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Kern

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4 kirjaa

Kirjojen julkaisuvuodet: 1964–2025.

Husserl und Kant

Husserl und Kant

Kern

Springer
2011
nidottu
"lch _ke nur an, dass es gar nicMs Ungewohnliches sei, sowohl im gemeinen Gespriiche, als in den Schriften, durch Vergleichung der Gedanken, welche ein Vertasser aber seinen Gegenstand aussert, ihn sogar besser, u lIerstehen, als er sich selbst lIerstand, indem er seinen Begrilf nicht genugsam be- stimmte utJd dadurch bisweilen seiner eigenen Absicht ent- gegen redete oder auch dachte." Diesen Sat, aus Kanis "Kritik der, einen Vernunft" hat Husserl aut die Titelseite seines Exemplars lion Kants Hauptwerk geschrieben. Ober die Beziehungen zwischen Husseds Phiinomenologie und der Kantischen und neukantianischen Philosophie ist schon Vieles ge- schrieben worden. Dabei wurden die verschiedensten Auffassun- gen geaussert; man kann sagen, dass hier die ganze Skala mogli- cher Deutungen durchgangen wurde. Am einen Ende dieser Skala steht Hussed als Antipode Kants und jeglichen N eukantianismus, am andem Ende der N eukantianer Hussed; und dazwischen liegen nuanciertere Bilder. Offenbar sind die Beziehungen zwi- schen Hussed einerseits und Kant und den Neukantianem an- dererseits komplexer Natur; offenbar bestehen hier aber auch innere Beziehungen, seien sie nun positiver oder negativer Art. Es drangte Hussed selbst danach, sich iiber sein Verhaltnis zur Philosophie Kants klar auszusprechen_ Fiir sein letztes Werk, fiir die Krisis, hatte er eine Auseinandersetzung mit Kant geplant.l Bevor er aber diesen Plan ausfiihren konnte, erreichte ihn der Tod.
Zur Phänomenologie der Intersubjektivität

Zur Phänomenologie der Intersubjektivität

Edmund Husserl; Kern

Kluwer Academic Publishers
1973
sidottu
Vorbemerkung Wo in den jolgenden Manuskriptbeschreibungen nichts anderes vermerkt ist, handelt es sich immer um in Tinte geschriebene Stenogramme (System Gabelsberg) auf Blattern vom Format 2I,5 X I7 cm. In den Textkritischen Anmerkungen finden folgende Abkurzungen Ver- wendung: Bl. = Blatt; Einf. = Einfugung (Zusatz, fur den vom VerI. die Stelle der Einfugung in den Text bezeichnet ist); Erg. = Erganzung (Zusatz, bei dem die Stelle der Einfugung vom Verf. nicht bezeichnet ist); Rb. = Rand- bemerkung; V. = Veranderung. Nr. 1 (5. 1-3) Der Text gibt die Blatter I8 und 29 des Konvolutes A VI IO wieder. Dieses Konvolut enthiilt in ungeordneter Weise hauptsachlich Bruchstucke verschiedener Manuskripte. Es wurde in dieser Form in den Jahren nach I920 unter inhaltlichem Gesichtspunkt zusammengestellt, der auf dem Ge- samtumschlag angegeben ist: Meist Vorlagen zu Ideen II. Ieh, Person, geistige Substanz. Personale Eigenart, geistige Individualitat und Indivi- dualitat des Naturobjekts. Lokalisierung des Ieh als Zentrum der um- weltliehen Orientierung. Ieh-habe, Ieh-verhalte-mieh. Ieh und Bewusst- seinsstrom. Dberhaupt Iehprobleme. Einzuordnen! Zur Datierung gibt Husserl an: meist letzte G5ttinger Zeit, von 1912 ab, doch enthiilt das Konvolut auch Bliitter von I90j und solehe aus der Zeit um I920. Die Bliitter I8 und 29 gehOren nach Papier, Schrift, Tinte sowie Inhalt zusammen und stammen wahl aus den See/elder Ferien von I90j: Auf Blatt 29 steht der Vermerk Seefeld. Es ist aber nicht zu entscheiden, ob sich die beiden Bliitter im ursprunglichsten Kontext von Seefeld unmittelbar folgten.
Husserl und Kant

Husserl und Kant

Kern

Kluwer Academic Publishers
1964
sidottu
"lch _ke nur an, dass es gar nicMs Ungewohnliches sei, sowohl im gemeinen Gespriiche, als in den Schriften, durch Vergleichung der Gedanken, welche ein Vertasser aber seinen Gegenstand aussert, ihn sogar besser, u lIerstehen, als er sich selbst lIerstand, indem er seinen Begrilf nicht genugsam be- stimmte utJd dadurch bisweilen seiner eigenen Absicht ent- gegen redete oder auch dachte." Diesen Sat, aus Kanis "Kritik der, einen Vernunft" hat Husserl aut die Titelseite seines Exemplars lion Kants Hauptwerk geschrieben. Ober die Beziehungen zwischen Husseds Phiinomenologie und der Kantischen und neukantianischen Philosophie ist schon Vieles ge- schrieben worden. Dabei wurden die verschiedensten Auffassun- gen geaussert; man kann sagen, dass hier die ganze Skala mogli- cher Deutungen durchgangen wurde. Am einen Ende dieser Skala steht Hussed als Antipode Kants und jeglichen N eukantianismus, am andem Ende der N eukantianer Hussed; und dazwischen liegen nuanciertere Bilder. Offenbar sind die Beziehungen zwi- schen Hussed einerseits und Kant und den Neukantianem an- dererseits komplexer Natur; offenbar bestehen hier aber auch innere Beziehungen, seien sie nun positiver oder negativer Art. Es drangte Hussed selbst danach, sich iiber sein Verhaltnis zur Philosophie Kants klar auszusprechen_ Fiir sein letztes Werk, fiir die Krisis, hatte er eine Auseinandersetzung mit Kant geplant.l Bevor er aber diesen Plan ausfiihren konnte, erreichte ihn der Tod.