Die L rchenb ume am H gel standen im ersten jungen Gr n und wiegten ihre leichten Zweige hin und her im frischen Fr hlingswind. Bis hinauf zum Tannenw ldchen zogen sie sich in Gruppen da und dort ber das Weideland hin, und oben im W ldchen schien ihr liebliches Hellgr n allerw rts zwischen den dunkeln Tannen hervor. Nicht umsonst hie der Ort mit der sch nen Kirche, die weit ins Tal hinab schaute, auf L rchenh h. Am Waldsaume guckten die Veilchen auf dem sonnigen Boden unter den Bl ttern hervor, und droben auf Tannen und L rchen jubelten die frohen V gelein und sangen sich ihre Fr hlingslieder zu, jedes in seiner Weise. An den Stamm der jungen L rche gelehnt, auf deren Zweigen die V gel am lustigsten pfiffen, sa ein Junge, den Kopf auf seine Arme gedr ckt; er weinte und schluchzte jammervoll. Jetzt ert nte von der Kirche herauf der helle Ton der Abendglocke. Der Junge sprang vom Boden auf. Er schaute nicht um sich, nicht zur ck. Als ob er sich f rchtete, noch irgend etwas von den lieblich wogenden B umen, den blauen Veilchen, den lustigen V geln zu sehen oder zu h ren, st rzte er den H gel hinab, der Kirche und dem danebenstehenden Pfarrhaus zu. Am Pfarrgarten stand die alte Magd mit einem gro en Besen im Arm; sie hatte den gepflasterten Hofraum so eifrig rein gefegt, da sie ein wenig ausruhen mu te. Das junge M dchen, das unterdessen drinnen auf den Knien liegend den Hausflur putzte, konnte durch die offene T r bemerken, was drau en vorging. Pl tzlich sprang es auf die F e und kam herausgerannt.