differenzierung, Modernisierung und Ausbau des Bildungswesens in Ost und West, 1965-1990 Entwicklungsmuster und Gestaltungsprozesse Expansion der Bildungsbeteiligung "Innere Reform", Lernziele und Lehrpläne, Integration und Koedukation, Schulqualität Bildung und Gesellschaft, Qualifikation und Indoktrination 2. Erziehungsverhältnisse in beiden deutschen Staaten nach 1950: Differenz und Homogenität Familienverhältnisse, Kindheiten und Erziehungsprozesse Schule, Staat und Familie, Lernprozesse angesichts gesellschaftlicher Erwartungen Jugendleben und Generationskonflikte Jugendpolitik und Jugendkultur in der DDR Jugendpolitik und Jugendkultur in der BRD Beruf und Jugend Probleme und Widersprüche in den Erziehungsverhältnissen 3. Erziehungsreflexion und Erziehungswissenschaft Entwicklungsmuster pädagogischen Denkens seit 1945 DDR: Politische Funktion und institutionelle Ordnung BRD: Disziplinäre Dynamik, politische Funktion und institutionelle Ordnung Wissenschaftspraxis der Erziehungswissenschaft der DDR - Innovation, Stagnation, Politisierung Wissenschaftspraxis der Erziehungswissenschaft der BRD - Autonomisierung im disziplininternen Konflikt "Geisteswissenschaftliche Pädagogik" und "Kritische Erziehungswissenschaft" Empirische Erziehungswissenschaft Erziehungsphilosophie Theorieprobleme und Forschungspraxis Literaturhinweise zu Kapitel VI VII. Bildung und Erziehung zu Beginn des 21. Jahrhunderts: Situation und Rückblick 1. Die Situation Leistungsdefizite und kontinuierende soziale Benachteiligung im Bildungssystem Neue Bildungspolitik, Qualitätssicherung und Standardisierung Kontroversen in Bildungspolitik und Bildungsforschung Bildungsarmut und Kinderarmut, Bildung im Prozess des Aufwachsens 2. Rückblick: Bildung und Erziehung im historischen Prozess Entwicklungsmuster Folgeprobleme Systementwicklung und Reflexionsdynamik Demokratie, Diktatur und die Eigenlogik von Erziehung Personenregister