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Kirjailija

Paul Huther

Kirjat ja teokset yhdessä paikassa: 5 kirjaa, julkaisuja vuosilta 2009–2023, suosituimpiin kuuluu Karl Zeidler (1923-1962): Staats- Und Verwaltungsrecht in Der Jungen Bundesrepublik. Vertaile teosten hintoja ja tarkista saatavuus suomalaisista kirjakaupoista.

Nimi esiintyy myös muodoissa: Paul Hüther

5 kirjaa

Kirjojen julkaisuvuodet: 2009–2023.

Wissenschaft und Praxis im Verwaltungsrecht (1949-2020)
Arbeiten Rechtswissenschaft und Rechtspraxis kooperativ und produktiv zusammen? Ist in letzter Zeit ein "Bruch" zwischen beiden Sphären zu beobachten? Und: Wer beeinflusst wen? Das Verhältnis von Wissenschaft und Praxis ist gerade im Verwaltungsrecht Gegenstand handfester Kontroversen. Galt das Verhältnis lange Zeit als konsolidiert, wird von Teilen der Wissenschaft jüngst behauptet, Verwaltungsrechtswissenschaft und Verwaltungsrechtspraxis befänden sich in einem Prozess des "Auseinanderdriftens": Methodische Grundlagendiskussionen in der Wissenschaft würden von der Praxis kaum mehr rezipiert, zahlreiche Themengebiete des Besonderen Verwaltungsrechts würden trotz ihrer großen Praxisrelevanz von der Wissenschaft ignoriert. Paul Hüther untersucht das Verhältnis von Wissenschaft und Praxis im Verwaltungsrecht aus empirischer und historischer Perspektive. In diesem Rahmen nimmt er die personellen, institutionellen, formalen und inhaltlichen Verflechtungen von Verwaltungsrechtswissenschaft und Verwaltungsrechtspraxis von 1949 bis heute in den Blick.
Karl Zeidler (1923-1962): Staats- Und Verwaltungsrecht in Der Jungen Bundesrepublik
Der fruh verstorbene Staats- und Verwaltungsrechtswissenschaftler Karl Zeidler (1923-1962), der ab 1960 als Ordinarius an der Universitat Freiburg lehrte, widmete sich in seinem Werk einer Vielzahl auch heute noch diskutierter Fragestellungen wie der Grundrechtsbindung des Fiskus oder der Technisierung der Verwaltung. In seinen Schriften werden zudem zahlreiche Themen behandelt, welche die tonangebenden Staats- und Verwaltungsrechtler in den 1950er und fruhen 1960er Jahren umtrieben. Die Beschaftigung mit Zeidlers Texten zur Kategorie des Massnahmegesetzes oder zu rundfunkrechtlichen Fragestellungen eroffnet ein breites Panorama zu einem gewichtigen Teil der zeitgenossischen Diskussionen und vermittelt einen lebhaften Eindruck von der Formierungsphase des deutschen Staats- und Verwaltungsrechts nach dem Zweiten Weltkrieg. Vor diesem Panorama erscheint Zeidler bei einigen Themen als bedeutender, aber weithin vergessener Innovator. Die vorliegende Studie ladt zu seiner Wiederentdeckung ein.
Der Zweckverband Funktioneller Integration Nach Hans Peter Ipsen: Ein Beitrag Zur Begriffsgeschichte Und Zur Finalitatsdebatte in Der Europawissenscha
Uber die Rechtsnatur der Europaischen Union wird seit langem politisch und wissenschaftlich gestritten; bis heute besteht insoweit kein Konsens. Zahlreiche, sich teils diametral entgegenstehende Konzepte wurden entwickelt, um die Europaischen Gemeinschaften bzw. die Europaische Union begrifflich zu erfassen. Bundesstaatlichen Ansatzen setzte der Hamburger Europarechtler Hans Peter Ipsen die nuchtern-technokratische Beschreibung der Gemeinschaften als Zweckverbande funktioneller Integration entgegen. Die vorliegende begriffsgeschichtliche Studie spurt der Genese und der Rezeption der Ipsen'schen Begriffspragung im In- und Ausland nach und erortert die Aktualitat des Zweckverbands-Modells im Kontext aktueller europawissenschaftlicher Finalitatsdebatten, insbesondere vor dem Hintergrund der europaischen Polykrise.