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Kirjailija

Philipp Hessinger

Kirjat ja teokset yhdessä paikassa: 3 kirjaa, julkaisuja vuosilta 2000–2018, suosituimpiin kuuluu Fokus und Balance. Vertaile teosten hintoja ja tarkista saatavuus suomalaisista kirjakaupoista.

3 kirjaa

Kirjojen julkaisuvuodet: 2000–2018.

Märkte und „common ground“: Arbeit, gesundheitliche Versorgung, Finanzen
Die einzelnen Kapitel des Buchs behandeln die Kontexteffekte, die lateralen Bezüge und die endogenen Ursachen gegenwärtiger System- und Krisenprozesse mit dem Ziel, den Möglichkeitssinn relevanter Akteure aus Wissenschaft, Politik und Gesellschaft zu schärfen. Auf der Basis profunder Analysen der strukturellen wie auch normativen Verfasstheit sowie der intelligenten Re-/Konstruierbarkeit der Arbeits-, Gesundheits- und Finanzmärkte entfaltet Philipp Hessinger seine grundlegende Idee: dass aktuelle Krisen und scheiternde Reformprojekte auch Ausdruck und Folge innerer Blockaden des gesellschaftlichen Möglichkeitsreichtums sind – und genau diesen Möglichkeitsreichtum sucht er zu bergen. „Wir brauchen Philipp Hessingers Blick für die Spielräume, die wir zwischen Industrie, Technologie und Politik nach wie vor haben, um Verantwortung für unsere Verhältnisse übernehmen zu können.“ (Dirk Baecker)
Vernetzte Wirtschaft und ökonomische Entwicklung
In allen entwickelten Industrienationen ist seit Beginn der 80er Jahre ein Trend zur Entwicklung industrieller Netzwerke erkennbar. Diese Entwicklung manifestiert sich zum einen in dem Aufkommen globaler Warenketten und - oft transnationaler - strategischer Allianzen, zum anderen in der Entstehung regionaler Produktionsnetzwerke und Industriedistrikte. In der derzeitigen Diskussion in Soziologie und Wirtschaftswissenschaft gibt es eine Fulle von Interpretationskonzepten, die sich auf verschiedene Aspekte dieses Entwicklungstrends beziehen. Gleichwohl existiert bisher noch kein einheitliches Erklarungsmuster. Das Anliegen der vorliegenden Studie ist die Herausarbeitung eines derartigen Erklarungsmusters. Dabei werden einerseits aus einer unternehmenssoziologischen Perspektive heraus die Bedingungen der "Viabilitat" regionaler Netzwerke und im Anschluss daran die Herausbildung globaler "Netzwerkarchitekturen" untersucht. Andererseits wird dargelegt, welche Rolle in diesem Zusammenhang die institutionelle "Einbettung" des okonomischen Handelns spielt und in welcher Weise sich in dieser Hinsicht die tradierten "fordistischen" Strukturmuster verandern. Die zentrale These der Arbeit besteht in der Annahme, dass der von Josef Schumpeter beschriebene Strukturzusammenhang "wirtschaftlichen Wandels" im Zuge der Netzwerkentwicklung zum zentralen Merkmal der Organisationsentwicklung selber wird. Damit verschiebt sich der Bezugshorizont der einzelwirtschaftlichen Rationalitaten "ins Netz".
Fokus und Balance

Fokus und Balance

Philipp Hessinger; Friedhelm Eichhorn; Jürgen Feldhoff; Gert Schmidt

Springer VS
2000
nidottu
Seit Mitte der 1980er Jahre ist weltweit das Aufkommen neuartiger netzformiger Arrangements von Organisationen und okonomischen Kooperationsbeziehungen in Industrie und Wirtschaft zu beobachten. Beruhmte Beispiele sind die Industriedistrikte des "Dritten Italien", die "Cite Scientifique" in der Pariser Region und das "Silicon Valley" in Kalifornien. Der Wissenschaft gelang es jedoch bisher kaum, den Prozess der Entstehung und Entwicklung derartiger Netzwerkstrukturen umfassend zu dokumentieren und deren generative Prinzipien zu erklaren. Der historische Umbruch der Wirtschaftsstrukturen in Ostdeutschland eroffnete hierfur der sozialwissenschaftlichen Forschung eine einmalige Chance. In der vorliegenden Studie werden Aufbau und Genese von drei regionalen industriellen Netzwerken in unterschiedlichen okonomischen Sektoren untersucht: die optoelektronische High-Tech-Industrie in Jena, die flexible Massenproduktion von Autos in Zwickau und der fordistisch gepragte Schienenfahrzeugbau in Sachsen-Anhalt. Die Ergebnisse sind nicht nur ein empirischer und theoretischer Beitrag zum wirtschafts- und industriesoziologischen Fachdiskurs, sondern auch zur - oft kontroversen - gesellschaflichen Debatte um Industriepolitik, Raumplanung und gewerkschaftliche Strategien. Die Fallstudien verdeutlichen, wie Neue Industriestruktur-Konzepte zu uberraschenden okonomischen Aufwartsspiralen fuhren konnen.