Der Ontologie-Teil des Buches wird im Titel seiner allgemeineren, gewichtigeren Bedeutung wegen zuerst angezeigt; er ist aber aus dem Theaitetos-Teil hervorgegangen und findet sich so im Buch nach diesem. Beide Buchteile k nnen weitgehend unabh ngig voneinander gelesen werden. Zum Theaitetos-Teil: Der Dialog Theaitetos ist der Frage gewidmet: Wissen - was ist das eigentlich? Im Dialog wird problematisiert, wie berhaupt der Begriff von etwas, also auch der des Wissens bestimmt werden kann. Dabei spielt die 'ber hmte' Dynamis-Stelle eine wesentliche Rolle. Zu ihr wird wesentlich Neues aufgezeigt. Zudem ergibt sich neue Sichtweise auf die Versuche im anf nglichen Dialogteil, zu bestimmen, was Wissen ist. Zum Ontologie-Teil: Hier wird, ausgehend vom Dialog Phaidon, mit bereitgestellten Mitteln der mathematischen Logik, ein Modell zu Platons Ontologie entwickelt. Dieses, insbesondere seine Fassung von Begriff, erm glicht (nach Kenntnisstand des Autors) ein teilweise neues Verst ndnis der sogenannten Ideenlehre Platons.