Kirjailija
Paul Kevenhörster
Kirjat ja teokset yhdessä paikassa: 13 kirjaa, julkaisuja vuosilta 1969–2026, suosituimpiin kuuluu Bilanz der Zeitenwende. Vertaile teosten hintoja ja tarkista saatavuus suomalaisista kirjakaupoista.
13 kirjaa
Kirjojen julkaisuvuodet: 1969–2026.
Die Politikwissenschaft hat nicht nur die Aufgabe, Entscheidungen und Strukturen nachzuzeichnen und zu erklären, sondern auch die Frage zu beantworten, wieweit die Politik ihre Ziele verwirklicht und wie sich die Umsetzung politischer Programme auf die Lebenssituation auswirkt. Dieses Studienbuch stellt sich dieser Herausforderung und unternimmt den Versuch, die Frage "Wie erfolgreich ist die Politik?" für sieben wichtige Politikfelder zu beantworten und die Qualität, Reichweite und den Wirkungsgrad politischer Entscheidungen zu bewerten. Damit liegt erstmals ein Buch vor, das das Thema Erfolge und Misserfolge der Politik umfassend und systematisch darstellt und dem Leser so einen Maßstab liefert, demokratische Politik eigenständig zu beurteilen. Für die zweite Auflage wurde das Werk überarbeitet und aktualisiert.
Dieses Buch vermittelt ein umfassendes und differenziertes Bild der Weltwirtschaftsmacht Japan aus einer modernen sozialwissenschaftlichen Perspektive. Es führt einerseits in die grundlegenden Strukturen und Entwicklungen in Wirtschaft, Gesellschaft und Politik ein und bietet somit die entscheidenden Grundinformationen zum Verständnis des Landes. Andererseits analysiert es den raschen Wandel und diskutiert die drängenden aktuellen Probleme, denen sich Japan in all diesen Bereichen gegenübersieht. Der moderne wirtschaftswissenschaftliche, politikwissenschaftliche und soziologische Zugang zwingt uns, unser traditionelles, manchmal auch exotisches Japanbild in Frage zu stellen. Auch in der zweiten Auflage bietet dieses Standardwerk somit die unentbehrliche Grundlage für Studium, Forschung und Beruf.
Orientierungs- und Prüfungswissen auf einen Blick - dies bietet die Studienreihe ELEMENTE DER POLITIK. In dieser Einführung werden alle wichtigen Strukturen und Elemente der Entwicklungspolitik auf kappem Raum klar und verständlich dargestellt.
Das Lehrbuch informiert im ersten Band über Theorien und empirische Forschungsbefunde, die den Prozess der politischen Meinungsbildung und Entscheidungsfindung von der politischen Sozialisation bis zur Implementation politischer Entscheidungen erklären. Diese Aussagen werden am Beispiel politischer Prozesse in Industrie- und Entwicklungsländern erläutert. Das Lehrbuch schließt mit einer Bewertung aktueller Entwicklungstendenzen des demokratischen Verfassungsstaates.
Die folgende Untersuchung befaBt sich mit den politischen Entscheidungsprozessen in einer GroBstadt, die aus der ter- ritorialen Neugliederung in Nordrhein-Westfalen 1975 hervor- gegangen ist. Dabei richtet sich das Interesse vor allem auf die Bezirksvertretungen, die mit dieser Neugliederung einge- richtet wurden. Deren Wirkungsweise wurde bisher fast aus- schlieBlich unter juristischer Fragestellung angegangen. Unsere Untersuchung fragt demgegenuber nach der EinfluBnahme der Bezirksvertretungen auf den politischen ProzeB, nach den Bedingungen und Formen dieser EinfluBnahme und ihren politi- schen Konsequenzen. Dieses Untersuchungsziel ware ohne die Aufgeschlossenheit und Kooperationsbereitschaft von Rat und Verwaltung einer GroBstadt nicht zu verwirklichen gewesen. Wir sind daher dem Rat und der Verwaltung der Stadt Hamm, insbesondere dem fruh- heren Oberburgermeister Dr. Gunter Rinsche, dem neuen Ober- burgermeister Werner Figgen und dem Oberstadtdirektor Dr. Walter Fiehe fur die tatkraftige Unterstutzung unserer Un- tersuchung, das groBzugige Verstandnis fur Schwierigkeiten der Umsetzung der einzelnen Untersuchungsschritte und die Aufgeschlossenheit fur die Fragestellungen des Untersuchungs- konzepts zu groBem Dank verpflichtet. Danken mochten wir ins- besondere dem Dezernenten fur Stadtbezirksangelegenheiten, Herrn Dr: Dr. Masannek, dem Sozialdezernenten, Herrn Stadali, sowie dem Leiter des Hauptamtes, Herrn Forsmann, auf deren fachkundigen Rat wir in jeder Untersuchung3phase bauen konnten. Ebenso danken wir Herrn Heyer und Frau Poppendick (Fachbereichsverwaltung), die uns uber manche organisato- rische Schwierigkeiten hinweggeholfen haben. Unser Dank gilt ferner Prof. Dr. Herbert Kuhr, Priv.-Doz. Dr. Franz Lehner, Prof. Dr. Dietrich Thranhardt, Priv.-Doz. Dr. H- bert Uppendahl, Dipl.-Soz. Willi Burklin, Peter Federer M. A.
