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Kirjailija

Heribert von Schlichtgeist

Kirjat ja teokset yhdessä paikassa: 3 kirjaa, julkaisuja vuodelta 2026, suosituimpiin kuuluu Die geregelte Erholung, Band 2: Die Ausnahmezone Volksfest. Vertaile teosten hintoja ja tarkista saatavuus suomalaisista kirjakaupoista.

3 kirjaa

Toxifan - Handbuch der affektiven Verblödung

Toxifan - Handbuch der affektiven Verblödung

Sven Müller; Heribert Von Schlichtgeist

Colla Gen Verlag
2026
sidottu
"Toxifan - Handbuch der affektiven Verbl dung" f hrt den Begriff Toxifan als analytische Figur ein, aber nicht als Schimpfwort und nicht als Diagnose, sondern als Modell f r wiederkehrende Verhaltensmuster im Fan-Kontext. Im Zentrum steht der Moment, in dem Begeisterung in Besitzanspruch kippt, und Kritik (am Werk, am Idol, an Entscheidungen von Studios/Vereinen/Veranstaltern) nicht mehr als Diskursangebot gelesen wird, sondern als Angriff auf Identit t. Der Band arbeitet diese Mechanik als klar gegliedertes Handbuch heraus und verfolgt sie in f nf gro en Schritten: von der Besitzlogik ("Nicht mein ..." und die Illusion von Originaltreue) ber Emp rung als Ritual (Zahlenmagie, Review-Bombing, Kommentarspaltenroutinen) und Gatekeeping/Feindbildproduktion bis zur Dynamik "Vom Idol zum Feind" (wenn Liebe in Aggression umschl gt - etwa in Musik- und Sportkontexten). Abschlie end wird die Plattformlogik vermessen: algorithmische Verst rkung, Echokammern, Meme-Importe und die schnelle bertragung von Diskursen ber L nder- und Communitygrenzen hinweg. Das Buch ist bewusst als Handbuch/Akte gebaut: Es l sst sich linear lesen, aber ebenso selektiv als Nachschlagewerk nutzen, je nachdem, ob gerade Besitzrhetorik, Eskalationsrituale, Gatekeeping oder Plattformmechaniken im Vordergrund stehen. Fallarchive sind so angelegt, dass sie Muster sichtbar machen, ohne sich in Detaildebatten zu verlieren; eine Typologie und Begriffswerkzeuge dienen der Einordnung aktueller Konflikte. Wichtig ist dabei die Haltung: Die Perspektive der V. F. E. G. ist als literarisches Protokollformat fiktional; sie dient der distanzierten, protokollartigen Beobachtung. "Toxifan" beschreibt Strukturen statt Personen, verzichtet auf Prangerlogik und arbeitet mit satirisch-n chternen Messbegriffen (u. a. Besitzanspruch, Gatekeeping, Emp rungsrituale, Personalisierung, algorithmische Verst rkung), ohne daraus Handlungsvorschriften oder Moralisierungen abzuleiten.
Toxifan - Handbuch der affektiven Verblödung

Toxifan - Handbuch der affektiven Verblödung

Sven Müller; Heribert Von Schlichtgeist

Colla Gen Verlag
2026
pokkari
"Toxifan - Handbuch der affektiven Verbl dung" f hrt den Begriff Toxifan als analytische Figur ein, aber nicht als Schimpfwort und nicht als Diagnose, sondern als Modell f r wiederkehrende Verhaltensmuster im Fan-Kontext. Im Zentrum steht der Moment, in dem Begeisterung in Besitzanspruch kippt, und Kritik (am Werk, am Idol, an Entscheidungen von Studios/Vereinen/Veranstaltern) nicht mehr als Diskursangebot gelesen wird, sondern als Angriff auf Identit t. Der Band arbeitet diese Mechanik als klar gegliedertes Handbuch heraus und verfolgt sie in f nf gro en Schritten: von der Besitzlogik ("Nicht mein ..." und die Illusion von Originaltreue) ber Emp rung als Ritual (Zahlenmagie, Review-Bombing, Kommentarspaltenroutinen) und Gatekeeping/Feindbildproduktion bis zur Dynamik "Vom Idol zum Feind" (wenn Liebe in Aggression umschl gt - etwa in Musik- und Sportkontexten). Abschlie end wird die Plattformlogik vermessen: algorithmische Verst rkung, Echokammern, Meme-Importe und die schnelle bertragung von Diskursen ber L nder- und Communitygrenzen hinweg. Das Buch ist bewusst als Handbuch/Akte gebaut: Es l sst sich linear lesen, aber ebenso selektiv als Nachschlagewerk nutzen, je nachdem, ob gerade Besitzrhetorik, Eskalationsrituale, Gatekeeping oder Plattformmechaniken im Vordergrund stehen. Fallarchive sind so angelegt, dass sie Muster sichtbar machen, ohne sich in Detaildebatten zu verlieren; eine Typologie und Begriffswerkzeuge dienen der Einordnung aktueller Konflikte. Wichtig ist dabei die Haltung: Die Perspektive der V. F. E. G. ist als literarisches Protokollformat fiktional; sie dient der distanzierten, protokollartigen Beobachtung. "Toxifan" beschreibt Strukturen statt Personen, verzichtet auf Prangerlogik und arbeitet mit satirisch-n chternen Messbegriffen (u. a. Besitzanspruch, Gatekeeping, Emp rungsrituale, Personalisierung, algorithmische Verst rkung), ohne daraus Handlungsvorschriften oder Moralisierungen abzuleiten.