Versuche über die Widerstandsfähigkeit von geschweißten Querträgeranschlüssen bei oftmals wiederholter Biegebelastung. Versuche mit Ellira-Schweißungen
Otto Graf; F. Munzinger
Springer-Verlag Berlin and Heidelberg GmbH Co. K
1952
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Die Versuche unter 1 und besonders die unter 2 brachten im wesentlichen die folgenden Erkenntnisse: 3.1. Bei den Ellira-Schweißungen waren die Längsschrumpfungen wesentlich größer und die Querschrumpfungen wesentlich kleiner als bei den Hand-Lichtbogenschweißungen mit dickum- hüllten Schweißdrähten und mit Seelendrähten, vgl. die S. 22 und 27. 3.2. Die höchsten Schrumpfzug- spannungen von "Stumpfnähten" an 42mm dicken Blechen aus St 52 waren nach den Versuchen von Albers bei Ellira-Schweißung in der Längs- richtung der Nähte größer und senkrecht zu den Nähten wesentlich kleiner als bei Hand-Lichtbogenschweißung mit dick- umhüllten Schweißdrähten, vgl. S. 20. Dagegen waren bei den Versuchen un- ter 2.1 die höchsten Schrumpfzug- spannungen der Stumpfnähte an 14 mm dicken Blechen aus St52 bei Ellira-Schweißung sowohl in der Längs- richtung als auch in der Querrichtung kleiner als bei Hand-Lichtbogen- schweißung mit dickumhüllten Schweiß- drähten, vgl. S. 22 bis 25. 3.3. Die Höchstwerte der Schrumpf- Abb. 29; Aufschweißbiegeprobe Q nach dem Bruch. zugspannungen der Kehlnähte in Hand-Lichtbogenschweißung mit Seelenschweißdrähten. der Längsrichtung an den T-förmigen Probestücken nach Abb.12 aus St 52 wa- 2 ren bei Ellira-Schweißung mit 53 kgjmm um 25% höher als bei Hand-Lichtbogen- schweißung mit dickumhüllten Schweiß- 2 drähten (42 kgjmm ), vgl. S. 34 bis 36. Ob und inwieweit die höheren Schrumpf- zugspannungen von Ellira-Schweißungen die Sicherheit von Stahlbauwerken aus hinreichend schweißunempfindlichen Stählen beeinträchtigen, kann zur Zeit noch nicht angegeben werden.