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Kirjailija

Jan Peter Schmidt

Kirjat ja teokset yhdessä paikassa: 3 kirjaa, julkaisuja vuosilta 2009–2022, suosituimpiin kuuluu Itinera hereditatis. Vertaile teosten hintoja ja tarkista saatavuus suomalaisista kirjakaupoista.

3 kirjaa

Kirjojen julkaisuvuodet: 2009–2022.

Zwingender Angehörigenschutz im Erbrecht

Zwingender Angehörigenschutz im Erbrecht

Reinhard Zimmermann; Franz Bauer; Martin Bialluch; Andreas Humm; Lisa-Kristin Klapdor; Ben Köhler; Jan Peter Schmidt; Philipp Scholz; Denise Wiedemann

Mohr Siebeck
2022
nidottu
Zwingenden Angehörigenschutz gewährleistet das deutsche Erbrecht durch eine feste Quotenteilhabe: Den Abkömmlingen, den Eltern und dem Ehegatten des Erblassers steht als "Pflichtteil" die Hälfte des Wertes ihres gesetzlichen Erbteils zu, wenn sie durch Verfügung von Todes wegen von der Erbfolge ausgeschlossen sind. Für diese bedarfsunabhängige Beschränkung der Testierfreiheit gibt es keine überzeugenden Gründe. Das vorgestellte Alternativmodell zum Pflichtteilsrecht soll die Reformdiskussion wiederbeleben. Es beruht auf dem Grundgedanken, die Testierfreiheit zu stärken und deshalb die nächsten Angehörigen des Erblassers nur dann zu schützen, wenn sie eines solchen Schutzes tatsächlich bedürfen. Soweit ein solches Schutzbedürfnis allerdings besteht, soll es so weit wie möglich befriedigt werden. Dreh- und Angelpunkt des Reformmodells sind infolgedessen die Unterhaltspflichten des Erblassers, die als Nachlassverbindlichkeiten bestehen bleiben.
Itinera hereditatis

Itinera hereditatis

Jan Peter Schmidt

Mohr Siebeck
2022
sidottu
Wie gelangen die Vermögenswerte eines verstorbenen Menschen in die Hände der auserkorenen Empfänger? Das deutsche Erbrecht bedient sich hierzu eines hochkomplexen Vollzugsapparats, der sich mit den Begriffen "Universalsukzession", "Vonselbsterwerb" und "Erbenhaftung" immer nur in Ausschnitten erfassen lässt. Auf der Grundlage einer eigens entwickelten Taxonomie der Nachlassabwicklung stellt Jan Peter Schmidt die BGB-Lösung in einen breiten historischen und rechtsvergleichenden Kontext und legt hierdurch die unter den nationalen Regeln und Begrifflichkeiten verborgenen Strukturelemente frei. Er zeigt, wieso sich die vielfältigen Interessenkonflikte nur in begrenztem Maße auflösen lassen, ermöglicht eine neue Sichtweise insbesondere auf das Thema der Erbenhaftung und leuchtet Spielräume für eine Reform der seit langem als unbefriedigend empfundenen deutschen Regelung aus.
Zivilrechtskodifikation in Brasilien

Zivilrechtskodifikation in Brasilien

Jan Peter Schmidt

Mohr Siebeck
2009
nidottu
Jan Peter Schmidt nimmt das brasilianische Zivilgesetzbuch von 2002 zum Anlass, dem in der internationalen Rechtsvergleichung bislang nur wenig beachteten brasilianischen Privatrecht eine breit angelegte Untersuchung zu widmen. Nach einer historischen Einführung befasst er sich ausführlich mit den strukturellen Aspekten des neuen Gesetzbuches, darunter die Zusammenführung von Zivil- und Handelsrecht, die Ausgliederung des Verbraucherschutzrechts, die Voranstellung eines Allgemeinen Teils und die Verwendung von Generalklauseln. Die hierbei erlangten Erkenntnisse zu den Anforderungen an eine moderne Zivilrechtskodifikation sind auch für den europäischen Kontext von Interesse. Abgerundet wird die Darstellung durch die Kommentierung beachtenswerter Einzelregelungen, vielfältige Einblicke in die Rechtspraxis und durchgehende Bezugnahmen auf die gesellschaftlichen Hintergründe.