Kirjailija
Kurd Laßwitz
Kirjat ja teokset yhdessä paikassa: 211 kirjaa, julkaisuja vuosilta 2009–2026, suosituimpiin kuuluu Nanna. Vertaile teosten hintoja ja tarkista saatavuus suomalaisista kirjakaupoista.
Nimi esiintyy myös muodoissa: Kurd Lasswitz
211 kirjaa
Kirjojen julkaisuvuodet: 2009–2026.
Aromasia sa im Garten ihres Hauses und sah tr umerisch ins Blau des sch nen Sommertages vom Jahre 2371. Sie folgte mit ihren Blicken den kleinen dunklen Wolken, welche sich hier und da pl tzlich in der Atmosph re bildeten und einen Regenguss herabstr men lie en; oder sie sp hte nach den fliegenden Wagen und Luftvelozipeden aus, die zu ihren F en in buntem Gew hle die breite Stra e erf llten. Denn der Garten Aromasias befand sich in der luftigen H he von ungef hr hundert Metern ber dem Erdboden auf dem Dache ihres Hauses. Man sah sich gen tigt, die Wohnh user in so gewaltigen Dimensionen aufzut rmen und die G rten ber ihnen anzubringen, da man den Raum der ebenen Erde dem Ackerbau vorbehalten musste. So reich bev lkert war der Erdball, dass man jedes Pl tzchen dem Anbau der Halmfrucht und der Ern hrung des Schlachtviehs widmen musste, um die Gefahr einer Hungersnot abzuwenden. So wogten denn am Boden die Getreidefelder, wo immer Luft und Licht es gestatteten; dar ber standen auf festen, hohen S ulen die Geb ude der Menschen, in deren unteren Stockwerken die Industrie ihr gesch ftiges Leben trieb. Weiter oben folgten Privatwohnungen, und die Krone des Ganzen bildeten anmutige G rten, deren freie und gesunde Lage sie zum beliebtesten Aufenthalte machte.
Es ist schon lange, sehr lange her. Menschen gab es noch nicht. An ganz andern Stellen als heutzutage standen die Berge, wogten die Fl sse und Meere, und selbst die liebe Sonne ging noch leichtsinniger mit ihren Strahlen um. Aber allm hlich dachte sie doch daran, sich etwas h uslicher einzurichten. Nach Osten ffnet sich die M ndung des m chtigen Stromes zu weiter, uferloser Bucht. Dort gl ht der Himmel im Fr hrot, und bunte Streifen glitzern zwischen den dunklen Wogen. Am flachen, sumpfigen Ufer des Stromes beugen sich das Schilf und die hohen Gr ser leicht unter k hlem Windhauch. Droben auf den angrenzenden H geln rauscht es in den breiten Wipfeln der B ume. Buchen und Ahorn steigen dicht gedr ngt hinter der Wiese an der B schung empor. Dar ber ragen hier und da die zackigen ste einer Rieseneiche hervor, oder die schlanke Pinie dr ngt sich in die Verschlingung des Laubwalds. Aus den hohen Farnkr utern am Waldesrand hebt sich ein gro er, schmaler, gelb und braun gesprenkelter Kopf. Ist es ein Vogel, eine Schlange, eine riesige Eidechse? Jetzt erscheint ein langer nackter Hals, und der Hals w chst immer weiter und weiter aus den Kr utern hervor, schon glaubt man, ein ungeheurer Vogel werde sich aufschwingen. Aber statt der Fl gel kommen zwei kr ftige Vorderf e zum Vorschein, mit denen das Tier in der Luft hin und her fuchtelt. Es sperrt das gewaltige schnabelartige Maul weit auf und g hnt und g hnt -
Aromasia sa im Garten ihres Hauses und sah tr umerisch ins Blau des sch nen Sommertages vom Jahre 2371. Sie folgte mit ihren Blicken den kleinen dunklen Wolken, welche sich hier und da pl tzlich in der Atmosph re bildeten und einen Regengu herabstr men lie en; oder sie sp hte nach den fliegenden Wagen und Luftvelozipeden aus, die zu ihren F en in buntem Gew hle die breite Stra e erf llten. Denn der Garten Aromasias befand sich in der luftigen H he von ungef hr hundert Metern ber dem Erdboden auf dem Dache ihres Hauses. Man sah sich gen tigt, die Wohnh user in so gewaltigen Dimensionen aufzut rmen und die G rten ber ihnen anzubringen, da man den Raum der ebenen Erde dem Ackerbau vorbehalten mu te. So reichbev lkert war der Erdball, da man jedes Pl tzchen dem Anbau der Halmfrucht und der Ern hrung des Schlachtviehs widmen mu te, um die Gefahr einer Hungersnot abzuwenden.
Es hatte eben dreizehn geschlagen und im mittleren Deutschland fing es an zu dunkeln, wenn auch die staatliche Zentralbeleuchtung und die neu eingef hrte Weltzeit, die sich nach dem Meridian von Washington richtete, ber die Tats chlichkeit eingetretener D mmerung hinwegzut uschen suchte. An dem Untergang der Sonne lie sich nichts ndern, weder durch neue Gesetze noch durch internationale Vertr ge, und das war freilich sehr bedauerlich, wenn man bedenkt, wieviel Zeit durch die schlechte Angewohnheit der Sonne, die H lfte des Jahres unter dem Horizont zu sein, f r die produktive Arbeit verlorengeht.
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