In fast allen Sektoren von Wissenschaft, Wirtschaft und staatlicher Verwaltung ist Doppelarbeit aufgrund fehlender Information über laufende Projekte und hieran beteiligte Personen kaum zu vermeiden. So notwendig die Konkurrenz zwischen verschiedenen Theorien und methodischen Ansätzen im gleichen Untersuchungsbereich - und damit auch gezielte Doppelarbeit - zur Sicherung des wissenschaftlichen Fortschritts ist, so unerläßlich ist ebenso unter forschun- politischem Aspekt eine ausreichende Übersicht über den jewei ligen Stand von Forschung und Entwicklung, um einen effizienten Einsatz vorhandener Mittel zu sichern. Von einer solchen Übersicht kann aber gegenwärtig keine Rede sein. Im Gegen teil: In nahezu allen Bereichen der Wissenschaft, der Wirtschaft und der Politik wird ein Mangel an Information über Projekte und betei ligte Wissenschaftler beklagt. Ein Beispiel möge dieses Problem veranschaulichen: Allein im Bereich der Sozialwissenschaften arbeiten in der Bundesrepublik 120 Forschungsorgani sationen. Regelmäßiger Kontakt und Informationsaustausch sind selten und bleiben im allgemeinen auf Kongresse, Tagungen, Fachzeitschriften, interne Papiere und persönliche Gespräche beschränkt (1).
Das IK-Projekt ZEITOEKONOMIE IM MANAGEMENT wurde mit Mitteln des Landesamtes fur Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen gef6rdert. Ziel dieser Pi lot-Studie ist eine erste Analyse des Zeithaushalts von Fuhrungs- krtlften in Wirtschaft, Wisssenschaft und Politik. Neben den Mitarbeitern des Instituts fur Kommunikationsplanung haben an der Planung und Durchfuh- rung der Untersuchung durch ihren Rat oder aktive Mitafbeit Herr Hans Buchholz, Congena-Gesellschaft fur Planung u. Organisation mbH, Herr Priv.-Dozent Dr. G. Brinkmann, Universitat zu K61n, Herr Dipl.-Ing. Winfried Mannecke, Deutsche Treuhand-Unternehmensberatg., Frau Dipl.-Pol., Dipl.-Psych. Gisela Rentrop, Freie Universitat Berl in und Herr Ingolf Scola, Handelsschule St. Gallen mitgewirkt. Die Feldarbeit wurde in Zusammenarbeit mit der Congena Gesellschaft fur Planung und Organisation mbH durchgefuhrt, der wir auch zahlreiche Hin- weise fur die Interpretation des Erhebungsmaterials verdanken. Fur die Bereit- schaft zur Zusammenarbeit und die Unterstutzung der Untersuchung hat das I K zu danken. Bonn, 7. Juli 1972 Dr. P. Kevenhc;rster Wulf Schc;nbohm M. A. 1. Das Problem der ZeitoekonOmie 1.1. Fragestellung Unabdingbare Voraussetzung effizienter Fuhrungsttltigkeit ist eine Analyse des Zeitaufwandes der Teilaktivittlten (1). Nur durch eine solche Analyse ist der Grad der Zeitoekonomie, d.h. die Relation von zeitlichem Aufwand zum "Ertrag" der FUhrungsttltigkeiten vor dem Hintergrund der von Fuhrungskrtlften auszuUbenden Funktionen zu ermitteln.
Die Diskussion Uber Ratesysteme und Ratedemokratie hat seit eini- gen Jahren im Zusammenhang mit der stUrmischen Debatte Uber Demo- kratisierung und Systemveranderung neue Aktualitat gewonnen. Dies gilt besonders fUr die sogenannte Neue Linke, die in ihrem Demo- kratieverstandnis freilich eher alte Linke ist. Wie ihr Neomarxis- mus weitgehend als Renaissance von Theorien der zwanziger Jahre erscheint, 'so ist ihre Kritik der reprasentativen, pluralistischen Parlaments- und Parteiendemokratie fast ausschlieBlich an den Ar- gumenten und Alternativen orientiert, die vor und nach dem ersten Weltkrieg radikale, direkte, revolutionare Formen der Demokratie postulierten - unter ihnen vor allem das seit der Pariser Kommune von Marxisten glorifizierte Ratesystem. Die Tatsache, daB aIle Versuche zur Durchsetzung und Institutiona- lisierung entweder blutig gescheitert oder binnem kurzem in Ein- partei-Diktaturen Ubergegangen sind, hat die Anziehungskraft und den Mythos der Ratedemokratie kaum gemindert. Das BemUhen urn eine historische UberprUfung und Widerlegung der Rate-Theorie hat zwar eine reiche Literatur zu den deutschen und bayerischen Erfahrun- gen von 1918/19, zur Pariser Kommune von 1870/71 und zur russi- schen Revolution von 1917/18 hervorgebracht, doch relativ geringe Wirkung auf die politische Diskussion gezeitigt. Wir stehen vor der Tatsache, daB weder die historische und empirische Aufarbei- tung, noch eine vergleichende politische Analyse es vermochten, der abstrakt-theoretisch oder aber parteilich-agitatorisch be- grUndeten Utopie eines nie verwirklichten, gleichwohl als urnfas- sende Losung des Demokratie- und Emanzipationsproblems angeprie- senen Ratesystems beizukommen.