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Kirjailija

J.C. Brengelmann

Kirjat ja teokset yhdessä paikassa: 7 kirjaa, julkaisuja vuosilta 1959–2021, suosituimpiin kuuluu Modellunterstütztes Rollentraining (MURT). Vertaile teosten hintoja ja tarkista saatavuus suomalaisista kirjakaupoista.

Nimi esiintyy myös muodoissa: J. C. Brengelmann

7 kirjaa

Kirjojen julkaisuvuodet: 1959–2021.

Modellunterstütztes Rollentraining (MURT)

Modellunterstütztes Rollentraining (MURT)

J.C. Brengelmann

Springer-Verlag Berlin and Heidelberg GmbH Co. K
1978
nidottu
Delinquenz oder Dissozialitat ist lange als eine Verhaltensstorung an gesehen worden, die in der Person begriindet liegt und aus der Person heraus wirkt. Die Institutionen der Gesellschaft bestimmen, welche Verhaltensweisen -antisozial- und unter Strafe zu stellen sind. Eine zunehmende Anzahl von Verhaltensweisen wurde so im Laufe der Geschichte bei gleiehzeitiger Einengung der Freiheit der Biirger in den Kodex der Kriminalitat aufgenommen, sodaB die Rate der Kriminalitat und die damit verbundenen Kosten enorm anstiegen und noch weiter ansteigen. Unsere Gesellschaft war und ist willens, exorbitante Preise fiir ein ineffizientes Rechtssystem zu zahlen. Die humanitaren EinfIiisse des 19. und 20. Jahrhunderts fiihrten zwar zu Reformen des Strafvollzugs, aber das Hauptmittel der Verhaltens korrektur blieb Strafe in der einen oder anderen Form. Dies kann natiirlich nieht den gewiinschten Effekt zeigen, wie uns die Verhaltens wissenschaften seit langem lehren. Der unterschiedslose oder nieht kontingente Gebrauch von Strafe wird aus wenigstens drei Griinden ineffektiv bleiben. Erstens wird der Delinquent riickfallig, weil die Be lohnung bei der Begehung des Verbrechens eine sofortige angenehme Konsequenz hat (Gesetz der positiven Verstarkung). Zweitens liegen die negativen Konsequenzen (Strafe) zu weit in der Zukunft bzw. be steht eine annehmbare Chance, daB sie iiberhaupt nieht erfolgen (Ge setz der zeitlichen Kontingenz, nach dem nur baldige Konsequenzen das Verhalten effektiv andern). Drittens rufen in der Erwartung des Delinquenten unangemessene StrafmaBnahmen emotionelle Gegenre aktionen gegen die strafende Autoritat hervor."
Eltern als Co-Therapeuten

Eltern als Co-Therapeuten

P. Innerhofer; J.C. Brengelmann; A. Warnke

Springer-Verlag Berlin and Heidelberg GmbH Co. K
1978
nidottu
PAUL INNERHOFER hat sich, unterstützt durch eine Reihe quali­ fizierter Mitarbeiter, in wenigen Jahren zu einem bekannten Experten in der Modifikation von Verhaltens störungen bei Schulkindern entwickelt. Dies ist bereits eine Entwicklung, der man besondere Anerkennung zollen muß. Er ist aber nicht hierbei stehen geblieben, sondern hat die Begrenzung seines Vorgehens analysiert, um die möglichen Probleme kennenzu­ lernen und bei Nichterfüllung seiner Erwartungen neue Wege beschreiten zu können. Auf diese Weise ist eine Erkenntnis konsequent ausgenützt worden, nämlich die, daß die alleinig~ Behandlung des Kindes durch den Therapeuten nicht ausreicht, um die Verhaltens­ störung dauerhaft zu beseitigen. Vielmehr muß die Behandlung vieler Störungen in Zusammenarbeit mit den Eltern durchge­ führt werden. Korrekter gesagt, die Eltern müssen einen thera­ peutischen Einfluß auf die Kinder ausüben, anstatt sich therapeutisch neutral oder gar antitherapeutisch zu benehmen. Verhaltensstörungen sind ja keine Probleme, die "von innen heraus" entstehen, sondern sind primär Reaktionen auf Ein­ flüsse von außen. Eltern müssen also ein Training in der Praxis der Verhaltensmodifikation erhalten und für diesen Auf­ gabenbereich hat sich PAUL INNERHOFER in hervorstechender Weise qualifiziert.
Verhaltenstherapie in der Psychiatrie

