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Kirjailija

Karl August Chassé

Kirjat ja teokset yhdessä paikassa: 3 kirjaa, julkaisuja vuosilta 1996–2010, suosituimpiin kuuluu Unterschichten in Deutschland. Vertaile teosten hintoja ja tarkista saatavuus suomalaisista kirjakaupoista.

Nimi esiintyy myös muodoissa: Karl-August Chassé

3 kirjaa

Kirjojen julkaisuvuodet: 1996–2010.

Meine Familie ist arm

Meine Familie ist arm

Karl-August Chassé; Margherita Zander; Konstanze Rasch

VS Verlag fur Sozialwissenschaften
2010
nidottu
Im Buch wird aus Schilderungen von Kindern deutlich, wie sie sich, ihre Familie, ihr Umfeld unter Armutsbedingungen sehen. Eine einzigartige Analyse der verheerenden, vielschichtigen Auswirkungen von Armut auf Kinder. Das Buch liefert die Ergebnisse einer qualitativen Studie, die die Lebenslage von Kindern im Grundschulalter aus der Perspektive der Kinder untersucht. Es handelt sich um eine der ersten Studien, die auf Eigenaussagen der Kinder basiert. Insgesamt zeigt sich, dass die Prozesse zunehmender Benachteiligung und des mehrdimensionalen Ausschlusses von Kindern eine theoretische, empirische und konzeptuelle Herausforderung für die Soziale Arbeit darstellen. Es wird vor allem das bislang unzureichende Instrumentarium der Kinder- und Jugendhilfe deutlich. Im Ergebnis diskutiert das Buch Vorschläge für eine konzeptionelle Umorientierung der Jugendhilfe, womit ein nachvollziehbarer Transfer der Ergebnisse in den Bereich der sozialpädagogischen, erzieherischen und bildungsrelevanten Berufe erfolgt.
Unterschichten in Deutschland

Unterschichten in Deutschland

Karl August Chassé

VS Verlag fur Sozialwissenschaften
2009
nidottu
Seit einiger Zeit ist in Deutschland wieder von Unterschichten die Rede. Dies gilt nicht nur für die Soziologie, für die Öffentlichkeit – die Medien – und die Politik, auch in der Bevölkerung scheint das Bedürfnis einer neuen Abgrenzung nach unten zu wachsen. Im Zuge der gestiegenen Wahrnehmung einer zun- menden sozialen Ungleichheit wird zudem auch die Frage gestellt, ob sich die neu Benachteiligten nicht nur sozioökonomisch, sondern auch kulturell von den besser Gestellten unterscheiden. In diesem Zusammenhang erleben Begriffe wie Klasse und Schicht in den letzten Jahren eine Renaissance, nicht nur in den Sozialwissenschaften, s- dern auch in den Medien, vor allem den Wochenzeitschriften und in Ferns- sendungen. Neu ist hier, dass nicht nur von einem Klassenbewusstsein in der deutschen Gesellschaft gesprochen wird, das anwachse, sondern in erster Linie ist von einer unteren Klasse die Rede. Von neuen Unterschichten sprechen Historiker (Nolte 2004) und andere - obachter und die Medien greifen begierig diesen neuen Topos auf. Auch in der Wahrnehmung und im Selbstverständnis der Menschen scheinen sich die Dinge zu verändern.
Ländliche Armut im Umbruch

Ländliche Armut im Umbruch

Karl August Chassé

Vs Verlag Fur Sozialwissenschaften
1996
nidottu
Der Leser hat ein umfangreiches Buch vor sich. Was erwartet ihn? Der Text ist trotz reflektierender Abschnitte kein theoretisches Werk. Es ist in erster Linie der Bericht über eine empirische Studie, die natürlich ihre theoretischen Voraussetzungen hat und diese auch offenlegt, doch die Ergebnisse laden zum Disput ein. Zentrale Begriffe der Armutstheorie, wie Lebenslagen und soziale Ungleichheit, benachteiligte und arme Lebenslagen, die Differentialität von Lebenslagen, die subjektive Gestaltung von Lebenslagen und die Handlungs­ chancen der lebensweltlichen Akteure, sind noch in vieler Hinsicht offen. Für die sozialpädagogische Perspektive bzw. den sozialpädagogischen Zugang zu sozialen Problemen werden einige Vorschläge gemacht. Gibt es sozialpädago­ gische Forschung? Zumindest gibt es einige besondere Aspekte an sozialen Problemen, die unsere Forschung beachten sollte. Armut gilt in dieser Studie als paradigmatischer Begriff im Sinne der Verständigung über einen Problemzusammenhang von benachteiligten Le­ benslagen, von denen Sozialhilfebezug eine - doch nicht die einzige - ist. Armut wird mithin als heuristischer Begriff verwandt. Armut schließt notwen­ dig materielle Benachteiligung ein; doch wo hört sie auf? Da nicht vorab be­ stimmt werden sollte, wo eine Grenze für Benachteiligung lag, wurde eine Einkommensgrenze von 60% als Obergrenze für alle Stichproben verwendet; unterhalb dessen waren Lebenslagen-und Lebensführungs-Unterschiede eine offene Forschungsfrage. Im Kontext eines lebenslagebezogenen Ansatzes von Armutsforschung wie auch einer Theorie sozialer Arbeit werden Benachteiligung und Armut im Feld mehrerer Dimensionen menschlichen Lebens verstanden, so Wohnung, Bildung und Ausbildung, Arbeit, soziale Teilhabe und Integration,Gesundheit usw. Die Studie bleibt hier vorwiegend deskriptiv auf die Darstellung der Ergebnisse bezogen.