Kirjailija
Max Kaase
Kirjat ja teokset yhdessä paikassa: 5 kirjaa, julkaisuja vuosilta 1989–1999, suosituimpiin kuuluu Beliefs in Government. Vertaile teosten hintoja ja tarkista saatavuus suomalaisista kirjakaupoista.
5 kirjaa
Kirjojen julkaisuvuodet: 1989–1999.
This concise overview volume pulls together the empirical findings of the Beliefs in Government series and sets them in the broad context of mass politics in modern Europe. Its conclusions about political participation, mass political opinion, postmaterialism and postmodernism, and democratic change and stability break new ground in political science.
This overiew volume pulls together the empirical findings of the Beliefs in Government series and sets them in the broad context of mass politics in modern Europe. Its conclusions about political participation, mass political opinion, postmaterialism and postmodernism, and democratic change and stability break new ground in political science. Series description This set of five volumes is an exhaustive study of beliefs in government in post-war Europe. Based upon an extensive collection of survey evidence, the results challenge widely argued theories of mass opinion, and much scholarly writing about citizen attitudes towards government and politics. The series arises from a research project sponsored by the European Science Foundation. Series ISBN: 0-19-961880-1
Es gehort zu der Tradition dieser Serie von nunmehr funf Buchern uber die deut schen Bundestagswahlen seit 1980 -nicht gezahlt die bis zur Bundestagswahl 1961 zuruckreichenden anderen Veroffentlichungen unter Beteiligung dieser Herausge ber! -, dass in der Einfuhrung keine zusammenfassende kurze Darstellung der ein zelnen Kapitel folgt, sondern einige systematische Aspekte der deutschen Wahlfor schung angesprochen werden. So soll auch dieses Mal verfahren werden. Erstes ubergreifendes Thema sind die forschungsleitenden theoretischen Para digmata der zeitgenossischen Wahlforschung. Hier gilt nach wie vor die Heuristik des Michigan-Modells, nach dem zeitlich dynamisiert uber die Zugehorigkeit zu so zialen Milieus vermittelte und stabilisierte Partei bindungen, Issueorientierungen und Kandidatenpraferenzen systematisch bei der Fokussierung der Wahlpraferenz der Burger bis hin zur Stimmabgabe am Wahltag interagieren. Drei Differenzierun gen sind dabei allerdings vorzunehmen. Zunachst einmal versteht sich auf der Grundlage der Ergebnisse der laufenden Forschung von selbst, dass nicht von einer Invariabilitat des relativen Gewichts die ser Grossen uber Zeit ausgegangen werden kann, obgleich, wie die Beitrage in die sem Band zeigen, keinesfalls Konsens uber die Grossenordnung dieser Veranderun gen besteht. Dies gilt gleichermassen fur die Rolle der Parteibindung wie z. B. auch fur die Bedeutung, die den Kanzlerkandidaten fur die Wahlentscheidung zuge schrieben wird. Mit einer vergleichbaren Logik ist ubrigens inzwischen auch die Analyse des Wahlverhaltens der Burger in den neuen Bundeslandern in den wahl soziologischen Mainstream integriert worden."
PERSPEKTIVEN DER KOMMUNIKA TIONSFORSCHUNG Von Max Kaase und Winfried Schulz I. Die Problemlage Die Herausgeber dieses Sonderheftes haben die angebotene Gelegenheit, die Thema- tik "Massenkommunikation" zu bearbeiten, als groBe Chance begriffen, und zwar in einem doppelten Sinne. So konnte es erstens gelingen, Soziologen fiir ein Gebiet zu interessieren, das ganz offensichtlich, nimmt man die Zahl der Aufsatze in den ein- schlagigen Fachzeitschriften von Soziologie und Politischer Wissenschaft zum MaBstab, lange Zeit randstandig bis zur Nichtwahrnehmung war (Kaase 1986 hat das fUr die Periode 1970-1984 belegt) und (nach einer Aktualisierung fUr die Jahre 1985 bis 1987) nach wie vor randstandig ist. Eine Chance stellt diese Veroffentlichung jedoch auch fUr jene Sozialwissenschaftler dar, aus deren Arbeiten man gelegentlich den Eindruck gewinnen mag, daB Massenkommunikation als Strukturelement moderner Vergesell- schaftung so selbstverstandlich ist, daB ihr keinerlei spezifische Einfliisse auf gesell- schaftliche und politische Prozesse explizit, d. h. theoriegeleitet und empirisch iiber- priift, zugeschrieben werden. Diese Sichtweise von Massenkommunikation mag ihre wissenschaftsgeschichtli- che Rechtfertigung besessen haben. Erinnert man sich doch noch genau an das Dictum der Massenkommunikationsforschung aus den fiinfziger und sechziger Jahren, das den Massenmedien, in einem allzu engen Fokus auf kurzfristige Wirkungszusammen- hange, fast jedes Veranderungspotential abgesprochen hat. Mit der zeitgenossischen Massenkommunikationsforschung hat diese Sichtweise nichts mehr gemein, di- worauf Horst Reimann in seinem Beitrag in diesem Heft zurecht hinweist - nicht zuletzt auch einer amerikainduzierten methodenbezogenen Verkiirzung zeitungswis- senschaftlicher Problemstellungen entspricht. Dies zu zeigen ist ein besonderes Inter- esse der Herausgeber.