Verhaltenstherapie in der Psychiatrie

J.C. Brengelmann

Steinkopff Darmstadt
1976
nidottu
Es gibt wenige therapeutische Schriften, fUr die man mit derart geringen Vorbehalten eine Ubersetzung ins Deutsche empfehlen kann, wie es bei "Ver- haltenstherapie in der Psychiatrie" der Fall ist. Dieses Biichlein erscheint fast genau 10 Jahre nach dem Zeitpunkt, als sich die Verhaltenstherapie in der deutschen Psychiatrie in Vortragen und Forschung zurn ersten Male regte. Dies ware also ein geeigneter Zeitpunkt, urn sich die Frage zu stellen, wie sich denn die beiden Disziplinen zueinander verhalten. Die Betonung der Beziehung zwischen Verhaltenstherapie und Psychiatrie "zueinander" spricht schon aus, daB man von einer Integration der beiden Disziplinen, so notwendig dies auch ware, noch nicht reden kann. Dies gilt fUr die USA genauso wie fUr Deutschland. Die Verhaltenstherapie entwickelte sich in den Vereinigten Staaten nicht innerhalb der Psychiatrie, die mehr oder weniger psychotherapeutisch und, was wesentIicher ist, nicht-experimentell orientiert war. Ihre Entwicklung wurde betrieben von Experimentalpsychologen (Lernpsychologen, Sozial- psychologen, Psychophysiologen, Tierforschern) und klinischen Psycho- logen. Die letzteren waren zwar ebenfalls psychotherapeutisch, d. h. vorziig- Iich psychoanalytisch orientiert, doch entschied wohl der aus der Gestalt- psychologie bekannte Faktor des "gemeinsamen Schicksals" (Ausbildung, Ausiibung, Organisationsformen), daB die Verhaltenstherapie in jedweder Anwendung, einschlieBIich der psychiatrischen, zur Domane der Psycho- logen wurde. Natiirlich gibt es hervorragende Psychiater als Verhaltensthera- peuten, aber dies andert nichts daran, daB die amerikanische Psychiatrie die experimental-therapeutischen Entwicklungen erstaunlich lange ignoriert hat.
Wirkungen der Psychotherapie

Wirkungen der Psychotherapie

Stanley Rachman; J.C. Brengelmann

Steinkopff Darmstadt
1974
nidottu
Therapeuten aller Art entwickeln ein ziemlich genaues und erstaunlich sicheres GefUhl hinsichtlich der Veranderung, die sie im Patienten be- wirken oder nicht bewirken. Dieses GefUhl korrespondiert aber nicht notwendigerweise mit den tatsachlichen Veranderungen. Es gibt ge- niigend Untersuchungen, die zeigen, daB Therapeuten oft dazu neigen, die Wirksamkeit ihrer Behandlung eher zu iiberschiitzen als zu gering einzuschiitzen. Die GefUhle oder Verhaitensweisen, mit denen sich der Therapeut befaBt, sind offensichtlich so subtil oder komplex, daB sie sich der Beurteilung des Therapeuten zurn groBen Teil entziehen. In diesem Milieu kommt es nach bekannten psychologischen Regeln leicht zur Fehleinschiitzung, die zwei Funktionen haben kann. Einmal fUhrt sie zur Selbstbestatigung des Therapeuten und zur Sicherstellung der kontinuierlichen Bereitwilligkeit zur Ausiibung schwieriger therapeuti- scher Aufgaben. Zum anderen wird es gerade deswegen schwerfallen, den Therapeuten zu einer kritischen Untersuchung und Bewertung seiner selbst zu bringen. So ist es nicht verwunderlich, daB die Publikation von HANS-JURGEN EYSENCK iiber die Bewertung der Effekte der Psychotherapie im Jahre 1952 dem Bruch eines sorgfaltig gehegten Tabus gleichkam. Seine der- zeitige Feststellung enthielt die provokative These, daB die Besserungs- rate in der Behandlung von Neurotikern fUr die Psychoanalyse 44% betragt, fUr die eklektisch durchgefUhrte Psychotherapie 64% und fUr den allgemeinen praktischen Arzt 72%. Es ist nicht nur diese inverse Beziehung zwischen psychotherapeutischer Spezialkenntnis und Wirk- samkeit der Behandlung, die eine sehr intensive Kritik der gesamten Psychotherapie auslosten.
The Effect of Repeated Electroshock on Learning in Depressives

The Effect of Repeated Electroshock on Learning in Depressives

J. C. Brengelmann

Springer-Verlag Berlin and Heidelberg GmbH Co. K
1959
nidottu
Although clinical observations abound, substantiated evidence concerning the effect of electroshock treatment on learning capacity, particularly in depressed patients, is scanty and experimental findings have been conflicting. The experiments reported here were accordingly conducted as a pilot investiga­ tion, visual learning tests involving spatial relations being used to examine in depressed patients: - (a) The extent to which a single electroshock (ES) impairs learning capacity, and the amount of its restoration 30 min, four hours and twenty-eight hours after shock. (b) The effect of repeated shocks (EOT) on learning capacity. (c) The relationship between possibly influential factors and changes in learn­ ing performance. (d) The extent of personality change recorded by "expressive movement" scores after three shocks. Before the experiments, extensive testing was carried out to determine the most suitable testing times. Important points emerging from an initial experiment were re-investigated with a more appropriate test. Finally, certain scores of expres­ sive movement derived from a greatly improved scoring system were used to assess personality changes resulting from electroshock.