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Kirjailija

Ralph Köhnen

Kirjat ja teokset yhdessä paikassa: 4 kirjaa, julkaisuja vuosilta 2016–2025, suosituimpiin kuuluu «Die Zauberfloete» Und Das «Populare». Vertaile teosten hintoja ja tarkista saatavuus suomalaisista kirjakaupoista.

4 kirjaa

Kirjojen julkaisuvuodet: 2016–2025.

Selbst-Berechnungen: Optimierungen Des Menschen in Romanen Um 1930

Selbst-Berechnungen: Optimierungen Des Menschen in Romanen Um 1930

Ralph Köhnen

Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
2025
sidottu
Permanente Selbstverbesserung ist ein tief verankertes Muster kulturellen Denkens und Handelns - es geht auf die antike Selbstreflexion und die religi se Beichte ebenso zur ck wie auf konomische Buchf hrung und medizinische Berichte. Literarische Schreibformen sind davon tief beeinflusst, und dies zeigt sich in besonderer Weise auch bei der Romanproduktion der 1920er Jahre. Hier ist zun chst zu zeigen, wie Vermessungstechniken der Physiologie und der Industriepsychologie den 'neuen' Menschen in Produktionsnormen zwingen, um sich am Markt zu behaupten - wie berhaupt Normierungen (auch des K rperkultes) den Alltag pr gen. Nicht nur aber wird die Arbeitszeit getaktet, vielmehr durchdringt die Optimierungslogik alle m glichen privaten und ffentlichen Bereiche. Wie reagieren Romane auf diese Anforderungen der Effizienz, welche Figuren, Motive und Erz hlweisen werden dort ausgepr gt? Dies soll an Beispielen von Irmgard Keun, Vicki Baum und Erich K stner gezeigt werden.
Selbstoptimierung

Selbstoptimierung

Ralph Köhnen

Peter Lang AG
2018
sidottu
Lebenskunst hat Konjunktur: Offenbar ist der Traum, das Leben als Gesamtkunstwerk einzurichten, zur ethischen Maxime geworden. Beteiligt ist dabei seit der Antike das Motiv von Selbsterforschung bzw. Selbstbesserung, das uber die Fruhe Neuzeit bis in die Gegenwart wirksam geblieben ist. Tagebucher sind dabei ein notwendiges Begleitmedium gewesen und haben wechselhafte Formen angenommen, die von religioesen, wirtschaftlichen, psychologischen und medizinischen Aufschreibesystemen bestimmt worden sind. In diesem umfassenden mediologischen Sinn untersucht der Autor Programme der Selbstschrift und stellt diese an Beispielen dar, die sich von Pacioli uber Pepys, Leibniz, Herder, Moritz, Goethe, Hebbel, Schmitt, Junger oder Rainald Goetz bis in die Gegenwart der Social Media erstrecken.
Einführung in die Neuere deutsche Literaturwissenschaft

Einführung in die Neuere deutsche Literaturwissenschaft

Benedikt Jeßing; Ralph Köhnen

Springer-Verlag Berlin and Heidelberg GmbH Co. KG
2017
nidottu

Halvin toimitettuna 28,20 €

Diese Einführung präsentiert alle Teilbereiche der Neueren deutschen Literaturwissenschaft in einem Band. Sie erklärt grundlegende literaturwissenschaftliche Begriffe und stellt die Epochen von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart vor sowie die drei literarischen Hauptgattungen. Weiterhin liefert sie einen Überblick über Rhetorik und Poetik sowie über literarische Stilistik. Ein weiteres Kapitel vermittelt Einblicke in literaturtheoretische Fragestellungen, Ansätze und Methoden. Schließlich stellt sie auch editionsphilologische Verfahren sowie Arbeitstechniken des literaturwissenschaftlichen Studiums vor. In zweifarbiger Gestaltung mit Definitionen, Zeittafeln und Beispielinterpretationen sowie mit Aufgaben. – Für die vierte Auflage wurde der Band vollständig überarbeitet und aktualisiert; das Kapitel zur Gegenwartsliteratur wurde erweitert. Das Theoriekapitel wurde vollständig neu organisiert, weitere Kapitel gestrafft. - Mit umfangreichem Download-Angebot: „Literatur und anderen Künsten und Medien“, „Literaturtheorie“ sowie Lösungen der Aufgaben.
«Die Zauberfloete» Und Das «Populare»
Das Libretto der "Zauberfloete" bildet ein komplexes Netzwerk aufklarerischer Diskurse. Themen wie Humanitat, Freimaurerei, agyptische Mythologie, die Franzoesische Revolution, kunstlerische Raffinesse, Liebe sowie Formen der Herrschaft unterzieht der Autor einer mediologischen Analyse. Anhand der Oper stellt er den Beginn der kommerziellen Unterhaltungskunst dar und prasentiert die Strategien des Theaterunternehmers Schikaneder, den Publikumsgeschmack zu erobern und eine raffinierte AEsthetik der Illusionsbildung zu betreiben. So zeigt dieses Buch, dass das Erfolgsgeheimnis der Oper darin besteht, ein Hybrid aus Elementen des 'Popularen', wie Mozart es bezeichnete, und der Hochkultur zu formen.