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Kirjailija

Ottar Grönvik

Kirjat ja teokset yhdessä paikassa: 2 kirjaa, julkaisuja vuosilta 2001–2003, suosituimpiin kuuluu Ueber Die Bildung Des Aelteren Und Des Juengeren Runenalphabets. Vertaile teosten hintoja ja tarkista saatavuus suomalaisista kirjakaupoista.

2 kirjaa

Kirjojen julkaisuvuodet: 2001–2003.

Der Roekstein

Der Roekstein

John Ole Askedal; Ottar Grönvik

Peter Lang AG
2003
nidottu
Die aus dem fruhen 9. Jh. stammende Inschrift des Runensteins von Roek, Schweden, ist die langste bekannte Runeninschrift Skandinaviens und seit 130 Jahren Gegenstand umfassender wissenschaftlicher Forschung. Dennoch konnte ihr Sinn bisher nicht voll erschlossen werden. Mit diesem Buch wird eine neue, ganzheitliche Deutung der Roekinschrift vorgelegt. Die Roekinschrift ist eine Grabinschrift, die ein Vater seinem verstorbenen Sohn widmet. Im ersten, in Normalrunen geschriebenen Teil der Inschrift wird das ruhmreiche Geschlecht des Vaters und Sohnes vorgestellt. Im zweiten Teil, der mit immer komplizierteren Geheimrunen geschrieben ist, wird das Schicksal des mit dem Gott Thor durch eine Initialweihe verbundenen Sohnes geschildert. Ganz am Ende offenbart sich die kultische Funktion der Inschrift in einer Anrufung von Thor. Die Roekinschrift stellt ein wichtiges Denkmal der heidnischen Religion der fruhen Wikingerzeit in Skandinavien dar. Das Buch bietet auch einen ausfuhrlichen UEberblick uber die wichtigsten alteren Forschungsarbeiten zur Roekinschrift, u.a. von Sophus Bugge (1870, 1888, 1910), Otto von Friesen (1920), Elias Wessen (1958) und Otto Hoefler (1949, 1966).
Ueber Die Bildung Des Aelteren Und Des Juengeren Runenalphabets
Runeninschriften im alteren Futhark sind in Danemark seit etwa 200 n. Chr. belegt; in den sudlichen und oestlicheren Teilen der alten Germania tauchen sie erst spater auf. Das deutet darauf hin, dass die Runenschrift kein gemeingermanisches Erbe ist, sondern erst um 180-200 n. Chr. in Danemark gebildet wurde. Das runische Graphemsystem ist denn auch dem nordischen Phonemsystem jener Zeit genau angepasst. Vermutlich wurde es von Anfang an als ein wohl durchdachtes System von 3 x 8 Phonemen gebildet, das Fremden schwer zuganglich war und sich als Geheimschrift eignen sollte. Der Runenschoepfer wird ein Mann mit guter Kenntnis sowohl der eigenen als auch der lateinischen Sprache gewesen sein. Der UEbergang von dem alteren zu dem jungeren Runenalphabet vollzieht sich in zwei Phasen. Zuerst entstand 500-700 ein nach der Inschrift von Eggja benanntes Alphabet, in dem die alteren Runen fur [n], [c] und /p/ ausser Gebrauch kamen. Dann fand kurz nach 700 n. Chr. die grosse Umwalzung statt, als die Zahl der Runen von 21 auf 16 reduziert wurde, indem die stimmhaften Klusile d und g sowie die Rune w aufgegeben und die Vokale auf vier beschrankt wurden. Die Abhandlung versucht, z. T. im Anschluss an altere Forschungsarbeiten, den sprachgeschichtlichen und systematischen Hintergrund dieser einzigartigen Umwalzung zu erklaren.