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Kirjailija

Martin Bialluch

Kirjat ja teokset yhdessä paikassa: 2 kirjaa, julkaisuja vuosilta 2020–2022, suosituimpiin kuuluu Zwingender Angehörigenschutz im Erbrecht. Vertaile teosten hintoja ja tarkista saatavuus suomalaisista kirjakaupoista.

2 kirjaa

Kirjojen julkaisuvuodet: 2020–2022.

Zwingender Angehörigenschutz im Erbrecht

Zwingender Angehörigenschutz im Erbrecht

Reinhard Zimmermann; Franz Bauer; Martin Bialluch; Andreas Humm; Lisa-Kristin Klapdor; Ben Köhler; Jan Peter Schmidt; Philipp Scholz; Denise Wiedemann

Mohr Siebeck
2022
nidottu
Zwingenden Angehörigenschutz gewährleistet das deutsche Erbrecht durch eine feste Quotenteilhabe: Den Abkömmlingen, den Eltern und dem Ehegatten des Erblassers steht als "Pflichtteil" die Hälfte des Wertes ihres gesetzlichen Erbteils zu, wenn sie durch Verfügung von Todes wegen von der Erbfolge ausgeschlossen sind. Für diese bedarfsunabhängige Beschränkung der Testierfreiheit gibt es keine überzeugenden Gründe. Das vorgestellte Alternativmodell zum Pflichtteilsrecht soll die Reformdiskussion wiederbeleben. Es beruht auf dem Grundgedanken, die Testierfreiheit zu stärken und deshalb die nächsten Angehörigen des Erblassers nur dann zu schützen, wenn sie eines solchen Schutzes tatsächlich bedürfen. Soweit ein solches Schutzbedürfnis allerdings besteht, soll es so weit wie möglich befriedigt werden. Dreh- und Angelpunkt des Reformmodells sind infolgedessen die Unterhaltspflichten des Erblassers, die als Nachlassverbindlichkeiten bestehen bleiben.
Ausstrahlungswirkungen im Unternehmensrecht
Das Werk behandelt das Konzept der "Ausstrahlungswirkungen" im Kontext rechtswissenschaftlicher Diskussionen: Was meinen Juristen, wenn von Ausstrahlungswirkungen die Rede ist? Martin Bialluch legt seinen Forschungsschwerpunkt über weite Strecken auf juristische Grundlagenforschung im Bereich der Methode. Nach umfangreichen Untersuchungen im Umwandlungs- und Kapitalmarktrecht legt er dar, warum die Begrifflichkeit der "Ausstrahlungswirkung" nicht als eigenständige Figur der Methodenlehre anzuerkennen ist, sondern schlicht Ergebnisse juristischer Argumentation beschreibt und als Sammelbegriff für bestimmte Rechtszustände verstanden werden muss. Die Arbeit wurde mit dem Carl-von-Rotteck-Promotionspreis 2021 ausgezeichnet.