Kirjailija
Herbert Wiedemann
Kirjat ja teokset yhdessä paikassa: 8 kirjaa, julkaisuja vuosilta 1964–2025, suosituimpiin kuuluu Handelsrecht. Vertaile teosten hintoja ja tarkista saatavuus suomalaisista kirjakaupoista.
8 kirjaa
Kirjojen julkaisuvuodet: 1964–2025.
Unternehmensphilosophie – das ist bei Herbert Wiedemann wörtlich zu nehmen. Als Kronzeuge für seine Betrachtungen zur Dynamik innerhalb von Unternehmen dient dem erfahrenen Autor kein geringerer als Hegel selbst. Wer also genug hat von kurzatmigen Management-Moden, dem sei dieses Buch empfohlen. Mit Hegelscher Dialektik als theoretischem Rüstzeug analysiert Wiedemann die Soziologie des Unternehmens und gelangt mit seiner ungewöhnlichen Perspektive zu anregenden Einsichten in die Unternehmenswirklichkeit. Konkret beschreibt Wiedemann zwei grundlegende dialektische Bewegungen in Unternehmen: die Spannung zwischen ökonomischer und sozialer Effektivität und die Dialektik von Stabilität und Dynamik. Was das in der Praxis bedeutet, zeigt Wiedemann an vielen Beispielen. Die Themen sind u.a.: das Führungskraft-Mitarbeiter-Verhältnis, Teamarbeit und partnerschaftliche Gesprächsführung sowie Organisationsformen und Probleme der Umstrukturierung.
Seit der grundlegenden Habilitationsschrift von Götz Hueck zum Grundsatz der gleichmäßigen Behandlung im Privatrecht aus dem Jahre 1958 sind viele Forschungsergebnisse zu den besonderen Diskriminierungsverboten, insbesondere zur Gleichberechtigung von Männern und Frauen und zur Gleichbehandlung von Teilzeitbeschäftigten veröffentlicht worden. Es fehlt jedoch eine Bestandsaufnahme für alle Gleichheitsgebote im Arbeitsrecht, deren Geltungsbereich und Rechtsfolgen in der Zwischenzeit stark erweitert wurden. Das geht teilweise auf den europäischen und den nationalen Gesetzgeber, teilweise auf die richterliche Rechtsfindung durch den Europäischen Gerichtshof, das Bundesverfassungsgericht sowie das Bundesarbeitsgericht zurück. Herbert Wiedemann legt mit diesem Band eine systematische Bestandsaufnahme vor. Er untersucht zunächst den Geltungsbereich der Gleichbehandlungsgebote im individuellen und kollektiven Arbeitsrecht und in diesem Zusammenhang ihre rechtsdogmatischen Grundlagen. Daran schließt sich ein zentrales Kapitel zum Inhalt des Rechtsinstituts an. Hier werden die eine Benachteiligung tragenden Sachgründe und die Kontrolldichte der gerichtlichen Entscheidungen gewürdigt. Den Abschluß bildet ein eigener Abschnitt zu den Rechtsfolgen eines Gleichheitsverstoßes, die durch die zu Art. 13 EG-Vertrag ergangenen Rahmenrichtlinien der EG erweitert werden.
Organverantwortung und Gesellschafterklagen in der Aktiengesellschaft
Herbert Wiedemann
VS Verlag fur Sozialwissenschaften
1989
nidottu
Arbeiter und Meister im rationalisierten Betrieb
Herbert Wiedemann
VS Verlag fur Sozialwissenschaften
1974
nidottu
1 F. Furstenberg, Entwicklungsphasen der Rationalisierung, in: Soziale Aus- wirkungen der Rationalisierung; Schriften zur Industriesoziologie und Ar- beitswissenschaft, Heft 2. 2 Tannenbaum, Weschler, Massarik; Leadership and Organization, Mc Graw Hill Series in Management, 1961, 5.80. 3 Douglas Me Gregor, The Human Side of Enterprise, Mc Graw Hill, 1960, S. 8, 9, 10. Das amerikanische control ist hier mit Steuerung und Kon- trolle iibersetzt. 4 G. Friedrichs (Hrsg.): Automation, Risiko und Chance, 2. Internationale Arbeitstagung der IG Metall, Frankfurt/Main 1966. 5 Max Weber in dem 1908/09 erschienenen Aufsatz: Zur Psychophysik der industriellen Arbeit, abgedruckt in: Gesammelte Aufsatze zur Soziologie und Sozialpolitik, Tiibingen 1924, S. 155. 6 G. Friedmann, Der Mensch in der mechanisierten Produktion, Koln 1952; Joh. Gerhardt, Arbeitsrationalisierung und personliche Abhangigkeit, Tii- bingen 1925. 7 Hier liegt ein von F. W. Taylor iibernommener Ausdruck vor, der wohl nur in iiberspitzter Form die Chance der Arbeitsvereinfachung zeigen sollte. Dies meint auch Kurt Pentzlin, wenn er von einem MiBverstandnis in Hinsicht auf die Bedeutung dieses Ausdrucks spricht. Taylor habe die Ar- beiten so einfach machen wollen, daB auch ein dressierter Affe sie bewalti- gen konne. Dieser dressierte Affe ging 80 Jahre lang durch die Literatur und ist auch heute noch nicht beseitigt (Bergedorfer Protokoll iiber: Automati- sierung, eine gesellschaftliche Herausforderung? 1965, S. 41 f.).
Die Rationalisierung aus der Sicht des Arbeiters
Herbert Wiedemann
Vs Verlag Fur Sozialwissenschaften
1967
nidottu
Dieses Buch ist während meiner Tätigkeit an der Sozialforschungsstelle Dortmund in mehrjähriger Auseinandersetzung mit dem Thema Mensch und Technik entstanden. Meine in dieser Zeit gesammeItenErfahrungen gaben mir die Überzeugung, daß aus der Sicht des arbeitenden Menschen im Betrieb nicht der Technik, sondern der Rationalisierung die zentrale Bedeutung zu kommt. Die Technik wird als Mittel der Kostensenkung, der besseren Termin erfüllung, der Produktivitätssteigerung, eben der Rationalisierung, gewertet. Die Rationalisierung ist eng mit der Technik verbunden, aber sie stellt nicht eine Nuance derselben dar, sondern ist eine eigene Größe. Dies zeigt sich vor allem darin, daß auch unabhängig von der Technik durch Mittel der Arbeits organisation rationalisiert werden kann, und daß dies heute recht nachdrück lich geschieht. Wir befinden uns in der Situation, daß über die Auswirkungen der Automation diskutiert wird, während der Mensch im Betrieb mit den Auswirkungen der Rationalisierung fertig werden muß. Über sie wird nicht gerne diskutiert; wir werden die Gründe zu untersuchen haben.
Die Rationalisierung aus der Sicht des Arbeiters
Herbert Wiedemann
Vs Verlag Fur Sozialwissenschaften
1964
pokkari
Einleitung: Problemstellung und Zielsetzung.- Erster Teil Die Lohnsituation im Rationalisierten Betrieb.- Zweiter Teil Die Situation des Meisters im Rationalisierten Betrieb.- Dritter Teil Die Situation des Arbeiters als Arbeitskollege im Rationalisierten Betrieb.- Vierter Teil Die Rationalisierung als Betriebliches und Gesellschaftliches Ph nomen.