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Kirjailija

K. Jaspers

Kirjat ja teokset yhdessä paikassa: 5 kirjaa, julkaisuja vuosilta 1973–1983, suosituimpiin kuuluu Philosophie. Vertaile teosten hintoja ja tarkista saatavuus suomalaisista kirjakaupoista.

5 kirjaa

Kirjojen julkaisuvuodet: 1973–1983.

Briefwechsel 1945–1968

Briefwechsel 1945–1968

K. Jaspers; K.H. Bauer

Springer-Verlag Berlin and Heidelberg GmbH Co. K
1983
nidottu
Als Fritz Linder, Schtiler und Nachfolger von K. H. Bauer auf dem Heidelberger Lehrstuhl rur Chirurgie, am 12. Juli 1978 am Grabe seines Lehrers im Namen aller Freunde und Schuler sprach, erfuh- ren wir, daB der Entschlafene "auf dem todlichen Krankenlager" noch seinen Briefwechsel mit Karl Jaspers las und ordnete. Diese letztwillige Vergegenwartigung einer freundschaftlichen Ver- bindung aus den Jahren nach 1945 schien uns groBe menschliche Bedeutung zu haben, und wir waren erfreut, spater von Frau Bauer und Heinz Gotze, Mitinhaber des Springer-Verlages, den Auftrag zur Herausgabe der Briefe zu erhalten, zumal sich mit beiden Kor- respondenzpartnern eigene, dankbare Erinnerungen seit 1940 ver- banden. Der Briefwechsel begann unmittelbar nach der ersten Begegnung yom 5.4. 1945 im Hause von Jaspers, als der Krieg rur Heidelberg vorbei war und politisch unbelastete Professoren vor der Aufgabe standen, die inzwischen geschlossene Universitat im Einvernehmen mit der Besatzungsbehorde wieder zu eroffnen und die Vorausset- zungen rur die Wiederaufnahme freier Forschung und Lehre zu schaff en. Fur diesen Neubeginn, der natiirlich ein Neubeginn im Geiste des unveranderlich Gultigen sein sollte, war die daran anknupfende Freundschaft zwischen Bauer und Jaspers entscheidend. Die Person- lichkeiten erganzten sich, und was beide damals suchten, war jeweils beim Partner zu finden: bei Jaspers die lebendige Idee in ihrem kla- ren, wenn auch geschichtlich wandelbaren Wahrsein, bei Bauer die anpassungsfahige Vitalitat und die Gabe, Denken und Handeln zu verbinden.
Die Idee der Universität

Die Idee der Universität

K. Jaspers; A. Laufs

Springer-Verlag Berlin and Heidelberg GmbH Co. K
1980
nidottu
Die Universitit hat die Aufgabe, die Wahrheit in der Gemein- sehaft von Forschern und SehWern zu suchen. Sie ist eine Kor- poration mit Selbstverwaltung, ob sie nun die Mittel ihres Da- seiDs durch Stiftungen, durch alten Besitz, durch den Staat, und ob sie ihre oifentliche Autorisierung durch pipstliche Bullen, kaiserliche Stiftungsbriefe oder landessta&tliche Akte hat. Unter allen diesen Bedingungen kann sie ihr Eigenleben unabhingig vollziehen, wen die Begrilnder der Universitit dieses wollen oder solange sie es dulden. Sie hat ihr Eigen- leben, dss der Staat frei liSt, aus der unverginglichen Idee, einer Idee ubernationalen, weltweiten Charakters wie die der Kirche. Sie beansprucht und ihr wird gewihrt die Freiheit der Lehre. Dss heiBt, sie solI die Wahrheit lehren unabbingig von Wiinschen und Weisungen, die sie von auSen oder yon innen beschrinken mochten. Pie Universitit ist eine Schule, aber eine einzigartige Schule. An ihr soll nicht nur unterrichtet werden, sondem der Schiller an der Forschung teilnehmen und dadurch zu einer sein Leben bestimmenden wissenschaftlichen Bildung kammen. Die Schiller sind der Idee nach selbstindige, selbstverantwortliche, ihren Lehrern kritisch folgende Denker. Sie haben die Freiheit des Lernens. Die Universitit ist die Stitte, an der Gesellschaft und Staat das heliste Bewuatsein des Zeitalters sich entfalten lassen. Dort dmen als Lehrer und Schuler llenschen zusammenkommen, die bier nur den Beruf haben, Wahrheit zu ergreifen. Denn daB irgendwo bedingungslose Wahrheitsforschung stattfinde, ist ein Anspruch des Menschen ala Menschen.
Philosophie

Philosophie

K. Jaspers

Springer-Verlag Berlin and Heidelberg GmbH Co. K
1973
nidottu
Philosophie, das Wagnis, in den unbetretbaren Grund menschlicher Selbstgewißheit zu dringen, müßte als Lehre der für jedermann ein­ sichtigen Wahrheit in die Irre geraten. Zwar kommt es ihr selbst darauf an, zu begreifen, was zwingend wißbar ist; aber sie wiederholt weder, was in den Wissenschaften erkennbar wurde, noch tritt sie mit eigenem Gegenstand und gleichem Anspruch in deren Bereich. Im Philosophieren ist nicht noch einmal die Befriedigung zu erwarten, welche die Sachkunde von Dingen in der Welt gewährt. In ihm wird mehr gesucht und gefordert: Das Denken, das mein SeinsbeTllußtsein vef"/llandelt, weil es erweckend mich zu mir bringt in den ursprüng­ lichen Antrieben, aus denen im Dasein handelnd ich werde, was ich bin. Das vermag kein objektives Wissen. Wie dieses gemeint ist, ist es vielmehr eines der Momente des Seinsbewußtseins, das im Philoso­ phieren sich erzeugt. Philosophie, in der Idee die vollendete Helligkeit des Seins am Ursprung und Ende aller Dinge, begriff sich, obgleich in der Zeit stehend, als zeitlose Kristallisation des Zeitlosen. Jedoch ist Philoso­ phieren der Weg des Menschen, der, geschichtlich in seiner Zeit, das Sein ergreift. Nur in dieser Erscheinung, nicht an sich selbst ist es ihm zugänglich. Im Philosophieren spricht sich ein Glaube ohne jede Offenbarung aus, appellierend an den, der auf demselben Wege ist; es ist nicht ein objektiver Wegweiser im Wirrsal; ein jeder faßt nur, was er als Möglichkeit durch sich selbst ist.