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Kirjailija

P. Sunder-Plassmann

Kirjat ja teokset yhdessä paikassa: 2 kirjaa, julkaisuja vuosilta 1962–1968, suosituimpiin kuuluu Lehrbuch der Chirurgie. Vertaile teosten hintoja ja tarkista saatavuus suomalaisista kirjakaupoista.

2 kirjaa

Kirjojen julkaisuvuodet: 1962–1968.

Lehrbuch der Chirurgie

Lehrbuch der Chirurgie

P. Sunder-Plassmann; F. Kümmerle; H. Brünner; K. F. Dietrich; G. Menges; W. Schink; H. J. Hernández-Richter; E. Schnepper

Springer-Verlag Berlin and Heidelberg GmbH Co. K
1968
nidottu
Bei aller Güte der vorhandenen großen Lehrbücher der Chirurgie, die dieses Buch weder ersetzen kann noch will, besteht der verständliche Wunsch nach einem kürzeren Lehrbuch. Als der verdienstvolle Herausgeber (Prof. Dr. Dr. H. MAI) des in einem Band gefaßten kurzen Lehrbuches der Kinderheilkunde, Augenheilkunde, Hals-Nasen­ Ohren-Heilkunde und Dermatologie (J. F. Lehmanns Verlag, München 1962) mit dem Wunsch des Verlages an uns herantrat, ein entsprechendes kurzes Lehrbuch für die Chirurgie zu schreiben, wurde damit ein von seiten der Medizinstudenten und Arzte immer wieder geäußertes Anliegen aufgegriffen. Dafür sei ihm und dem Verlag an dieser Stelle unser Dank gesagt, den ich nicht minder auch den Herren Mitarbeitern gegenüber zum Ausdruck bringen möchte. Dieses Buch will dem Leser zunächst die Bewältigung der sehr umfangreichen Lehrbücher zwar ersparen, ihn aber auch unabhängig machen vom Gebrauch "frag­ würdiger Kollegskripten und Kompendien". Andererseits soll aber bei der bewußt kurzgefaßten Form das Interesse nicht erlahmen, sondern vielmehr angeregt wer­ den, sich bei Bedarf an dieser oder jener Stelle in den großen Lehrbüd1ern ergänzend zu orientieren: Wer den Grundstock gut überblickt, wird erfahrungs­ gemäß eher veranlaßt, weitere Details zu lesen und zu erarbeiten, als derjenige, der ohne diesen überblick vor der mühevollen Bewältigung des Ganzen steht. Wir sind uns durchaus bewußt, daß dies ein "Kompromiß" ist, - aber wir werden im Gespräch mit den Medizinstudenten bei Untersuchungen am Krankenbett, in den Kolloquien und Laboratorien feststellen, wo Ergänzungen, Präzisierungen oder auch Anderungen erwünscht sind, - den verehrten Herren Kollegen leihen wir natürlich bei Verbesserungsvorschlägen besonders gern unserOhr.
Apoplektischer Insult und Unfallzusammenhang

Apoplektischer Insult und Unfallzusammenhang

A. Isfort; P. Sunder-Plassmann

Springer-Verlag Berlin and Heidelberg GmbH Co. K
1962
nidottu
Der Tod durch Gehirnblutung und sonstige Gefassstoerungen des Zentralnervensystems stand im Jahre 1958 in der Statistik der Sterbe- falle auf dem 3. Platz, - nach den Herzkrankheiten und den boesartigen Neubildungen. Gegenuber 1938 sind die Zahlen nahezu verdoppelt. In meinen Monographien habe ich wiederholt darauf hingewiesen, dass die organischen vascularen Erkrankungen ganz allgemein und besonders auch des Hirnkreislaufs unzweifelhaft standig zunehmen. Hinsichtlich der Hirngefasse haben inzwischen die objektiven Zahlen meine Prognose erschreckend eindeutig bestatigt. Eine Verminderung des apoplektischen Insultes als Todesursache stellt fur die gesamte AErzteschaft ein dank- bares, allerdings nicht ganz leichtes Betatigungsfeld dar. Die optimale Therapie mit Aufstellung eines wohlbegrundeten Behandlungsplanes muss aber von unumganglichen differentialdiagnostischen Erwagungen aus- gehen. In der vorliegenden Schrift nimmt die cerebrale Angiographie bei der Diagnostik der verschiedenen Ursachen des apoplektischen In- sultes mit Recht einen breiten Raum ein. Die Hirngefasskontrast- darstellung ist bei sachgerechter Durchfuhrung zu einer praktisch ge- fahrlosen Untersuchungsmethode geworden und fur die Beurteilung der tumoroesen Prozesse sowie der organischen, funktionellen und traumati- schen Durchblutungsstoerungen nicht mehr wegzudenken. Auf die operativen Behandlungsmoeglichkeiten wird vom Verfasser an Hand des umfangreichen Krankengutes der Klinik eingegangen. Herr ISFoRT befasst sich aber auch noch ganz besonders mit dem praktisch wichtigen Fragenkomplex der Unfallzusammenhangsbeurtei- lung, soweit er angiographisch irgendwie naher zu klaren ist. Dieser Fragenkomplex des apoplektischen Insultes stellt den unfallmedizini- schen Gutachter vielfach vor recht schwierige Entscheidungen, zumal die laienmassige Auffassung gerade auch hier in jedem Fall gern einen Unfall erblickt.